Die Anpassung der Anwärterbezüge war längst überfällig. Darauf hat die DFeuG schon 2012 im Positionspapier hingewiesen.

Umso mehr freut es uns, dass die Landesregierung tätig geworden ist und eine Möglichkeit geschaffen hat, jungen Menschen einen attraktiven Anreiz zu bieten, eine Ausbildung bei der Feuerwehr zu beginnen.

Die Städte können nun rückwirkend zum 1. April 2017 monatlich einen Sonderzuschlag von rund 1050 Euro zum Grundgehalt auszahlen. Danach erhöht sich der Grundbetrag der Anwärterinnen und Anwärter monatlich auf 2213€. Dies gilt nur für die Laufbahngruppe 1, 2. Einstiegsamt (früherer mittlerer Dienst).Während ihres Ausbildungsabschnittes sind sie, wie die anderen Einsatzkräfte auch, den vollen physischen und psychischen Belastungen ausgesetzt.

Die DFeuG hätte sich gewünscht, dass eine gerechte Erhöhung auch für Anwärterinnen und Anwärter der Laufbahngruppe 2 stattgefunden hätte.
Der Landtag hatte Anfang April ein Gesetz verabschiedet, wonach die Anwärterinnen und Anwärter der Laufbahngruppe 1 der Feuerwehr, rückwirkend ab dem 1. April 2017 jeden Monat einen Sonderzuschlag in Höhe von 90 Prozent des Anwärtergrundbetrags erhalten, wenn ein erheblicher Bewerbermangel vorliegt.
Die kommunalen Spitzenverbände wurden dazu angehört und haben bestätigt, dass ein Mangel an qualifizierten Bewerberinnen und Bewerbern tatsächlich vorliegt.
Das Ministerium für Inneres und Kommunales hat umgehend die Kommunen per Erlass darüber informiert, den Anwärtersonderzuschlag für die Feuerwehren freizugegeben.

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