Immer mehr Beamte der Berufsfeuerwehr Düsseldorf, informieren die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) und kritisieren dass sie die Ergebnisse der Organisationsuntersuchung bei der Feuerwehr aus der Zeitung erfahren müssen und beklagen die miserable Stimmung bei der Feuerwehr.

Die Gründe sind vielfältig

  • Vermehrte Springerfunktion vom Löschzug auf den Rettungswagen auf Feuerwachen
  • Benachteiligung bei Erkrankung am Wochenende, die Zeit muss nachgearbeitet werden
  • Entsetzliche Führungskultur der personalführenden Stelle
  • geringe Akzeptanz und Wertschätzung der Beamtinnen und Beamten von Führungskräften
  • erhebliche Bau- und Arbeitsschutzmängel der Feuerwachen, z.B. Feuerwache Wersten die Wasch- und Sozialräume
  • Unsicherheit der Einsatzkräfte beim erhöhten Krebsrisiko von Feuerwehrpersonal
  • Arbeitsüberlastung durch Personalmangel
  • Sanierungsbedürftige Feuerwachen
  • Ungewissheit bei den Beschäftigten wie die Einsparungsmaßnahmen aussehen
  • Überalterter Brandschutzbedarfsplan

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft findet: Es REICHT!

So kann und darf man nicht mit Frauen und Männer umgehen, die täglich ihre Gesundheit und Leben, riskieren um anderen Menschen zu helfen. 
Die Motivation und das Vertrauen der Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr in die Führung und die Politik schwinden.

Mehrere Feuerwehrbeamte haben Klagen gegen die Stadt Düsseldorf eingereicht. Bei der Nachbesetzung der Amtsleiterstelle hat sich die Stadt ein Armutszeugnis ausgestellt, sodass noch vor einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts, die Stadt das Verfahren gestoppt hat. Seit mehreren Jahren sind die katastrophalen Zustände der Feuerwachen den Fraktionen im Rathaus bekannt und es wird nichts unternommen.
Nach vorsichtiger Schätzung der DFeuG fehlen der Feuerwehr mindestens 50 Einsatzkräfte.
Die DFeuG kritisiert den veralteten Brandschutzbedarfsplan der Landeshauptstadt und warnt die Politik davor mit Flickschusterei bei der Feuerwehr weiter zumachen.Die dominanten Personalratsvorsitzenden der Feuerwehr, verletzten das Landespersonalvertretungsgesetz-§49 mit der Ausladung der DFeuG Landesgruppe NRW zur Personalversammlung (das WDR-Fernsehen Lokalzeit-Düsseldorf hat im März darüber berichtet). In Düsseldorf ist die DFeuG die zweitstärkste Liste der Personalvertretung von Feuerwehrleuten.
Dieses indiskutable Verhalten zeigt, dass Feuerwehrleute gegen Feuerwehrleute in der Stadt kämpfen. Gegen eine Prüfung von Einsparmaßnahmen und Verwendung von gesundheitlich eingeschränktem Feuerwehrpersonal ist generell nichts einzuwenden. Auch sollte überlegt werden, welche Möglichkeiten bestehen Dienstleistungen, anzubieten die der Feuerwehr Einnahmen bringen.Die DFeuG fordert einen sofortigen aktuellen Brandschutzbedarfsplan für die Landeshauptstadt Düsseldorf und im nächsten Schritt die Einzelprüfung der Posten, welche eingespart oder umorganisiert werden können. 
Wir wünschen uns für die Beamtinnen und Beamten, dass die Politik und die Verantwortlichen der Verwaltung zügig handeln und eine aussichtsreiche Perspektive für die Retter der Stadt erkennbar ist.

Als Fachgewerkschaft würden wir uns freuen, wenn zur nächsten Personalversammlung, alle Gewerkschaften und auch Oberbürgermeister Thomas Geisel eingeladen werden.
Die DFeuG findet es jetzt wichtig, dass Thomas Geisel die Beschäftigten und Beamten über die Zukunft der Feuerwehr der Landeshauptstadt Düsseldorf unterrichtet.

Von Feuerwehrleuten für Feuerwehrleute- Immer an der Basis!

Die Landesgruppe NRW wünscht allen Kolleginnen und Kollegen eine friedliche und besinnliche Weihnachtszeit.

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