Wappen NRW in NRW FormDFeuG fordert noch dieses Jahr einen aktuellen Brandschutzbedarfsplan für Düsseldorf 

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) fordert die Damen und Herren im Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf auf, schnellst möglichst einen aktuellen Brandschutzbedarfsplan auf zustellen und auch zeitnah umzusetzen.  Düsseldorf  hat sich in den letzten Jahren verändert, ist stetig gewachsen und wächst immer weiter und dementsprechend nehmen auch die Gefahrenpotentiale zu (Wohn- und Geschäftshäuser, Schulen, Kindertagesstätten, Alten- und Pflegeheime, Straßen- und U-Bahntunnel /Wehrhahn-Tunnel, Gewerbe- und Industriebetriebe u.a.). 
Der jetzige Brandschutzbedarfsplan ist noch aus dem Jahre 2000. Das Gesetz über den Brandschutz, die Hilfeleistung und den Katastrophenschutz (BHKG) in Nordrhein-Westfalen, verpflichtet jede Stadt bzw. Gemeinde einen Brandschutzbedarfsplan aufzustellen und umzusetzen. Die Ratsmitglieder sind verantwortlich mit wie viel Feuerwehr und mit welcher Qualität die Schutzziele ihrer Stadt erreicht werden sollen. Um zukünftig die Aktualität des Brandschutzbedarfsplans zu gewährleisten, muss der Bedarf regelmäßig, spätestens alle fünf Jahre von der Verwaltung und den Verantwortlichen Gremien der Politik überprüft werden. Gerade sind die Ergebnisse der Organisationsuntersuchung an die Ratsmitglieder gegangen. Untersucht wurden Kosteneinsparungen bei der Feuerwehr, dass erscheint nach unserer Auffassung nicht weitreichend, wir hätten uns eine umfassendere Untersuchung der Feuerwehr gewünscht (Personalbedarf, aktuelle Daten zur Größe der Stadt, Einwohner und Pendler, Investition- und Beschaffungsmaßnahmen). Die prekäre Personalsituation war nicht Teil der Organisationsuntersuchung, so dass wir auch eine Überprüfung des Personalbedarfs der Feuerwehr für dringend erforderlich halten, nach unserer Ansicht fehlen mindestens 60 Einsatzkräfte. Aus- und Fortbildung des Feuerwehreinsatzpersonals wurde auf das allernötigste reduziert. Kolleginnen und Kollegen werden zu anderen Beamten benachteiligt, ihnen wird die Altersteilzeit oder Bildungsurlaub verweigert. Bei der katastrophalen Personalführung muss eingegriffen werden, damit nicht noch mehr Kollegen die Feuerwehr Düsseldorf verlassen. Derzeit  fallen Mehrarbeitsstunden wegen Personalmangel an, die Arbeitsbelastung der Kolleginnen und Kollegen durch Springerfunktion ist weiterhin hoch. Eine Folge ist, dass Löschfahrzeuge häufig unterbesetzt sind, diese Sicherheitslücke muss zügig geschlossen werden.   In der Presse wurde  von den Feuerwachen Wersten, Oberkassel, Flingern und Lierenfeld berichtet. Die Gebäude der Feuerwachen sind sanierungsbedürftig, haben zu wenig Sanitäreinrichtungen, Fahrzeughallen sind  einsturzgefährdet und zu schmal. Jetzt sollte von allen Verantwortlichen die Gelegenheit genutzt werden, über die zukünftige Leistungsfähigkeit und  das Sicherheitsniveau zu entscheiden, in dem die Anforderungen des Brandschutzbedarfsplans, der Personalbedarf und die Wirtschaftlichkeit der Feuerwehr ermittelt werden. Eine Entscheidungsvorlage von den Damen und Herren der Politik, wünscht sich die DFeuG noch dieses Jahr.  

Die DFeuG unterstützt gerne die Gremien im Rathaus bei diesem wichtigen Entwicklungsprozess der Brandschutzbedarfsplanung und steht für Gespräche bereit. Die Sicherheit der Feuerwehr- und Rettungskräfte, sowie der Bürgerinnen und Bürger sollte an erster Stelle stehen.  

Für Informationen oder Fragen steht die DFeuG gerne zur Verfügung. 
DFeuG Landesgruppe  NRW

PDF zum Artikel

Landesgruppe NRW

Kalender

27Jun
27.06.2018 - 29.06.2018
Rhetorikseminar

Partner NRW

Kontakt NRW

DFeuG
Landesgruppe Nordrhein-Westfalen
Friedrichstraße 50
D-42655 Solingen

Geschäftszeiten:
Mo.-Fr. 8.30-12.30Uhr
+49 (0)212 - 64 56 48 56
+49 (0)212 - 64 56 48 57
geschaeftsstelle-nrw[at]dfeug.de

Dienstrechtsreform

Broschuere_zur_Dienstre_169