Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft verurteilt diesen Angriff auf die Rettungswagenbesatzung und fordert eindeutige Zeichen der Judikative, es muss jedem klar sein, dass so ein Verhalten Konsequenzen hat.

Was ist passiert? Am 26.07.2019 wurde eine Rettungswagenbesatzung zu einem internistischen Notfall gerufen, vor Ort saß eine alkoholisierte Person in einem Pkw. Als diese Person auf Ansprache und Berührungen nicht reagierte, setzte der RTW-Führer einen Schmerzreiz um den Grad der Bewusstlosigkeit festzustellen. Darauf schlug die Person dem RTW-Führer ins Gesicht, anschließend wollten die drum herum stehenden Personen auch noch körperliche Gewalt ausüben. Der RTW-Führer beschloss den Rückzug in den Rettungswagen, welchem die Kollegin nach Aufforderung auch folgte. Die Menschenmenge vor Ort, welcher sich auch herumstehende Passanten anschlossen, schlug und trat gegen den RTW. Auf einmal zerbrachen Scheiben, wodurch die RTW Besatzung verletzt wurde, glücklicher Weise traf kurz darauf der erste Streifenwagen ein.

Wir möchten uns bei den Einsatzkräften, welche den Notruf der Besatzung gehört haben und ihn immer wieder wiederholt haben, genau so wie bei den Kollegen/innen der Leitstelle und des Führungsdienstes für Ihr vorbildliches Handeln bedanken.

Es wurde Strafanzeige erstattet und es muss jetzt schnell und mit voller Härte des Gesetzes eine Strafe verhängt werden. Es kann nicht sein, dass Kollegen/innen die zu einem Ereignis kommen, um zu helfen angegriffen werden.

Mit der Kampagne „Respekt?Ja Bitte?!“ wirbt die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft seit 2016 für mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften. Seit Herbst 2018 kooperieren die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft und die Gewerkschaft der Polizei bei dieser Kampagne, da Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auch 365 Tage im Jahr zusammen für die Sicherheit unserer Bürger und Bürgerinnen da sind.

www.respekt-ja-bitte.de

Seit längerem fordert die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft, dass Rettungskräften zusätzlich zu ihrem Helm, welcher bei gewissen Einsätzen getragen werden muss, auch Schutzwesten zur Verfügung gestellt werden. Dieser Übergriff ist leider wieder einmal ein Zeichen, wie notwendig dies geworden ist. Man darf nicht weiter abwarten bis etwas passiert.

Die Landesgruppe NRW der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft

Landesgruppe NRW

Kalender

Keine Veranstaltungen gefunden

Partner NRW

Kontakt NRW

DFeuG
Landesgruppe Nordrhein-Westfalen
Friedrichstraße 50
D-42655 Solingen

Geschäftszeiten:
Mo.-Fr. 8.30-12.30Uhr
+49 (0)212 - 64 56 48 56
+49 (0)212 - 64 56 48 57
geschaeftsstelle-nrw[at]dfeug.de