Erneut fiel innerhalb weniger Wochen in den gestrigenMorgenstunden teilweise bundesweit die Notrufnummern 112 und 110 aus. 

Mit Sorge betrachtet die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft diese Entwicklung, die sich seit Umstellung der Notrufnummern auf VoIP häufen. 

Besonders kritisiert der Bundesvorsitzende der DFeuG, Siegfried Maier, die fehlenden einheitlichen Notfallkonzepte für diese Situationen und fordert eine bundesweit einheitliche Regelung für diese Fälle. „Derzeit sind weder die Informationswege noch die Priorisierungen für solche Situationen geregelt, handelt jede Gebietskörperschaft nach eigenem Ermessen“, so Maier. Dies ist weder zeitgemäß noch zielführend, wir benötigen hierfür ein bundesweit einheitliches Konzept, beispielsweise die sofortige Besetzung aller Feuerwehr- und Rettungswache, sowie Polizeiwachen als „Leuchttürme“, um Hilfesuchenden bundesweit gleichartige Anlaufstellen zu bieten.

Die dringende Notwendigkeit lässt sich gut an Beispielen aufzeigen. Nicht auszudenken, wenn in solch einer Situation ein Feuer ausbricht und Menschenleben in Gefahr ist, Amokanschläge verübt werden, die Notrufnummern jedoch nicht erreichbar sind. Diese Einsatzszenarien zeigen die Notwendigkeit einer Rückfallebene unabdingbar auf.

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