Wie der Saarländische Rundfunk berichtet, hat der monatelange Streit um den Chef der Saarbrücker Berufsfeuerwehr einen neuen Höhepunkt erreicht.

Mit sofortiger Wirkung hat die Stadtverwaltung den Amtsleiter der Berufsfeuerwehr Josef Schun suspendiert.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft im Saarland begrüßt diese Maßnahme, ist sie doch seit langem überfällig. „Es ist schade, wenn die Führung einer Berufsfeuerwehr so plötzlich entlassen wird. Im Fall des Amtsleiters in Saarbrücken ist diese Maßnahme aber unserer Ansicht nach völlig gerechtfertigt. Seit Monaten ist die Belegschaft im Streit mit der Amtsleitung; da haben auch mehrere Mediationen keine Abhilfe geschaffen“, so der Landesvorsitzende Detlef Schütz. „Die Art der Amtsführung, die extrem angespannte Personalsituation, der Machtanspruch des Amtsleiters und nicht zuletzt die Installation eines Führungszirkels haben diese Lage herbeigeführt. Teamarbeit, als Grundvoraussetzung einer funktionierenden Feuerwehr, war nicht mehr möglich“, so Schütz weiter.

Es bleibt abzuwarten, wie die bereits durch Schun eingeführten Regelungen nun beleuchtet werden. „Es gibt bei der Saarbrücker Berufsfeuerwehr Dinge, die abseits jeglicher kooperativer Zusammenarbeit liegen. Wir sind gespannt, wie diverse Entscheidungen seit Schun´s Amtsübernahme, auch in Personalangelegenheiten, nun aufgearbeitet werden. Ein weiter so kann es für uns nicht geben“.

Neben der Frage, wer nun an die Spitze der Saarbrücker Berufsfeuerwehr gestellt wird, sehen wir die Aufarbeitung der letzten 5 Jahre als vordringliche Aufgabe. Sofortige Neueinstellungen für den Einsatzdienst stehen hierbei genauso im Vordergrund, wie die sicherlich notwendige Neuauflage des Brandschutzbedarfsplanes für die Landeshauptstadt.

„Der einberufene Feuerwachen-Beirat sieht sich einer solchen Fülle von Aufgaben gegenüber, dass es sich schon fast um eine Vollzeit-Aufgabe handelt“, so Schütz. „Vordringlichster Wunsch für unsere Kolleginnen und Kollegen ist nun, dass endlich Ruhe einkehrt und wieder zu einer zielgerichteten, kooperativen Zusammenarbeit zurückgefunden wird. Nur der Austausch eines Amtsleiters wird mit absoluter Sicherheit nicht ausreichen.“

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Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft DFeuG im Saarland ist entsetzt und zu tiefst bestürzt über die Opfer des Großbrandes in Saarbrücken. "Es ist die größte Brandkatastrophe seit vielen Jahren im Südwesten" so der Landesvorsitzende Detlef Schütz.

"Ich bin mir sicher, dass die Kolleginnen und Kollegen alles daran gesetzt haben, um Menschenleben zu retten und Schaden abzuwenden, aber leider sind dennoch Opfer zu beklagen. Ihnen und Ihren Familien gilt unser Mitgefühl".

Seit langer Zeit weisen wir immer und immer wieder auf die prekäre Personalsituation der Saarbrücker Berufsfeuerwehr hin. Aus deren Kreis haben wir erfahren, dass die Wachen zum Unglückszeitpunkt aus Personalmangel nicht vollständig besetzt waren. "Die Kolleginnen und Kollegen haben heute mit absoluter Sicherheit ihre persönliche Sicherheit hinten angestellt. Das zeigen leider auch die 3 verletzten Kollegen, denen wir beste Genesung wünschen".

Zusätzlich hat der Ausfall einer Drehleiter die Menschenrettung behindert. "Den Kolleginnen und Kollegen muss zuverlässig funktionierendes Gerät zur Verfügung gestellt werden. Überalterte Fahrzeuge und Ausrüstung sind nicht tolerierbar". Ob, und inwiefern ein Personalmangel Auswirkungen auf diesen Einsatz hatte werden sicher die Ermittlungen zeigen.

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Kinderhände weg von heißen Flächen!”

„Dabei sein und ein Zeichen setzen!” Am 7. Dezember findet zum achten Mal der deutschlandweite „Tag des brandverletzten Kindes” statt.
Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V., Initiator des Aktionstages, legt in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf Kontaktverbrennungen an heißen Oberflächen wie Kaminöfen, Backöfen, Herdplatten oder Bügeleisen. Aktionspartner aus ganz Deutschland nehmen teil, um auf Unfallgefahren aufmerksam zu machen, Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und Kinder vor Verbrennungen und Verbrühungen zu schützen.

Die größte Gefahr einer Kontaktverbrennung besteht im häuslichen Umfeld. Prof. Dr. med. Henrik Menke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V., erklärt: „Schwere Verbrennungen an den Handinnenflächen sind die Folge, wenn kleine Kinder an Kaminofenscheiben oder auf Herdplatten fassen. Diese sind so heiß, dass die Kinder förmlich daran „kleben“ bleiben. Vernarbungen an den Händen sind immer eine besondere Herausforderung. Ziel der Behandlung ist es, Funktionseinschränkungen der Hand zu vermeiden.“


Kliniken, Feuerwehren, Kitas, Praxen und andere Organisationen aus ganz Deutschland nehmen mit einer eigens initiierten Aktion teil. Auch international liegen bereits einzelne Aktionen vor, wie z. B. von dem „Speransky Children Hospital Fund” in Moskau. Je mehr Aktionen stattfinden, desto mehr Aufmerksamkeit erhält das Thema „Brandverletzungen im Kindesalter”.

Viele Unfälle lassen sich durch Prävention verhindern. „Eltern von Kleinkindern sollten sich der großen Gefahr durch heiße Flächen bewusst sein, denn nur dann können sie ihre Kinder schützen. Besonders gefährlich sind in der Winterzeit die Kaminöfen, die in vielen Wohnungen stehen“, weiß Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.

Auf der Website www.tag-des-brandverletzten-kindes.de sind alle Veranstaltungen zum „Tag des brandverletzten Kindes” am 7. Dezember eingetragen. Ob Hamburg, Dortmund, München, Dresden oder Kassel – finden Sie eine Aktion in Ihrer Umgebung. Machen Sie mit und helfen Sie uns dabei den Aktionstag in den Medien zu verbreiten, um Kinder vor diesen folgeschweren Unfällen zu schützen.


Tipps zum Schutz vor heißen Oberflächen:

  • Eltern von kleinen Kindern sollten sich die Gefahren durch heiße Flächen bewusst machen.
  • Kinder von Kaminöfen und Backofentüren fernhalten.
  • Oberflächen wie an Kaminöfen oder Heizungen sichern/abdecken.
  • Auf den hinteren Herdplatten kochen. Das Kochfeld mit einem Herdschutzgitter
  • sichern.
  • Kirschkernkissen nur anwärmen.
  • Heizdecken sind für kleine Kinder ungeeignet.
  • Bügeleisen immer ausschalten, wenn diese nicht unter direkter Aufsicht sind, und für
  • Kinder unerreichbar abstellen. Auf herabhängende Kabel achten!

PDF zum Artikel

Links:

http://www.tag-des-brandverletzten-kindes.de/

http://www.paulinchen.de/

BHV 2017 06Am 30.11.2017 haben sich die Delegierten der einzelnen Bundesländer zur Bundeshauptversammlung 2017 in Frankfurt am Main getroffen.

Nach dem Grußwort unseres Ehrenmitgliedes Uwe Scherf, vorgetragen durch  Christian Oertel, startete die Veranstaltung pünktlich.

Im Anschluss folgte der Bericht des Bundesvorsitzenden Ingo Schäfer. Danach stellte der Ressortleiter Detlef Schütz die Umfangreiche Arbeit der Arbeitsgruppen vor, um hier auch nochmal für die Mitarbeit in den Gruppen zu werben.

Thorsten Wiedelmann legte den Haushalt für 2018 und den Kassenbericht für 2016 vor. Durch die Deligierten wurde dieser dann mit Mehrheit abgesegnet. Abschließend konnte der Geschäftsführende Vorstand auf Antrag des Kassenprüfer  entlastet werden.

Um die Verschmelzung mit dem Berufsverband Feuerwehr voran zu bringen musste ein rechtlicher Beschluss gefasst werden, der die Absicht einer Verschmelzung beinhaltete, dies wurde einstimmig beschlossen.

Anschließend wurde durch den Vorsitzenden des Berufsverbandes Feuerwehr und gleichzeitig Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes der DFeuG Olaf Reichelt vorgestellt, wie man sich die gemeinsame Zukunft vorstellt. 

Frei nach dem Motto: "Stärken zu bündeln und unsere Herzen  gleich takten zu lassen!"  

Allen angereisten Delegierten und Gästen danken wir für ihre rege und konstruktive Teilnahme an der eintägigen Sitzung.

 

 

Feuerkrebs MelderIm folgenden Schreiben möchte die gemeinnützige Gesellschaft Feuerkrebs Informationen über Krebserkrankungen in Form einer Datenbank sammeln um damit mögliche Ansprüche von an Krebs erkrankten Feuerwehrleute zu unterstützen.

Helft mit!

Mehr zu diesem Thema…

„Wir bleiben sauber und gesund!“ Verleihung des FeuerKrebs Nachhaltigkeits-Award 2017/18

Unter diesem Motto startet erstmalig von der Stiftung Feuerkrebs gUG ein Wettbewerb zum Thema Einsatzhygiene.

„Denn WIR sind die Fachleute“, wenn es darum geht, im Team und unter einem großen Druck Lösungen zu finden. Da zählt manchmal jede Minute.
Selbst Standardsituationen stellen uns vor Ort, oftmals vor vermeintlich unlösbare Situationen. Die dann mit Kreativität, Einfallsreichtum, Improvisationstalent und nicht zuletzt unserem Fachwissen abgearbeitet werden müssen.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen findet Ihr auf der Webseite von: www.FeuerKrebs.de

Deine Ideen und Kreativität ist gefragt.

Viel Erfolg

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