Gerichtsverfahren- Gewalt gegen Einsatzkräfte

Mehr als 150 Kolleginnen und Kollegen von Hilfsorganisationen und Polizei versammelten sich am heutigen Tag vor dem Amtsgericht Mühlhausen/Thüringen. Damit folgten sie dem Aufruf der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), dem Gerichtsverfahren – Gewalt gegen Einsatzkräfte- beizuwohnen. Hintergrund war ein Vorfall im Einsatz, bei dem ein Berufsfeuerwehrmann von einem LKW- Fahrer vorsätzlich gefährdet wurde.

Kurz vor Beginn der Verhandlung teilte der Richter mit, dass der Beklagte soeben per Fax mitgeteilt hat, den Strafbefehl zu akzeptieren und somit die Verhandlung nicht stattfinden wird.

„Für uns, als Fachgewerkschaft ist das erneut eine gefühlte Niederlage“, so der Vorsitzende der Landesgruppe Thüringen, Andreas Kacsur. “Der betroffene Kollege hat bis zum heutigen Tag keine Entschuldigung erhalten, das Strafmaß ist wieder im untersten Teil der gesetzlichen Möglichkeiten angesiedelt“.

Seit 2016 kämpft die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft mittlerweile mit ihrer Kampagne  „Respekt?Ja-Bitte!“ gegen die stetig zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte. Hierzu haben wir einen 10-Punkteplan erstellt, um diesen Zustand auch nachhaltig zu ändern, so Tobias Thiele, Pressesprecher der DFeuG. „Wir brauchen seitens der Politik keine Lippenbekenntnisse mehr, sondern Taten“, so Thiele weiter.

Wünschenswert wäre hierbei auch künftig eine Bündelung unserer Ressourcen, eine gemeinsame Kampagne aller Feuerwehrverbände und Gewerkschaften zusammen.

Tobias Thiele

Pressesprecher DFeuG

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