DFeuG LG Hessen bemüht sich um bessere Absicherung der hessischen Feuerwehren bei Einsätzen auf Bundesautobahnen und Schnellstraßen

Am 08.04.2014 ereignete sich auf der A9 bei Neunkirchen ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem der Fahrer des mit dem absichernden Feuerwehrfahrzeug kollidierten LKW sowie ein Feuerwehrkamerad aus Schnaittach getötet wurden.

Der tragische Unfall hat uns allen die Gefahren, denen Feuerwehreinsatzkräfte bei ihren Einsätzen auf Bundesautobahnen und Schnellstraßen ausgesetzt sind, leider deutlich vor Augen geführt.

Dies nimmt der Landesgruppenvorsitzende der LG Hessen der Deutschen Feuerwehrgewerkschaft,
Dirk Ruzicka, zum Anlass, um bei Peter Beuth, dem hessischen Minister des Inneren und für Sport, für eine bessere Ausrüstung zur Absicherung der Feuerwehren auf Bundesautobahnen zu werben.

Durch die hohen Geschwindigkeiten ist es Verkehrsteilnehmern oft erst sehr spät möglich, Einsatzstellen auf Autobahnen zu erkennen. Hier muss durch optimale Ausrüstung, z.B. durch spezielle Anhänger mit Verkehrssicherungsanlagen, die auch bei der Baustellenabsicherung bewährt sind, vorgebeugt werden. Herr Innenminister Peter Beuth wird gebeten, diesen Vorschlag in den entsprechenden Gremien zu prüfen.

Die Landesgruppe Hessen der Deutsche Feuerwehrgewerkschaft erhofft sich als Interessenvertretung der hauptamtlichen Feuerwehrkräfte in Hessen einen Sicherheitszugewinn bei diesen gefährlichen Einsätzen für alle hessischen Feuerwehreinsatzkräfte.

„Egal ob freiwillige Feuerwehren oder Berufsfeuerwehren, der Einsatz auf den Autobahnen ist und bleibt sehr gefährlich, das Absicherungsmaterial ist vielerorts unzureichend und bei den heutigen Geschwindigkeiten, die auf diesen Straßen gefahren werden, nicht mehr zeitgemäß.
Die Ausstattung der Straßenmeistereien sollte hier als Beispiel gesehen werden, wie eine gute Absicherungsausrüstung aussehen kann.“, so Dirk Ruzicka in seinem Brief an den Innenminister.

Infos zu dem Unfall

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Am 18. März 2014 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der Landesgruppe Hessen der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft statt. Im November 2013 hatte sich der 1. Vorsitzende der Landesgruppe, Swen Kalowsky, aus beruflichen und persönlichen Gründen zum Rücktritt entschlossen. Somit war für diese Mitgliederversammlung auch die Neuwahl des 1. Vorsitzenden angesetzt.

Von der Versammlung wurde Dirk Ruzicka für die Funktion des 1. Vorsitzenden vor­geschlagen. Dieser wurde einstimmig, bei einer Enthaltung, in geheimer Wahl gewählt. Die Versammlung gratulierte Dirk Ruzicka zur Wahl und wünschte im stets gutes Gelingen, zumal ihm vom ehemals ersten Vorsitzenden mit dem er gemeinsam den PR der BF Wiesbaden führt jegliche Unterstützung zugesagt wurde.

Die Mitglieder des Landesgruppenvorstands dankten Swen Kalowsky für sein heraus­ragendes Engagement. Er war maßgeblich am Aufbau der Landesgruppe Hessen beteiligt und stets die treibende Kraft. Die Vorstandsmitglieder bedauerten seinen Entschluss und wünschten ihm für die Zukunft alles Gute.
Aufgrund der personellen Verschiebungen im Vorstand waren zwei weitere Wahlen notwendig. Michael Klein wurde in der Funktion des stellvertretenden Mittelverwalters bestätigt, er ist in dieser Funktion bereits seit 6 Monaten kommisarisch aktiv. Swen Kalowsky wurde als stellvertretender Schriftführer gewählt.
Der Vorstand der Landesgruppe ist erfreut, dass ihm Swen Kalowsky in dieser Funktion erhalten geblieben ist.

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Kooperationsflyer esExklusiv für DFeuG-Mitglieder – Sonderkonditionen bei Autovermieter

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
von Anfang an haben die Verantwortlichen der DFeuG das Ziel verfolgt den Mitgliedern unserer Gewerkschaft, neben den erstklassigen Leistungen der DFeuG auch Zusatzleistungen externer Dienstleister anzubieten.
Wir freuen uns eine Partnerschaft mit dem größten Netzwerk mittelständischer Autovermieter in Deutschland, der EUROPA-SERVICE Autovermietung, geschlossen zu haben. Hier erhält jedes DFeuG-Mitglied 20% Nachlass auf alle abgebildeten Tarife aus dem Webportal des Autovermieters.
Die Buchung muss mit mindestens 24 Stunden Vorlauf über das Webportal erfolgen. Alles Weitere ist ausführlich auf dem beiliegenden Flyer erklärt.
Wir sind erfreut, wieder einen Mehrwert zur Mitgliedschaft in der DFeuG geschaffen zu haben, und hoffen dass viele von euch das günstige Angebot nutzen werden
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Mit großer Enttäuschung nehmen wir die veröffentlichten Ergebnisse zu dem von CDU und Bündnis 90 – Die Grünen ausgehandelten Inhalte des Koalitionsvetrages zur Kenntnis.
Mit Recht regt sich bereits jetzt nach Bekanntwerden der Inhalte Widerstand aus dem Kreise der Gewerkschaften. Als Fachgewerkschaft für Beamte im öffentlichen Dienst vertreten wir Menschen, die für die Hessische Bevölkerung tagtäglich Leib und Leben riskieren.
Wie im Wahlkampf schön zu erkennen war, standen Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste im Fokus von Politikern. Wie so oft ist nach der Wahl davon nicht viel zu spüren.
Wie kann man glauben die Zukunftsfähigkeit des öffentlichen Dienstes durch solche Ergebnisse halten zu können?
Die Beihilfe an das Niveau anderer Bundesländer zu senken ist ebenso ein Rückschritt in Hessen wie der beschlossene Nichtwidereinstieg in die Tarifgemeinschaft der Länder.
Fortschritt ist gleich Rückschritt?
Wenn wir dort sparen wo sowieso seit Jahren gespart wurde, ist es nicht verwunderlich dass es im Sektor der Feuerwehr zu Nachwuchsproblemen kommt. Wenn der Beruf „Feuerwehrmann/Feuerwehrfrau" bereits jetzt mit einer maximalen Lohnsteigerung von einem Prozent ab 2016 gedeckelt wird, überlegt sich jeder mögliche Bewerber zweimal, ob er nicht einen lukrativeren Beruf wählen sollte. Da helfen dann auch keine tollen Werbekampagnen der Landesregierung das Berufsbild in der Öffentlichkeit schmackhaft zu machen.
Es bleibt abzuwarten, ob die versprochenen Einsparungen auch die Landtagsabgeordneten erfahren.
Die Hessische Landesregierung muss endlich aufhören, alle Berufsgruppen im öffentlichen Dienst über einen „Kamm" zu scheren. Permanent ist die Rede von Polizei, Landesbediensteten und freiwilligen Sozialdiensten. Es ist an der Zeit die Feuerwehren in Hessen im gleichen Atemzug zu nennen. Schließlich ist es die 112, die Menschen anrufen wenn sie keinen Ausweg in einer Notsituation wissen und dringend Hilfe benötigen. Dies soll keinesfalls die anderen Berufsgruppen denunzieren, jedoch ist es an der Zeit die Feuerwehren auf die gleiche Stufe zu stellen. Was passiert wenn Feuerwehrangehörigen der Kragen platzt kann man gerade in Belgien sehen. Eine in höchstem Maße traurige Entwicklung, die den Sparmaßnahmen am falschen Ort geschuldet sind.
Hessen ist Spitzenreiter in Sachen Wochenarbeitszeit. Mit 42 Stunden pro Woche und der Ankündigung schrittweise, was auch immer das heißen mag, ab 2017 auf 41 Stunden pro Woche zu reduzieren ist mehr als enttäuschend.
Das Durchschnittsalter auf einem Löschzug der Feuerwehr liegt derzeit bei 45 Jahren. Jeder Landespolitiker, der die belastende Tätigkeit eines Einsatzbeamten / einer Einsatzbeamtin selbst erfahren möchte, ist hiermit herzlichst eingeladen, dies im Rahmen eines 24h Dienstes bei einer hauptamtlichen Feuerwehr zu tun.
Wir als Landesgruppe Hessen fordern daher:

  • Eine eigenständige Besoldungsstruktur „F" für hauptamtliche Feuerwehrkräfte in Hessen.
  • Volle Ruhegehaltsfähigkeit der Feuerwehrzulage in Hessen, wie in anderen Bundesländern bereits umgesetzt.

 

Hessens Gewerkschaften sind gut beraten sich solidarisch zu vereinigen, um diesem Sparzwang am falschen Ende die Stirn zu bieten.

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CDU, CSU und SPD haben sich in ihrem Koalitionsvertrag darauf verständigt, den „Grundsatz der Tarifeinheit" per Gesetz festzuschreiben. Was so harmlos daherkommt, ist in Wirklichkeit eine Beschneidung von Grundrechten der Arbeitnehmer. Wir fordern die Abgeordneten des Deutschen Bundestages auf, kein Gesetz zur beschließen, das in die Gewerkschaftsfreiheit eingreift und das Streikrecht von Hunderttausenden von Arbeitnehmern in Berufs- und Fachgewerkschaften aushebelt.

 

Unterschreibt die Online Petition die vom Marburger Bund iniziiert wurde.

Zur Onlinepetition

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