Führt meine Diabeteserkrankung oder der Ersatz eines Hüft- oder Kniegelenkes automatisch zur Dienstunfähigkeit und somit zum vorzeitigen Ruhestand? Diese und ähnlich lautende Fragen erreichen uns in den vergangenen Wochen mehrfach. Wir möchten versuchen, heute etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Dem Föderalismus in Deutschland ist es geschuldet, dass es derzeit keine bundesweit einheitliche Feuerwehrdienst-Tauglichkeits-Untersuchung gibt. Die UVV legt nur fest, dass eine Eignungsuntersuchung durch einen Arzt zu erfolgen hat, der „mit den Aufgaben der Feuerwehr vertraut ist“, so z.B. Feuerwehr-Ärzte.

Spezielle Untersuchungen nach den arbeitsmedizinischen Grundsätzen, beispielsweise G 25, G 26 oder G 41, dürfen wiederum nur von Ärzten durchgeführt werden, welche die Zusatzbezeichnung „Arbeitsmedizin“ oder „Betriebsmedizin“ führen. Die Verantwortung für einen sicheren Dienstbetrieb, und somit für die Gesundheit der Mitarbeiter, obliegt der Kommune als versicherungsrechtlicher Unternehmer.

Während Untersuchungen nach den „G-Grundsätzen“ bundesweit einheitlich sind, sieht es mit den Eignungsuntersuchungen anders aus. Und dennoch: die letztliche Entscheidung über eine uneingeschränkte, eingeschränkte oder eben keine Diensttauglichkeit obliegt dem untersuchenden Arzt.

Uns liegen derzeit regional sehr unterschiedliche Entscheidungen vor, was eine Diensttauglichkeit mit Diabetes oder einem Gelenkersatz betrifft. Nicht nur, dass es in der Verantwortung des bescheinigenden Arztes liegt, nein, auch der betreffende Kollege selbst trägt erheblich zu dieser ärztlichen Entscheidung bei.

Bei Diabetes beispielsweise, spielt nicht nur die Typisierung eine wichtige Rolle, sondern auch die Frage wie gut oder schlecht der Betroffene mit der Erkrankung umgehen kann. Ein gut eingestellter und wenig einschränkender Diabetes kann zur Beibehaltung der Diensttauglichkeit führen, während ein belastungseinschränkender Diabetes zur Dienstunfähig führen kann.

Gleiches zeigt sich nach einem Gelenkersatz. 

Wird der Ersatz gut angenommen, und es besteht keine Leistungseinschränkung, bleibt i.d.R. die Diensttauglichkeit erhalten. Ist dem nicht so, droht Dienstuntauglichkeit.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Frage nach dem Erhalt der Diensttauglichkeit durch schwere Erkrankung nicht grundsätzlich beantwortet werden kann.

Hier spielen Faktoren wie Meinung der bescheinigenden Ärzte, persönliche Leistungsfähigkeit und nicht zuletzt die Auffassung des Arbeitgebers die entscheidende Rolle.

Die Diensttauglichkeit ist zu speziell zu betrachten und erlaubt nach unserer Ansicht keine allgemeingültige Aussage.

Tex für den Aushang...

In den Morgenstunden des 05.09.2017 verunglückten 2 Kameraden der Feuerwehr Lehnin, im Einsatz tödlich. Die beiden Kameraden von der Lehniner Ortsfeuerwehr waren am
Dienstagmorgen bei einem Einsatz zwischen den Anschlussstellen Brandenburg und Netzen auf tragische Weise ums Leben gekommen.

„Wir sind alle tief betroffen und traurig. Unser Gedenken und unser Mitgefühl gilt den Toten und ihren Angehörigen“, sagte ein schockierter Bundesvorsitzender der DFeuG, Ingo Schäfer.

Der Landesfeuerwehrverband Brandenburg hat ein Spendenkonto eingerichtet, um die Familien der Getöteten zu unterstützen.

Text für den Aushang...

Mit tiefer Bestürzung müssen wir Euch mitteilen, dass ein weiterer Kollege der Werkfeuerwehr BASF seinen Kampf verloren hat.

Der Kollege erlag seinen Verletzungen, welche er sich bei dem verheerenden Unglück im Oktober 2016 zugezogen hatte.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt der Familie sowie den Angehörigen und den Kolleginnen und Kollegen der Werkfeuerwehr BASF, in diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei ihnen.

Swen Kalowsky
stellv. Bundesvorsitzender

Text für den Aushang...

Einweihung neue GeschaeftsstelleDie Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft DFeuG hat in Solingen ihre neue Geschäftsstelle bezogen. Ständiger Mitgliederzuwachs hat eine deutliche Vergrößerung der bisherigen Räumlichkeiten erforderlich gemacht.

Die neue Geschäftsstelle, in historischem und doch modernem Ambiente, bietet nicht nur den Mitarbeitern mehr Platz, sondern ermöglicht ebenso Tagungen und Bildungsmaßnahmen in angenehmer Atmosphäre.

Im Rahmen einer Feierstunde wurde die neue Geschäftsstelle durch den Bundesvorsitzenden, Ingo Schäfer, den aus ganz Deutschland angereisten Mitgliedern des Bundesvorstandes präsentiert.

Mit einer zeitgleich abgehaltenen Sitzung des Bundesvorstandes hat die neue Geschäftsstelle auch ihre Feuertaufe bestanden.

Auch die Landesgruppe NRW fand hier ihre neue Wirkungsstätte und verfügt über einen eigenen Bereich für die Landesgeschäftsstelle.

Beitrag als pdf für den Aushang.

Wir ziehen am Freitag mit unserer Geschäftsstelle um. Aus diesem Grund wird am Freitag den 23.06 und Montag den 26.06 die Geschäftsstelle geschlossen sein.

Die neuen Räume der Geschäftsstelle sind auf der Friedrichstraße 50 in 42655 Solingen. 

Ab Dienstag 27.06 sind wir dann wieder für Euch da.

Feuerwehrmasters Beachvolleyball 2017

Vom 26. - 27.August finden die diesjährigen deutschen Feuerwehr Beach Volleyball Masters 2017 am Bernsteinsee Velten statt.

  • Freitag: Anreise, Training ab 16:00Uhr
  • Samstag: Spielzeit 9:00 - 18:30Uhr 
  • Sonntag: Spielzeit 9:00 - 15:30Uhr - 16:00 Siegerehrung

Die Turnierleitung unterliegt Matthias Zätzsch aus Berlin.

Gespielt wir 3 gegen 3 wobei max. 5 Pers. ein Team stellen können. Die Spielfreien Teams stellen das Schiedsgericht.

Anmeldung zum Turnier unter: Fax: 030‐387998458 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unter folgendem Link findet ihr eine Liste an Unterkünften.

noch mehr Infos im Handout...

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