Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) wünscht sich Einsicht und Vernunft

der Bevölkerung zu Silvester. 

 

Respekt-Ja, bitte!

Unterstützen Sie die Arbeit der Rettungskräfte gerade an Silvester, entfernen Sie gefährliche Gegenstände von der Straße, schafft freie Bahn für Einsatzfahrzeuge und behindert die Frauen und Männer nicht bei ihrer Arbeit. 

Speziell zum Jahreswechsel werden Einsatzkräfte und Fahrzeuge zur Zielscheibe von

Feuerwerkskörpern. Wir weisen hiermit darauf hin, dass das Strafgesetzbuch zum Schutz von Rettungskräften um den Paragraph 115 ergänzt worden ist.

Einsatzkräften raten wir, in bedrohlichen Situationen und bei Angriffen auf jedem Fall die Polizei hinzu zu ziehen und Anzeige zu erstatten. 

Der Landesvorsitzende der DFeuG – Thüringen Andreas Kacsur wünscht sich von der 

Thüringer Politik, „Das Anzeigen von Kolleginnen und Kollegen zügig bearbeitet und verhandelt werden. Ferner dass alle gemeldeten Bedrohungen sowie Angriffe in einem 

zentralen Register für Einsatzkräfte erfasst werden.“

Die DFeuG – Thüringen wünscht allen Einsatzkräften, Bürgerinnen und Bürgern einen friedlichen Jahreswechsel, ohne nennenswerte Vorfälle.

Ein besonderer Dank gilt allen Einsatzkräften die Haupt- und Ehrenamtlich im Dienst sind. 

Kommt gesund zu Eurer Familie nach Hause zurück!

DFeuG - Thüringen

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Weihnachtsgruß 2018

Weihnachtsruß_2018

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft weist auf den 7.12. „Tag des brandverletzten Kindes” hin. 
Zum neunten Mal veranstaltet der Verein Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. den bundesweiten Aktionstag.
Der diesjährige „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember 2018 warnt unter dem Motto
„Noch ganz klein – schon brandverletzt“ vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen bei Säuglingen, Neugeborenen und Kleinkindern. 76 % aller thermisch verletzten Kinder sind jünger als 5 Jahre. „Die meisten dieser Unfälle passieren im häuslichen Bereich und nicht, wie von vielen Eltern vermutet, im Straßenverkehr“, weiß Dr. Kay Großer, Vorstandsvorsitzender des Arbeitskreises „Das schwerbrandverletzte Kind“. „Die Unfallzahlen in der Hochrisikogruppe – Kinder unter 5 Jahren – stagnieren seit Jahren auf hohem Niveau. Deshalb muss Prävention rechtzeitig ansetzen, bestenfalls schon in der Schwangerschaft, spätestens mit der Geburt.“ „Zu der Hauptunfallursache bei Kindern unter 5 Jahren zählt die Verbrühung durch beispielsweise eine Tasse mit heißem Tee“, betont Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. „Die Kinderhaut ist im Vergleich sehr viel dünner. Deshalb reicht bereits eine Tasse mit heißem Tee aus, um 30 % der Körperoberfläche eines Kleinkindes zu verbrühen“, weiß Adelheid Gottwald. Präventionsarbeit ist wesentlich, um Eltern, Verwandte und Angehörige auf Unfallgefahren hinzuweisen und zu zeigen, wie man kleine Kinder vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen schützen kann. 

So schützen Sie Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder Heiße Flüssigkeiten nicht am Tischrand abstellen 
Kabel (Wasserkocher) und Tischdecken nicht herunter hängen lassen 
Heiße Oberflächen wie Kaminöfen oder Herdplatten absichern 
Badewassertemperatur kontrollieren
Wärmflaschen fest verschließen
Streichhölzer und Feuerzeuge außer Reichweite von Kindern aufbewahren 
Speisen aus der Mikrowelle umrühren und probieren 
Steckdosen sichern 
Föhn und Heizdecken nicht in Babybettchen legen 
Vorsicht mit Rotlichtlampen 
Putzmittel sicher wegschließen

Wenden Sie sich im Notfall an den Notruf 112 und schildern Sie was passiert ist!Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. berät und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall. Ein großes Kompetenznetzwerk steht zur Verfügung, sodass keine Frage rund um die thermische Verletzung im Kindesalter offen bleibt. Ziel ist es, für jedes brandverletzte Kind individuell die bestmögliche Versorgung zu erreichen und präventiv auf Unfallursachen hinzuweisen.
Paulinchen Hotline
Sie erreichen uns unter der kostenlosen Hotline: 0800 0 112 123

   Ihre Spende hilft

Mithilfe Ihrer Spende können wir Familien mit brandverletzten Kindern bestmöglich zur Seite stehen und sie durch den langjährigen, schmerzhaften Prozess begleiten. Veranstaltungen wie das Paulinchen-Seminar oder das Paulinchen-Jugendwochenende sind ohne Ihre Unterstützung nicht durchführbar. 
Zusätzlich machen Sie sich durch Ihre Spende für unsere Präventionsarbeit stark: Gemeinsam Unfälle verhindern!

Bank für Sozialwirtschaft AG
IBAN: 
DE54 2512 0510 0008 4794 00  
BIC: 
BFSWDE33HAN

Feuerkrebs DokuIm Sommer  2018 hat die internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), Teil der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Liste karzinogener Stoffe veröffentlicht. 
Darin werden den Brandrauchinhaltsstoffen bestimmte Krebsarten zu geordnet, die ein erhöhtes Risiko für Einsatzkräfte darstellen an bösartigen Krebs zu erkranken.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft mit dem Partner FeuerKrebs gUG setzen sich dafür ein, dass nachgewiesene Krebsarten als Berufskrankheit für Feuerwehreinsatzpersonal anerkannt werden.
Mit der Anerkennung erhoffen sich beide Organisationen eine Erleichterung für die Betroffenen, ihre Ansprüche ohne langwierige Auseinandersetzungen geltend machen zu können. 

Solange dies noch nicht geschehen ist, empfehlen wir jedem Einzelnen diese Lücke durch eine gewissenhafte Dokumentation zu schließen. 
Dafür stehen auf unserer Internetseite www.dfeug.de im Hauptmenü Download, Vordrucke für ein persönliches Expositionstagebuch zur Verfügung.

Das Arbeitsschutz-Gesetz (ArbSchG) gilt für Beamtinnen und Beamte bei der Feuerwehr 

Gerichtsverfahren- Gewalt gegen Einsatzkräfte

Mehr als 150 Kolleginnen und Kollegen von Hilfsorganisationen und Polizei versammelten sich am heutigen Tag vor dem Amtsgericht Mühlhausen/Thüringen. Damit folgten sie dem Aufruf der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), dem Gerichtsverfahren – Gewalt gegen Einsatzkräfte- beizuwohnen. Hintergrund war ein Vorfall im Einsatz, bei dem ein Berufsfeuerwehrmann von einem LKW- Fahrer vorsätzlich gefährdet wurde.

Kurz vor Beginn der Verhandlung teilte der Richter mit, dass der Beklagte soeben per Fax mitgeteilt hat, den Strafbefehl zu akzeptieren und somit die Verhandlung nicht stattfinden wird.

„Für uns, als Fachgewerkschaft ist das erneut eine gefühlte Niederlage“, so der Vorsitzende der Landesgruppe Thüringen, Andreas Kacsur. “Der betroffene Kollege hat bis zum heutigen Tag keine Entschuldigung erhalten, das Strafmaß ist wieder im untersten Teil der gesetzlichen Möglichkeiten angesiedelt“.

Seit 2016 kämpft die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft mittlerweile mit ihrer Kampagne  „Respekt?Ja-Bitte!“ gegen die stetig zunehmende Gewalt gegen Einsatzkräfte. Hierzu haben wir einen 10-Punkteplan erstellt, um diesen Zustand auch nachhaltig zu ändern, so Tobias Thiele, Pressesprecher der DFeuG. „Wir brauchen seitens der Politik keine Lippenbekenntnisse mehr, sondern Taten“, so Thiele weiter.

Wünschenswert wäre hierbei auch künftig eine Bündelung unserer Ressourcen, eine gemeinsame Kampagne aller Feuerwehrverbände und Gewerkschaften zusammen.

Tobias Thiele

Pressesprecher DFeuG

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