Der geschäftsführende Vorstand der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, DFeuG, distanziert sich ausdrücklich von den Äußerungen des Landesvorsitzenden der DFeuG in Hessen, Herrn Dirk Ruzika. Es muss mit größtem Bedauern und Entsetzen festgestellt werden, dass ein Einzelner seine Meinung abgegeben hat und dabei Bezug nimmt auf die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft. Es ist unerklärlich, warum er bei der Abgabe seiner Äußerung ohne Abstimmungsprozess die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft damit einbezieht.

Zu keiner Zeit war er hier ermächtigt, diese Erklärung im Namen der DFeuG abzugeben! Der Bundesvorstand der DFeuG steht in keiner Weise hinter dieser Aussage!

Diese Äußerungen finden nicht ansatzweise die Zustimmung der DFeuG, die ausdrücklich darauf hinweist, dass Herr Dirk Ruzika bei seiner Meinungsäußerung und der Nennung seines Mandats keinen Auftrag dazu hatte und zu keiner Zeit dazu ermächtigt wurde. Er vertritt nicht die Meinung der DFeuG.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft ist der festen Auffassung, dass der humanitäre Einsatz, der allen Flüchtlingen zugutekommen muss, ein in jeder Hinsicht erforderlicher ist.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft ist beschämt, dass ein Mitglied diesen Einsatz und die Hilfe mit solchen Äußerungen infrage stellt.

Ein gewerkschaftsinterner Prozess wurde heute Morgen sofort in Gang gesetzt, um hier Konsequenzen folgen zu lassen. Daraus ergab sich der sofortige Rücktritt von Dirk Ruzika als Vorsitzender der Landesgruppe Hessen.

Mit freundlichen Grüßen

Bundesvorsitzender Ingo Schäfer
1.stellv. Vorsitzender Micha Quäker
2.stellv.Vorsitzender Swen Kalowsky

BundesverfassungsgerichSolingen . Im Juli dieses Jahres hat die Bundesregierung das Tarifeinheitsgesetzt beschlossen.
Dieses, auch von den Arbeitgeberverbänden und dem DGB initiierte Tarifeinheitsgesetz, soll die Gewerkschaften gleichschalten, damit diese nicht mehr ihre individuellen Forderungen gegenüber Arbeitgebern durchsetzen können.

Tarifautonomie wird ausgehebelt
Zweck dieses Gesetzes ist es, gerade die fachspezifischen „Spartengewerkschaften“ zu schwächen und dadurch „wieder Ruhe und Frieden“ in die Betriebe zu bringen. 
Sicher, die Spartengewerkschaften vertreten oftmals die Arbeitnehmer an den Schlüsselstellen eines Betriebes, aber die Entstehung eben dieser „kleinen“ Gewerkschaften beruht auf einem hohen Maß an Unzufriedenheit unter den Arbeitnehmern.
Das Grundgesetzt sichert jedem Bürger die Vereinigungsfreiheit zu und so ist es nur logisch, dass sich Arbeitnehmer in anderen als den „großen“ Gewerkschaften organisieren.
Das stellt für die etablierten Gewerkschaften eine erhebliche Bedrohung dar: Mitgliederschwund und Verlust der Einflussnahme sind die Folge!
Ein Ausschluss der „Spartengewerkschaften“ durch das Tarifeinheitsgesetz wird die Tarifautonomie aushebeln.
Das sieht sogar der wissenschaftliche Dienst der Bundesregierung in seiner Stellungnahme aus dem März 2015 so.

Angriff auf die Säulen unseres Grundgesetzes

Weiterlesen: Feuerwehr-Gewerkschaft legt Verfassungsbeschwerde ein

Seit nunmehr mehr als einem Jahr kämpft die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft für die Kampagne "Rettungsgasse rettet Leben". Bei all unseren Bemühungen geht es uns immer um die Aufklärung der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, erklärt der Leiter der Kampagne Sven Janneck.
Wir haben immer gehofft dass ein Einsehen seitens der Verantwortlichen eintritt, bevor es zu einem Schadensereignis mit tödlichem Ausgang kommt.
Nun kam es bei einem Unfall auf der A2 und teilweise drei Lastkraftwagen nebeneinander zu einem Unfall mit tödlichem Ausgang. Grund hierfür ist die fehlende Rettungsgasse.

Immer wieder werden höhere Strafen gefordert. Wir müssen uns auch über Strafen grundsätzlich unterhalten sagte Janneck. 20€ für die Nichteinhaltung ist nicht zeitgemäß. Dazu kommt noch dass es jemand kontrollieren und zur Anzeige bringen muss. Hier könnten sogenannte Dash-Cams dienen. Diese lehnen Datenschützer aber kategorisch ab.

Logo Rettungsgasse 400px

Um für Verständnis zu werben stellen Sie sich vor es wäre Ihre Angehörigen in dem verunfallten Fahrzeug und die Hilfe kommt nicht an. Mit u.a. diesem Beispiel konnte Sven Janneck Vertreter von Verkehrs-, Sozial- und Innenministerium davon überzeugen, die Kampagne offiziell zu übernehmen. Mit Beginn der Sommerferien 2015 hat das Land Hessen unter der Federführung des hessischen Innenministeriums die Kampagne der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft "Rettungsgasse rettet Leben" übernommen und wird sie fortführen.

Wir konzentrieren uns jetzt darauf die Kampagne in allen anderen Bundesländern zu platzieren erläutert Janneck abschließend. Das traurige Beispiel auf der A2 hat uns gezeigt dass es dringend erforderlich ist in diesem Bereich nach zu steuern.

Pressemitteilung als pdf

Hamburg oelige Kleidung

Gestern hat sich wieder einmal gezeigt wie unberechenbar und gefährlich unser Beruf ist. Bei einem Großbrand in Hamburg, wo vermutlich ätherische Öle eine Explosion auslösten, wurden 45 Menschen verletzt. Darunter auch 15 Kollegen der Feuerwehr Hamburg.

Wir wünschen allen Verletzten, insbesondere den Kollegen eine baldige Genesung.

Presselink zum Thema

Am Freitag den 03.07.2015 fand im hessischen Hadamar die Bundeshauptversammlung 2015 der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft statt.

Bei bestem Sommerwetter gab es zum ersten Mal seit der Gründung der DFeuG am 1. Mai 2011, Vorstandswahlen, die satzungsgemäß alle 4 Jahre stattfinden.

Stimmberechtigt waren neben dem amtierenden Bundesvorstand und neun Landesvorsitzenden auch 50 Delegierte aus den Landesgruppen, die nahezu alle trotz Urlaubszeit erschienen waren.

Geleitet wurde die Wahl durch das Ehrenmitglied Rechtsanwalt Uwe Scherf.

Der bisherige Vorstand stellt größtenteils auch den neuen Vorstand.

Gründungsmitglied und erster Bundesvorsitzender Ingo Schäfer aus Solingen wurde mit 85% im Amt bestätigt.

Micha Quäker von der Berliner Feuerwehr, wurde erster Stellvertreter und bekam 87% Bestätigung seiner Arbeit.

Jürgen Ihl, Landesgruppenvorsitzender aus Rheinland Pfalz, stand als zweiter Stellvertretender Bundesvorsitzender nicht mehr zur Verfügung, brachte jedoch Swen Kalowsky von der Landesgruppe Hessen ins Gespräch, der bei der anschließenden Wahl die volle Unterstützung der anwesenden Wahlberechtigten bekam.

Jürgen Ihl wird die Arbeit im Bundesvorstand weiterhin als Beisitzer unterstützen. Ermöglicht wird dies, da beschlossen wurde, den geschäftsführenden Bundesvorstand von 7 auf 13 Mitglieder zu erweitern, um die stetig wachsende Arbeit besser verteilen zu können.

Als Fachressortleiter Tarif und dritter stellvertretender Vorsitzender bot sich dankenswerterweise Lars Wieg von der Berliner Feuerwehr für eine weitere Amtszeit an.

Weiter wurden die Gründungsmitglieder Andreas Herlinghaus (Fachressortleiter Arbeitsgruppen), Daniel Karschges (Schriftführer) und Thorsten Wiedelmann (Schatzmeister), alle von der BF Solingen, im Amt bestätigt.

Als Beisitzer sind nach einer Vorstellungsrunde in den Bundesvorstand Christian Becker (NRW), Detlef Schütz (Saarland), Tobias Thiele (Hessen), Frank Henkemeyer (NRW) und Christian Oertel (NRW) gewählt worden.

Nach einer erfolgreichen Präsenz auf der größten Feuerwehr Messe „Interschutz“ in Hannover gilt es nach vorne zu blicken und den ständig mehr werdenden Mitgliedern weiterhin Informationen und Hilfestellung, z.B. bei Rechtsstreitigkeiten, kommenden Personalratswahlen oder Berufskrankheiten zu geben.

Dabei sollen die persönlichen Kontakte zu den Entscheidungsträgern intensiviert und ausgebaut werden.

 

DFeuG bestätigt und vergrößert als Aushang

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