Krebserkrankung- hart gekämpft, nun doch verloren!

Viele Jahre kämpfte unser Vorstandsmitglied des Landesverbandes Sachsen, Patrick Jung, für uns, für unseren Berufsstand. Als Personalratsvorsitzender der Berufsfeuerwehr Chemnitz und aktives Vorstandsmitglied der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft setzte er sich auch für die Anerkennung diverser Krebserkrankungen, als Berufskrankheit, ein. „FeuerKrebs“, dieses Thema hatte bei ihm eine sehr hohe Priorität. Aufklärungsarbeit zu Einsatzstellenhygiene und Schwarz/Weiß-Trennung lag ihm besonders am Herzen.

Seit Jahren kämpfte Patrick selbst mit dieser tückischen Erkrankung, verlor mit nur 41 Jahren diesen Kampf.

Oberbrandmeister Patrick Jung verstarb am 14.06.2020 und hinterlässt Ehefrau und 2 Kinder.

Unsere Gedanken sind in den schweren Stunden bei seiner Familie, den Angehörigen und allen Kolleginnen und Kollegen der Berufsfeuerwehr Chemnitz. 

Seinem letzten Wunsch folgend, haben wir ein Spendenkonto eingerichtet, deren Erlös wir seiner Familie übergeben werden. 

Kontonummer: DE76 6609 0800 0009 9053 83

BIC: GENODE61BBB

Verwendungszweck: Patrick Jung

Siegfried Maier

Bundesvorsitzender

Tief bestürzt müssen wir Abschied von unserem langjährigen Kollegen und Mitglied, Patrick Jung, nehmen. 

Viele Jahre kämpfte Patrick als Personalratsvorsitzender der Berufsfeuerwehr Chemnitz und Vorstandsmitglied der DFeuG, Landesverband Sachsen für die Interessen seiner Kolleginnen und Kollegen, setzte sich vehement für deren Belange ein, trat ein, für einen verbesserten Gesundheits- und Arbeitsschutz unserer Berufsgruppe, suchte immer Lösungen und gab nie auf.

Nach vielen Jahren verlor er nun seinen größten Kampf, gegen Krebs. 

Patrick verstarb mit nur 41 Jahren und hinterlässt 2 Kinder und Ehefrau. 

Unsere Gedanken sind in den schweren Stunden bei seiner Familie, den Angehörigen und allen Kolleginnen und Kollegen der Berufsfeuerwehr Chemnitz. 

Patrick, einer von uns, den wir nicht vergessen werden!

Für den Bundesvorstand

Siegfried Maier

Bundesvorsitzender

AG- Gesundheit der DFeuG empfiehlt G26.3 bzw. G31- Untersuchungen bei „geheilten“ Einsatzkräften, nach COVID-19-Infektion

Bezugnehmend auf einen aktuellen Bericht von https://www.rainews.it/, zu Langzeitschäden der Lungen, nach einer SARS-CoV-2-Infektion, empfiehlt die AGGesundheit der DFeuG  eine unverzichtbare und unverzügliche G26.3 bzw. G31 Untersuchung bei “geheilten” COVID-19-Patienten mit der Qualifikation AGT und Taucher, bevor sie wieder eingesetzt werden. 

In dem Artikel „Dauerhaft geschädigt“, wird von Patienten, mit „irreversiblen Schäden an der Lunge“ berichtet.

Laut Oberarzt der Universitätsklinik Innsbruck, Frank Hartig, sollen sich Personen mit entsprechenden Tätigkeiten, nach einer überstandenen Covid-19-Infektion, auf jeden Fall gründlich von einem Taucharzt untersuchen lassen, auch wenn sie nur leichte Symptome hatten und noch eine aufrechte Tauchtauglichkeitsuntersuchung haben.

Das Dokument findet ihr unter: https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2020/04/tag-Coronavirus-Lungeschaden-Forschung-Uniklinik-Innsbruck-6708e11e-28dc-4843-a760-e7f926ace61c.html?wt_mc=2.www.fb.undefined_ContentItem-6708e11e-28dc-4843-a760-e7f926ace61c.&wt

Bleibt gesund!

Euer Bundesvorstand

Im Auftrag M.Bätge, AG Gesundheit

 

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#wirfüreuch #wirbleibenzuhause #flatthecurve

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Wir empfehlen allen Kolleginnen und Kollegen, analog zur Führung des Expositions-tagebuches für Brand- und Gefahrstoffeinsätze, auch Rettungsdiensteinsätze, mit Bezug zu Corona-Fälle, in einem Expositionstagebuch zu dokumentieren. 

Hintergrund sind die derzeit unbekannten möglichen gesundheitlichen Folgeschäden, die auch längerfristig durch das Virus ausgelöst werden können. 

Eine irreversible kardiale und/oder pulmonale Schädigung kann zurzeit medizinisch nicht ausgeschlossen werden. 

Entsprechende Erkrankungen führen zum Verlust der Einsatzdiensttauglichkeit nach G26.3, was wiederum i.d.R. eine Dienstuntauglichkeit nach sich zieht. 

Unter diesem Gesichtspunkt, verbunden mit dem Nachweis der berufsbedingten Erkrankung nach einem Einsatz, ist eine vorzeitige Versetzung in den Ruhestand nicht ausgeschlossen. 

Wir empfehlen daher zur Sicherheit, diesen Nachweis derzeit selbst persönlich zu führen und entsprechend zu archivieren.

Das Dokument findet ihr unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Tagebuch_Kontaktpersonen.html

Bleibt gesund

Euer Vorstands

 

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