Es ist mal wieder soweit, das Mega Beachvolleyball Event der Berliner Feuerwehr / Prenzelberger Beachvolleyball Cup 2015 startet am 28.08.2015 für alle Kollegen, Kameraden und Freunde der Berliner Feuerwehr /Feuerwache Prenzlauer Berg.
Anbei die offizielle Ausschreibung.

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Diejenigen, die unseren Messestand auf der Interschutz Messe besucht haben konnten ihn schon sehen. Alle Anderen haben jetzt die Möglichkeit unseren Werbefilm mit dem breiten Tätigkeitsfeld des Feuerwehrberufes sich anzuschauen.

  • Warum wissen wir wo es brennt?
  • Warum Mitglied werden?
  • Welche Interessen werden vertreten?
  • Wofür steht die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft?
  • Was unterscheidet uns von Anderen?

Der Film beantwortet diese Fragen und zeigt durch vielfältige Sequenzen wie besonders und umfangreich unser einzigartiger Beruf ist.


Wir möchten an dieser Stelle nochmal ausdrücklich allen Unterstützern, und allen Darstellern die an dem Projekt Image Film DFeuG 2015 mitgewirkt haben,danken.

 

Mit Beginn der Interschutz geht auch die offizielle DFeuG App an den Start. Ab sofort ist das DFeuG-App im App- und Play Store verfügbar.

Flyer Interschutz 2015 2

 

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Tarifknast

Der Deutsche Bundestag hat in seiner heutigen Sitzung das Tarifeinheitsgesetz verabschiedet.

Vorausgegangen war, dass einige Berufsgruppen sich bei den „etablierten Gewerkschaften“ nicht ausreichend vertreten fühlen und eigene Fachgewerkschaften gründeten. Diese haben in den letzten Jahren erfolgreiche Tarifverhandlungen geführt und beendet.

Die Tarifpolitik lebt von Solidarität. Solidarität lässt sich aber nicht verordnen oder gesetzlich erzwingen. Die Tarifpluralität ist seit vielen Jahren gelebte Realität und gehört zu den Grundprinzipien unserer Demokratie. Jeder Bürger hat das Recht, sich in der Gewerkschaft zu organisieren in der er sich am besten aufgehoben fühlt.

Die Bundesregierung versucht mit dem beschlossenen Gesetz, eine normierte Tarifeinheit zu erzwingen. Diese soll zu „Ruhe im Betrieb“ führen. Gleichzeitig wird damit auch in die verfassungsrechtlich garantierte Koalitionsfreiheit eingegriffen, und stellt somit einen folgenschweren Eingriff in den Art. 9 des Grundgesetzes dar. Dieser Ansicht sind auch etablierte Rechtswissenschaftler. Dennoch wurde an dem Vorhaben, das Gesetz zu verabschieden, festgehalten.

Der Betriebsfrieden wird zukünftig vermehrt gestört sein, denn der Kampf um die gewerkschaftliche Mehrheit in den einzelnen Betrieben wird durch dieses Gesetz massiv angeheizt. Hinzu kommt, dass es kein verlässliches Verfahren gibt, wie in einem überschaubaren Zeitraum die Mitgliederzahlen der jeweiligen Gewerkschaften im Betrieb festgestellt werden können. Und was passiert, wenn mehrere Notare zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen? Zum Schutz der Mitarbeiter darf auch zukünftig niemand gezwungen werden, seine Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft offen zu legen.

Die Sorge der Bundesregierung um die „Funktionsfähigkeit der Tarifautonomie“ ist vollkommen unbegründet. Das Hauptaugenmerk der Bundesregierung sollte vielmehr auf der Tarifflucht der Arbeitgeber liegen. Diese verlassen zunehmend die Arbeitgeberverbände, um der Tarifbindung zu entgehen, und Niedriglöhne einführen zu können.

Dieser unverhältnismäßige Eingriff in die Koalitionsfreiheit ist nicht notwendig. Die bestehenden Kontrollmechanismen (Judikative), durch die unverhältnismäßige Streiks unterbunden werden, reichen vollkommen aus und müssen Ihre Autonomie gegenüber der Legislative behalten.

Das heute verabschiedete Gesetz ist mit unserer Verfassung nicht vereinbar. Aus diesem Grunde wird die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft gegen das Tarifeinheitsgesetz Verfassungsbeschwerde einlegen.

Pressemitteilung als PDF...

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