Kann man die DFeuG mit anderen Dienstleistungsgewerkschaften vergleichen?

Nicht bei unserer Berufsgruppe, die im Brandschutz, der technischen Hilfeleistung und im Rettungsdienst, täglich ihren Dienst versehen. Unser Beruf ist etwas Besonderes, die Interessen und Probleme sind speziell und nicht mit anderen Berufen oder Branchen vergleichbar. Die Idee einer Fachgewerkschaft ist weder neu noch überraschend. Bereits vor vielen Jahren erkannten Polizistinnen und Polizisten das in ihrem speziellen Arbeitsbereich eigenständige Gewerkschaften unabdingbar sind. Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) hat sich am 1. Mai 2011 gegründet, um als Fachgewerkschaft die Interessen von Berufs-, Hauptamtlichen-, Werk-, Betriebs- und Flughafenfeuerwehren, Leistellenpersonal, sowie Beschäftigte im Rettungsdienst, die bei kommunalen Arbeitgebern angestellt sind zu vertreten.
Was uns weiterhin von anderen Branchen unterscheidet ist, dass in dem Bereich des Beamtentums die Kolleginnen und Kollegen kein Gehalt erhalten, welches in einem Tarifvertrag ausgehandelt wurde, sondern sie werden nach dem geltenden Landesgesetz besoldet. Beamtenbezüge werden am Monatsanfang im Voraus gezahlt und sind im Landesbesoldungsgesetz festgelegt. Die Entwicklung der Beamtenbesoldung obliegt ausschließlich der Landesregierung, die kann sich an dem Abschluss der Tarifbeschäftigten der Länder orientieren, muss das Ergebnis aber nicht für Beamte übertragen. So sind Einsatzkräfte bei den Kommunen von der Entscheidung der Landespolitik abhängig.

Zusammenfassend kann man sagen: Beamte benötigen keine Tariffähigkeit, gleichwohl wir diese anstreben und mit Sicherheit erreichen werden um auch für den Tarifbereich zukünftig der erste Ansprechpartner zu sein. Beamte haben ein generelles Streikverbot.
Seit dem 1. Mai 2011 wächst der Bekanntheitsgrad, dass politische Netzwerk weitet sich aus und die ersten Kampagnen zeigen Wirkung.
Mit dem Zusammenschluss des Berufsverbandes Feuerwehr entsteht die mitgliederstärkste Fachgewerkschaft der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr für unseren Berufsstand
Immer an der Basis, so stehen wir zukünftig einer gemeinsamen Arbeit offen gegenüber, im Interesse aller Kolleginnen und Kollegen, den Feuerwehr Beruf attraktiv und zeitgemäß zu gestalten.
- Angemessene Besoldung von allen Berufseinsteiger bei der Feuerwehr      bis zu Notfallsanitätern
- Eigene attraktive Feuerwehrlaufbahn
- Eigenständige Besoldungsstruktur
- Sozialverträgliche Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Verbesserte Gesundheitsfürsorge
- Verbesserter Arbeits- und Gesundheitsschutz
- Angepasste Altersversorgung

Wenn IHR etwas verändern wollt, müssen wir gemeinsam etwas bewegen!

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