Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein schreibt das Brandschutzgesetz Berufsfeuerwehren für Städte ab einer Einwohnerzahl von 80.000 vor. Städte mit einer Berufsfeuerwehr sind Kiel, Lübeck, Flensburg und Neumünster. In diesen Städten wird auch der Rettungsdienst, vollständig oder teilweise, durch die Feuerwehren gestellt. Dazu gibt es im Land noch zwei hauptamtliche Wachen von freiwilligen Feuerwehren: eine in Norderstedt, direkt an der Grenze zu Hamburg, und eine in Brunsbüttel. Weitere hauptamtliche Feuerwehren sind im Gespräch, weil gerade in den größeren Städten unter der BF-Schwelle der Brandschutz nicht mehr ausreichend über ehrenamtliche Kräfte gestellt werden kann. Aus diesem Grund haben einige Städte bereits festangestelltes Personal im Tagesdienst. Zudem verstärken auch schon einige Gemeinden ihre Feuerwehren mit hauptamtlichen Gerätewarten. 

Die Bundeswehr unterhält auch an mehreren Standorten im Land eigenes Personal im Brandschutz. Im industriellen Bereich sind noch die größeren hauptamtlichen Werkfeuerwehren bei der Werft der ThyssenKrupp-Marine-Systems in Kiel, der Raffinerie in Heide und in Brunsbüttel die WF SASOL und die Industrieparkfeuerwehr Brunsbüttel zu erwähnen. Die Ausbildung der hauptamtlichen Wachabteilungen und der Werkfeuerwehren in Schleswig-Holstein orientiert sich an den Vorgaben für die Berufsfeuerwehren. Der Rettungsdienst und die Leitstellen sind Aufgaben der Landkreise oder der kreisfreien Städte, letztere sind die Städte mit Berufsfeuerwehren. Sie stellen neben dem Rettungsdienst auch die Leitstellen und sind meist als sogenannte Regionalleitstellen organisiert. 

Hier werden die Aufgaben gleich für mehrere Kreise bzw. kreisfreie Städte übernommen. Erwähnenswert für den Rettungsdienst ist, dass die Rettungsdienstfahrzeuge landeseinheitlich nach den Vorgaben einer Arbeitsgruppe des Städtetages beschafft werden. Weiter ist das Bundesland auch die Heimat von Deutschlands größtem kommunalem Rettungsdienst, der „Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein“. Einem Zusammenschluss der Rettungsdienste von fünf Landkreisen als ein Unternehmen, komplett in öffentlicher Trägerschaft. 

Die DFeuG ist mit Mitgliedern bei allen Berufsfeuerwehren und hauptamtlichen Wachen vertreten. Dazu hat sie Mitglieder aus vielen Werkfeuerwehren, Leitstellen und von allen Bundeswehrfeuerwehr Standorten.

Vorstand

Robert Pohl

Feuerwehr Brunsbüttel

Landesverbandsvorsitzender

Timo Schumacher

Feuerwehr Lübeck

Stellv. Landesverbandsvorsitzender /
Leiter Öffentlichkeitsarbeit

Christian Gaulke

Feuerwehr Brunsbüttel

Mittelverwalter

Sascha Stoltenberg

IPF Brunsbüttel

Schriftführer

Gerd Schröder

Bundeswehr-FW Kiel

Beisitzer Bundewehr-FW

Andree Ehmcke

IPF Brunsbüttel

Beisitzer Werkfeuerwehren

Marco Gülich

Feuerwehr Flensburg

Beisitzer BF Flensburg

Mandy Mess

Feuerwehr Kiel

Beisitzerin BF Kiel

Peter Tengler

Feuerwehr Lübeck

Beisitzer BF Lübeck

Hauke Mehlig

Feuerwehr Brunsbüttel

Beisitzer Hauptamtliche Wachabteilungen

Mitgliederzahlen

0
Mitglieder
Freiwillige Feuerwehr

44.793 Männer | 4.750 Frauen

0
Mitglieder
Berufsfeuerwehr

1.049 Männer | 83 Frauen

0
Mitglieder
Werkfeuerwehren

909 Männer | 44 Frauen

Einsätze im Jahr 2019

0
FEUER
0
Technische Hilfe
0
Fehlalarm
0
Sonstige
0
Rettungsdienst

Neuigkeiten

Steigender Personalausfall

In einer Pressemitteilung warnt unser Bundesvorsitzender vor steigendem Personalausfall bei Rettungsdienst, Feuerwehr und in den Rettungsleitstellen Die Wetterprognose der kommenden Tage stellt unsere Einsatzkräfte erneut

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