Erneut schwerer Unfall

Im Jahr 2014 baten wir das Hessische Innenministerium darum die Ausstattung der Feuerwehren für den Einsatz auf den Bundesautobahnen zu verbessern. Bekommen haben wir einen Brief der uns beschreibt wie toll die technische Ausstattung sei, man verwies darin unter anderem auf die in Hessen erlaubten Konturmarkierungen für Einsatzfahrzeuge. Damals warnten wir davor das sich ein tödlicher Unfall wie der auf der A 9 bei Schnaittach auch in Hessen jederzeit wiederholen könnte. Das dies berechtigt war zeigt leider ein erneuter tragischer Unfall, diesmal vor unser aller Haustür im Bereich der Feuerwehr Obertshausen.

Vielleicht setzt nun bei der Landesregierung einmal ein Umdenken ein und man stellt endlich finanzielle Mittel und Gerätschaften bereit um den Einsatz auf den Autobahnen endlich sicherer zu machen.

Schwerer Unfall auf der A3 bei Obertshausen.

Wir fordern daher eine zeitgemäße Ausstattung der im Bereich von Schnellstraßen und Bundesautobahnen eingesetzten Feuerwehren. Dies kann durch taktische Maßnahmen wie die schnelle Alarmierung von Zusatzgerätschaften bzw. durch technische Maßnahmen wie die Vorhaltung von Verkehrssicherungsanhängern oder mit Verkehrsleiteinrichtungen versehen Fahrzeugen sein.

Wie man so etwas kostengünstig realisieren kann zeigt z.B die BF Wiesbaden mit ihren Großtanklöschfahrzeugen die stets als Absicherungsfahrzeuge mit in den Bereich der Bundesautobahnen ausrücken. Natürlich fordert dies Personal- und Fahrzeugressourcen, aber die Sicherheit aller Einsatzkräfte sollte dem gegenüber stets im Vordergrund stehen.

Beamte Hessens geraten immer mehr ins Hintertreffen.

Mit der Nullrunde 2015 für Hessens Beamte wurde nun die Grenze des erträglichen erreicht. Hessen braucht sich nicht mehr länger über abwandernde Beamte in andere Bundesländer wundern, es ist nur das Ergebnis einer vollkommen verfehlten Finanzpolitik die wieder einmal auf dem Rücken der Beamten ausgetragen wird.

Reallohnverluste seit 2000 in Höhe von mehr als 20 % sind nicht mehr länger hinnehmbar, wenn man gleichzeitig Sonderausgaben in Höhe von 680 Millionen Euro im Bereich der Flüchtlingshilfe realisieren kann.

Um eines gleich klarzustellen, wir haben nichts gegen Flüchtlinge die durch politische Verfolgung, durch Kriege oder durch Elend nach Hessen kommen, aber das alles zeigt doch ganz offensichtlich das in Hessen Geld da ist und da finden wir es nur legitim, wenn man den Menschen die in Hessen für Hessen arbeiten und dem Land dienen auch so bezahlt wie es in anderen Bundesländern normal ist.

Wir fordern daher: Schluss mit dem Spardiktat auf dem Rücken unserer Feuerwehrbeamten, die ihren Dienst für die Allgemeinheit leisten und dabei oftmals Leib und Leben riskieren. Weiterhin fordern wir die Rückkehr in die Tarifgemeinschaft der Länder, damit Hessens Beamte endlich wieder den ihnen zustehenden Respekt und die finanzielle Wertschätzung erhalten, die im Rest der Republik herrscht.

Dazu der Vorsitzende der DFeuG Landesgruppe Hessen Dirk Ruzicka :

Wie kann es sein das Hessens Beamte die mit die höchste Wochenarbeitszeit leisten, zu den finanziell schlechter gestellten Beamten im Bundesvergleich zählen, wenn Steuereinnahmen sprudeln und gleichzeitig in Hessen hohe Lebenshaltungskosten in den Ballungsgebieten anstehen? Wir finden das nun die Grenzen erreicht sind der Landesregierung einmal klar die rote Karte zu zeigen .

Am Freitag den 03.07.2015 fand im hessischen Hadamar die Bundeshauptversammlung 2015 der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft statt.

Bei bestem Sommerwetter gab es zum ersten Mal seit der Gründung der DFeuG am 1. Mai 2011, Vorstandswahlen, die satzungsgemäß alle 4 Jahre stattfinden.

Stimmberechtigt waren neben dem amtierenden Bundesvorstand und neun Landesvorsitzenden auch 50 Delegierte aus den Landesgruppen, die nahezu alle trotz Urlaubszeit erschienen waren.

Geleitet wurde die Wahl durch das Ehrenmitglied Rechtsanwalt Uwe Scherf.

Der bisherige Vorstand stellt größtenteils auch den neuen Vorstand.

Gründungsmitglied und erster Bundesvorsitzender Ingo Schäfer aus Solingen wurde mit 85% im Amt bestätigt.

Micha Quäker von der Berliner Feuerwehr, wurde erster Stellvertreter und bekam 87% Bestätigung seiner Arbeit.

Jürgen Ihl, Landesgruppenvorsitzender aus Rheinland Pfalz, stand als zweiter Stellvertretender Bundesvorsitzender nicht mehr zur Verfügung, brachte jedoch Swen Kalowsky von der Landesgruppe Hessen ins Gespräch, der bei der anschließenden Wahl die volle Unterstützung der anwesenden Wahlberechtigten bekam.

Jürgen Ihl wird die Arbeit im Bundesvorstand weiterhin als Beisitzer unterstützen. Ermöglicht wird dies, da beschlossen wurde, den geschäftsführenden Bundesvorstand von 7 auf 13 Mitglieder zu erweitern, um die stetig wachsende Arbeit besser verteilen zu können.

Als Fachressortleiter Tarif und dritter stellvertretender Vorsitzender bot sich dankenswerterweise Lars Wieg von der Berliner Feuerwehr für eine weitere Amtszeit an.

Weiter wurden die Gründungsmitglieder Andreas Herlinghaus (Fachressortleiter Arbeitsgruppen), Daniel Karschges (Schriftführer) und Thorsten Wiedelmann (Schatzmeister), alle von der BF Solingen, im Amt bestätigt.

Als Beisitzer sind nach einer Vorstellungsrunde in den Bundesvorstand Christian Becker (NRW), Detlef Schütz (Saarland), Tobias Thiele (Hessen), Frank Henkemeyer (NRW) und Christian Oertel (NRW) gewählt worden.

Nach einer erfolgreichen Präsenz auf der größten Feuerwehr Messe „Interschutz“ in Hannover gilt es nach vorne zu blicken und den ständig mehr werdenden Mitgliedern weiterhin Informationen und Hilfestellung, z.B. bei Rechtsstreitigkeiten, kommenden Personalratswahlen oder Berufskrankheiten zu geben.

Dabei sollen die persönlichen Kontakte zu den Entscheidungsträgern intensiviert und ausgebaut werden.

 

DFeuG bestätigt und vergrößert als Aushang

Es ist mal wieder soweit, das Mega Beachvolleyball Event der Berliner Feuerwehr / Prenzelberger Beachvolleyball Cup 2015 startet am 28.08.2015 für alle Kollegen, Kameraden und Freunde der Berliner Feuerwehr /Feuerwache Prenzlauer Berg.
Anbei die offizielle Ausschreibung.

Download als pdf...

Diejenigen, die unseren Messestand auf der Interschutz Messe besucht haben konnten ihn schon sehen. Alle Anderen haben jetzt die Möglichkeit unseren Werbefilm mit dem breiten Tätigkeitsfeld des Feuerwehrberufes sich anzuschauen.

  • Warum wissen wir wo es brennt?
  • Warum Mitglied werden?
  • Welche Interessen werden vertreten?
  • Wofür steht die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft?
  • Was unterscheidet uns von Anderen?

Der Film beantwortet diese Fragen und zeigt durch vielfältige Sequenzen wie besonders und umfangreich unser einzigartiger Beruf ist.


Wir möchten an dieser Stelle nochmal ausdrücklich allen Unterstützern, und allen Darstellern die an dem Projekt Image Film DFeuG 2015 mitgewirkt haben,danken.

 

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