In unserer Broschüre aus dem Jahre 2012 zum Dienstrecht in NRW, haben wir eine Erhöhung der Anwärterbezüge gefordert. Dies ist zwingend notwendig um für den Beruf der Feuerwehrfrau und des Feuerwehrmannes ausreichend geeignete und qualifizierte Bewerber/innen zu finden.


Am 5.April 2017 wurde im Düsseldorfer Landtag über den Änderungsantrag (Gesetz zur Stärkung der Versorgung bei Pflege und zur Änderung weiterer Vorschriften- Drucksache 16/13702) abgestimmt. Damit ist es möglich die Anwärterbezüge für Beamtinnen und Beamte der Laufbahngruppe 1 um 90% anzuheben. 


Ende Januar diesen Jahres veröffentlichten die Groß-und Branchengewerkschaften, die Einführung der erhöhten Anwärterbezüge zum 1. April 2017. 



Ehrlich muss man dazu sagen, dass der Anwärtersonderzuschlag erst unter bestimmten Voraussetzungen gezahlt werden kann. Hierzu müssen die kommunalen Spitzenverbände und das Ministerium für Inneres und Kommunales (MIK) den Mangel an qualifizierten Bewerbern feststellen. Nach dieser Feststellung wird der Anwärtersonderzuschlag verpflichtend.

Auszug aus dem Gesetz:            
§ 2
Das für Inneres zuständige Ministerium stellt den Mangel an qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern nach Anhörung der Kommunalen Spitzenverbände fest.

Die Kommunen haben schon in der Vergangenheit die Möglichkeit gehabt, ihren Anwärterinnen und Anwärter bis zu 70% des Grundbetrages zuzahlen. Uns ist keine Kommune bekannt, die das gemacht hat. 


Die DFeuG hätte sich gewünscht, dass die Anpassung der Anwärterbezüge auch für die Laufbahngruppe 2 berücksichtigt wird, damit keine Laufbahngruppe benachteiligt ist.
Als Fachgewerkschaft vertreten wir die Meinung, dass die Feuerwehr in NRW eine überarbeitete Laufbahnverordnung mit einer angemessen Besoldungsstruktur erhalten muss.

Jede Feuerwehrfrau und jeder Feuerwehrmann die heute die Aus- und Fortbildung zum Notfallsanitäter/in machen, haben es verdient eine Geldwerte Anerkennung und fortan eine zeitgemäße Perspektive im Öffentlichen Dienst zu erhalten. 
Damit die Feuerwehr weiterhin attraktiv für junge Menschen bleibt, muss sich die lange Ausbildungszeit in einer angemessenen Besoldung widerspiegeln.

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