24h-Schichten im Rettungsdienst für Tarifbeschäftigte

Die DFeuG NRW begrüßt die Zulässigkeit für 24h-Schichten im Rettungsdienst für Tarifbeschäftigte.
Durch einen Erlass hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) die Möglichkeit eröffnet, dass Tarifbeschäftigte auch in 24h-Schichten im Rettungsdienst eingesetzt werden können.

Viele Tarifbeschäftigte Kollegen*innen sind auf uns zu gekommen und wir freuen uns, dass man endlich auf die Belange und Wünsche der Kollegen*innen eingeht. Dadurch, dass die Dienstzeiten angepasst werden können, gibt es keine unterschiedlichen Dienstplanmodelle mehr zwischen Beamten und Angestellten. Man arbeitet im gleichen Dienstmodell und zieht an einem Strang. Synergieeffekte können besser genutzt werden.

Zur Umsetzung der 24h-Schicht sind nun die Personal-/Betriebsräte in enger Zusammenarbeit mit den Dienststellen angehalten, die Rahmenbedingungen zu überprüfen.

Hierbei sind zum Beispiel Zeiten mit und ohne aktive Inanspruchnahme zu definieren, eine Gefährdungsbeurteilung zu erstellen und es muss eine Stellungnahme des Betriebsarztes vorliegen.
Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Zeit der aktiven Inanspruchnahme. Welche hinreichend und eindeutig definiert sind und regelmäßig überprüft werden müssen.

Durch den Personal-/Betriebsrat wird die Umsetzung dann in Form einer Dienst- /Betriebsvereinbarung auf den Weg gebracht, was durch eine Öffnungsklausel im TVöD möglich ist.

Aufgrund von besonderem Schutz, ist für Auszubildende eine individuelle Prüfung notwendig, inwieweit es für sie möglich ist das 24h-Schichtmodell umzusetzen.

AG Rettungsdienst NRW

Dominic Philipp und Uli Bieniek

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