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Gerechtigkeit ist Vernunft – Rettungsdienstzulage

„Die Einführung der Rettungsdienstzulage von 5 EURO pro Einsatz für alle im Rettungsdienst bei der Berliner Feuerwehr beschäftigten Kolleginnen und Kollegen, ist ein großer Erfolg“, so Lars Wieg, Vorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft Berlin-Brandenburg.

Zum Hintergrund. Mit der alleinigen Einführung der Erschwerniszulagenverordnung kurz vor Weihnachten, wurde die Einführung der Zulage nur für verbeamtete Dienstkräfte beschlossen. Die Zustimmung der TdL, Grundlage für die Zahlung an Tarifbeschäftigte im Rettungsdienst der Berliner Feuerwehr, blieb aus.

Wieg: „Die ersten Reaktionen der Mitarbeitenden waren nachvollziehbar und sehr heftig. Begleitet von Wut und Enttäuschung über den Anschein, man sei Mitarbeiter zweiter Klasse, wurde sogar ein Streik diskutiert. Mittlerweile haben einige der medizinisch Verantwortlichen angekündigt, abzuwandern. Brandenburg ist nicht weit, Notfallsanitäter sind bundesweit gesucht“

„Um so mehr freuen wir uns über die heutige Nachricht direkt aus dem Büro des Finanzsenators.
Senator Wesener und sein Team konnte sich in der Tarifgemeinschaft der Länder mit der Forderung, eine Zulage auch Tarifbeschäftigten zu gewähren, durchsetzen. Die Anerkennung der hohen Belastung und die Annäherung an eine gerechte Betrachtung identischer Belastung, unabhängig vom Beschäftigungsverhältnis, ist ein starkes und richtungsweisendes Zeichen“, so Lars Wieg.

Die Zahlung für Tarifbeschäftigte ist auf max. 450 EUR pro Monat begrenzt. Die Ausgestaltung im Detail liegt jetzt bei der Senatsverwaltung für Inneres.

Wir bedanken uns bei Senatorin Spranger und Senator Wesener, die den Vorschlag der DfeuG Berlin-Brandenburg zur Zahlung dieser Art Zulage aufgegriffen haben.

„Gerechtigkeit ist Vernunft, denn Ungerechtigkeit ist so viel kostspieliger, schädlicher und frustrierender als dass man diese mit Geld je beziffern könnte“, so Wieg.

Manuel Barth
Pressesprecher DFeuG Berlin-Brandenburg
Visp DFeuG Berlin-Brandenburg

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Tagesspiegel vom 20.11. um 11:20 Uhr