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„Politik hat nichts gelernt“: Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft fordert einheitliche Katastrophen-Einsatzkonzepte für Europa

Hochwasser, Waldbrände, Pandemie: Die Katastrophen hören nicht auf. „Ge-lernt hat man in der Regierung daraus bisher wenig bis gar nichts“, resümiert der stellvertretende Bundesvorsitzende der DFeuG, Lars Wieg. Bei diesen Lagen zeige sich immer wieder, dass die Einsatzstellen keinen Halt an Landes-grenzen bzw. den Grenzen der Bundesrepublik machen. Der Föderalismus der Länder behindere jedoch die Einsatztaktiken, so Wieg weiter.

So zahlreich die Beispiele für Katastrophen sind, so schwach scheint der Wille der Politik zu sein, schnelle und lösungsorientierte Strukturen umzu-setzen. Das beste Beispiel sind die derzeitigen Waldbrände in der Sächsischen Schweiz. Seit Wochen kämpfen überwiegend kommunale Freiwillige Feuerwehren gegen die Flammen in unzugänglichen Waldbereichen. „Diese Feuerwehrleute führen einen Kampf wie David gegen Goliat“, so Wieg weiter.

Dabei gibt es genügend Länder innerhalb der EU, die bereits Erfahrungen mit Waldbränden haben. Doch deren Löschflugzeuge und Hubschrauber dürfen Grenzen nicht überfliegen und somit nicht helfen. Deutschland braucht keine eigenen Löschflugzeuge, sondern ein EU-Netzwerk, um von der Expertise der Nachbarländer zu profitieren: Es muss möglich sein, diese Flugeinheiten bei Bedarf unkompliziert anzufordern und einzusetzen.

Als Fachgewerkschaft fordert die DFeuG deswegen von der Politik, sich end-lich mit den Experten von der Basis zusammenzusetzen und Konzepte zu schaffen, die unsere Nachbarn längst haben.

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

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