+++ PRESSEMITTEILUNG +++

DFeuG befürchtet immer mehr Krisen bei den Feuerwehren in NRW 

Immer mehr Reaktionen von Feuerwehreinsatzpersonal erreichen die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) mit einem deutlichen Vertrauensverlust gegenüber der Leitung der Feuerwehren, den Personalräten und der Politik.
Schockierende Zustände bei vielen Feuerwehren in NRW, Stadtverwaltungen und  Feuerwehrführungen, die die Augen vor den Belastungen und Arbeitsbedingungen der Beschäftigten verschließen und die Probleme nicht wahrhaben wollen. Keine ernsthaften Versuche der Personalvertretungen diese Zustände anzugehen und zu verändern. Stattdessen miese Stimmung bei den Mitarbeitern, Hohn und Spott von Vorgesetzten, willkürliche Maßnahmen und massiver Druck der Amtsleitung auf die Mitarbeiter. Hohe Flutaktion von ausgebildetem Einsatzpersonal, welche in ihrer Dienstzeit manchmal mehr als drei Dienstherren haben.

Das muss SOFORT AUFHÖREN!

Die Feuerwehrfrauen und –männerdie täglich ihr Leben und ihre Gesundheit riskieren, um anderen Menschen zu helfen, haben wie jeder Beschäftigter ein Recht auf einen wertschätzenden und respektvollen Arbeitsplatz bei ihrem Arbeitgeber.
Wir fordern die Politik auf,  bei der Mitgestaltung der Arbeitsbedingungen das Einsatzpersonal mit einzubeziehen, Führungskräfte mit gezielten Qualifizierungen  zu fördern und die Besoldung der verantwortungsvollen Tätigkeit Notfallsanitäter/in und Feuerwehrfrau und 
-mann angemessen zu besolden.

Die Einsatzkräfte wenden sich meistens anonym an die Medien, vorausgegangen sind mehrfache Aufforderungen an die Verantwortlichen der Feuerwehr, den Personalräten und der Politik, die Zustände ernst zu nehmen und zu verändern.


Viele Frauen und Männer fürchten sich offen dazu zu bekennen, welche Probleme bei den Hauptamtlichen-, Berufsfeuerwehren und Leitstellen in den Kreisen und Städten vorliegen, weil sie weitreichende Konsequenzen für sich befürchten müssen.
Immer häufiger wird von unprofessionellen und entwürdigen Führungsstil von Vorgesetzten berichtet, Überlastung des Personals bei steigenden Einsatzzahlen im Rettungsdienst und Brandschutz, ständige Überschreitung der Wochenarbeitszeit nach EU-Recht, unangemessene Besoldung als Notfallsanitäter/in und Feuerwehrfrau und -mann, entsetzliche Arbeitsbedingungen und Perspektivlosigkeit bei der Dienststelle. Die Aufzählung lässt sich noch beliebig weiter fortsetzen. 
Köln wird in der aktuellen Berichterstattung erwähnt, wir nehmen an das ist die Spitze des Eisberges der angespannten Personalsituation bei den Feuerwehren in NRW.
Für viele Kolleginnen und Kollegen ist der Feuerwehrberuf eine Berufung, welche sie hoch motiviert und mit einer enormen Hilfsbereitschaft, täglich für die Menschen ihrer Stadt leisten!
Feuerwehreinsatzpersonal genießt bei der Bevölkerung das größte Vertrauen, gerade weil die Kolleginnen und Kollegen ihren Beruf von ganzem Herzen ausüben. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass dieser einzigartige Beruf auch in Zukunft wieder attraktiv wird. Unser Land benötigt dringend motiviertes und gut ausgebildetes Einsatzpersonal für die Sicherheit der Menschen.

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft     Immer an der Basis!

DFeuG Landesgruppe NRW

 

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