Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) erhebt Vorwürfe gegen die Feuerwehrleitung und dem Oberbürgermeister der Stadt Düsseldorf

Bereits Anfang 2016 wurden die Verantwortlichen der Feuerwehr, der Personalrat der Feuerwehr und später auch das Büro des Oberbürgermeisters über Vorgänge, die sich mit dem Feuerlöschboot ereignet hatten, ausführlich in Kenntnis gesetzt.
Nach Recherchen der DFeuG hatten sich damals mehrere Beamte des Löschbootes hilfesuchend an ihre Vorgesetzten und Führungskräfte der Feuerwehr Düsseldorf gewandt. Sie wollten nicht, bei den nach ihrer Ansicht zwielichtigen Handlungen ihres Stationsleiters mitmachen und in Transport und anderen Angelegenheiten hineingezogen werden.

Indem die betroffenen Besatzungsmitglieder kein Stillschweigen darüber bewahrten und sich nicht der Gefahr eines gegen sie gerichteten Disziplinarverfahrens aussetzen wollten, haben sie nur den einzigen Ausweg gehabt, die nächsthöheren Vorgesetzten zu unterrichten.

Dies hatte zur Folge, dass ein Teil der Beamten wieder an Land zu den Feuerwachen umgesetzt wurde. In einer Stellungnahme haben sich Bootsmitglieder kritisch, zu den Umstrukturierungsplänen der Feuerwehrführung auf dem Boot geäußert.
Die DFeuG hat erfahren, dass auch im Februar 2018 eine fragwürdige Hilfeleistung des Löschbootes auf dem Rhein in der Nähe der Messe stattgefunden hat.

In der Zwischenzeit ermittelt das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen in der Löschboot Angelegenheit und durchsuchte Mitte April dieses Jahres die Diensträume der Station.
Da gilt es für die Stadt noch einiges aufzuklären. Wer von der Feuerwehrleitung hat von den Schleppaktionen, die verhinderten, dass das Boot in der Zeit nicht einsatzbereit war, gewusst und diese gebilligt?

Die DFeuG hat den Oberbürgermeister zu den aktuellen Ereignissen zweimal angeschrieben und ihn um Hilfe gebeten, um auch die Kollegen zu rehabilitieren. Die Schreiben sind ohne Reaktion und ohne Antwort geblieben.

Wie beurteilt das Land Nordrhein-Westfalen, als Eigentümerin des Löschbootes, die Sache, dass ein Rettungsmittel auf dem Rhein über mehrere Stunden nicht einsatzbereit zur Verfügung stand?
Was meint der Bund der Steuerzahler dazu, dass ein Löschboot für Transportzwecke eines Hausbootes von und zur Bootsmesse Düsseldorf eingesetzt worden ist?

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