Feuerkrebs DokuIm Sommer  2018 hat die internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), Teil der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Liste karzinogener Stoffe veröffentlicht. 
Darin werden den Brandrauchinhaltsstoffen bestimmte Krebsarten zu geordnet, die ein erhöhtes Risiko für Einsatzkräfte darstellen an bösartigen Krebs zu erkranken.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft mit dem Partner FeuerKrebs gUG setzen sich dafür ein, dass nachgewiesene Krebsarten als Berufskrankheit für Feuerwehreinsatzpersonal anerkannt werden.
Mit der Anerkennung erhoffen sich beide Organisationen eine Erleichterung für die Betroffenen, ihre Ansprüche ohne langwierige Auseinandersetzungen geltend machen zu können. 

Solange dies noch nicht geschehen ist, empfehlen wir jedem Einzelnen diese Lücke durch eine gewissenhafte Dokumentation zu schließen. 
Dafür stehen auf unserer Internetseite www.dfeug.de im Hauptmenü Download, Vordrucke für ein persönliches Expositionstagebuch zur Verfügung.

Das Arbeitsschutz-Gesetz (ArbSchG) gilt für Beamtinnen und Beamte bei der Feuerwehr 

Am 07. November trafen sich der Landesvorsitzende Dirk Viertelhaus und sein 1. Stellvertreter Andreas Jedamzik mit Herrn Dr. Werner Pfeil (Abgeordneter der FDP Fraktion). Nachdem wir im letzten Jahr unseren Forderungskatalog übergeben und erläutert haben, ging es im aktuellen Treffen um den Sachstand in den einzelnen Punkten und weitere Rückfragen wurden erläutert.

Im wesentlichen ging es um die Punkte:

- Anpassung der Zulage „Dienst zu ungünstigen Zeiten“
- Anpassung der Einmalzahlung gem. § 56a LBeamtVG NRW
- Freie Heilfürsorge Modell Baden-Württemberg statt der aktuellen Beihilfe
- Praktische Ausbildung von Notfallsanitätern ab 01.01.2019 nur noch durch Notfallsanitäter
- Gleichsetzung der Notfallsanitäterausbildung mit dem Gruppenführer BIII in der LVOFeu NRW §14
- Bedarfspläne bzw. Überwachung der Leistungsfähigkeit von öffentlichen Feuerwehren

Es war ein sehr angenehmes und Konstruktives Gespräch und wir werden weiter am Ball bleiben.
Für unseren Berufsstand, für unsere Mitglieder.

Immer an der Basis!

Genau wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann sieht Oliver Koch, Leiter Arbeitsgruppe Rettungsdienst der DFeuG NRW den Tele-Notarzt als innovative Ergänzung im Rettungsdienst.

Dazu meint Oliver Koch: „Die Erfahrungen, die man bisher gesammelt hat, sind eine sinnvolle Unterstützung für unsere Kolleginnen und Kollegen beim Patienten, wenn der Notarzt nicht oder noch nicht vor Ort ist. Ferner muss geprüft werden, wie die Patientenversorgung in den Städten und Kreisen durch diese Technik optimiert werden kann.“Die Einführung des Tele-Notarztes darf von dem Kostenträger des Rettungsdienstes nicht dazu genutzt werden, Einsparungen von Stellen der Notfallversorgung vorzunehmen.
Die DFeuG befürchtet, dass dies schleichend in der Zukunft passieren könnte und dann zu wenig Notärzte verfügbar sind.

Vom NRW-Gesundheitsminister Herrn Karl-Josef Laumann wünscht sich die DFeuG, dass sein Ministerium verstärkt dem Kostenträger auf die Finger schaut und bei fehlenden Notärzten auf den Fahrzeugen sofort einschreitet.

An dem bewährten Rendezvous-System von Rettungswagen und Notarzt muss in Zukunft weiterhin festgehalten werden, zum Wohle der Notfallpatienten.

DFeuG NRW Arbeitsgruppe Rettungsdienst

Hallo Kolleginnen und Kollegen,

ein Kamerad von uns benötigt unsere Unterstützung!!!

Sicherlich habt ihr von dem Vorfall in Thüringen gehört, bei dem ein Kollege der Feuerwehr Mühlhausen, im Einsatz, fast von einem LKW angefahren wurde. Gegen den LKW Fahrer wurde entsprechend Anzeige erstattet, das Verfahren wird am 04.10.2018 in Mühlhausen/Thüringen verhandelt.

Wir möchten vor Ort ein Zeichen setzen und der Politik zeigen, dass wir mehr als nur Lippenbekenntnisse zu unserem Schutz benötigen!

Unserer Kampagne „Respekt?Ja-Bitte!“ folgend möchten wir vor Ort auf die bestehende Problematik und den ständig abnehmenden Respekt gegenüber Einsatzkräften, publik machen.

Daher rufen wir alle Kolleginnen und Kollegen auf, unseren Kollegen und unsere Kampagne vor Ort zu unterstützen.

Treffpunkt ist am

04.10.2018 um 8:00 Uhr

vor dem Amtsgericht Mühlhausen/Thüringen (Untermarkt gegenüber Sparkasse).

Verhandlungsbeginn ist um 08:30 Uhr.

 

Handy CartoonFür unsere Mitglieder hat Vodafone ein exclusives Angebot vorbereitet.

Dort können alle Mitglieder der DFeuG einen rabattierten Handyvertrag abschließen

 

Alle Infos bekommt man unter: Vodafone Deutschland

oder in den zwei Flyern.

 

Flyer1

Flyer2

Gutachterunternehmen bestätigt dringende Erneuerung des Brandschutzbedarfsplans in Düsseldorf

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft appelliert wiederholt an die Verantwortlichen Damen und Herren des Düsseldorfer Stadtrates, der Verwaltung, dem Oberbürgermeister und der Dezernentin dringend den Brandschutzbedarfsplan für die Landeshauptstadt Düsseldorf zu erneuern.

Der Landesvorsitzende der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) Dirk Viertelhaus kritisiert die Versäumnisse der Vergangenheit, welche auf dem Rücken der Feuerwehreinsatzkräfte der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgetragen werden. Tag für Tag sind die Frauen und Männer für die Sicherheit der Menschen in dieser Stadt da und immer mehr Überstunden fallen an, weil Personal fehlt. Die DFeuG hat die Fraktionen über die angespannte Situation bei der Feuerwehr informiert und geschehen ist seit dem Nichts.
Die Gutachter kommen zum gleichen Ergebnis wie die DFeuG, dass dringend ein neuer Brandschutzbedarfsplan erstellt werden muss. Der Stadtrat ist verantwortlich und gesetzlich verpflichtet einen Brandschutzbedarfsplan aufzustellen, umzusetzen und spätestens alle fünf Jahre fortzuschreiben.

Bei der Untersuchung beanstandeten die Berater unter anderem Punkte, auf die die Gewerkschaft in der Vergangenheit in der Presse aufmerksam gemacht hat:
- Erneuerung des Brandschutzbedarfsplans, der gültige Bedarfsplan ist aus dem Jahr 2000. - Die Häufigkeit der Springerbesetzungen im Rettungsdienst durch Löschzugpersonal,

aufgrund kontinuierlich steigender Einsatzzahlen.
- Die fragwürdige Arbeitszeitenregelung und Arbeitszeiterfassung beim Einsatzpersonal

(z.B. nachholen der Arbeitszeit bei Krankheit, bedarf einer rechtlichen Prüfung).
- Der mangelhafte bauliche Zustand mehrerer Feuer-und Rettungswachen (z.B. der Feuer- und Rettungswache 7 in Wersten, u.a. ungenügende Sanitäreinrichtungen und Sozialräume).

- Benachteiligung der Beamten bei Anspruch auf Sonderurlaub, (wird aus dienstlichen Gründen abgelehnt- ansteigender Personalmangel).

Mit der Erneuerung des Brandschutzbedarfsplans erhofft sich die DFeuG zukünftig, eine Verbesserung der Personalsituation und eine rechtmäßige Arbeitszeiterfassung. Nötige Investitionen in den Bau und Erhaltung von Feuer- und Rettungswachen für bessere Arbeitsbedingungen, angemessene Sozialräume, ausreichende Sanitäreinrichtungen und Hygienebedingungen bei der Schwarz/ Weiß Trennung von verschmutzter Einsatzkleidung.

Unter anderem werden bei der Bedarfsplanung für den Brandschutz diese Punkte berücksichtigt:
- wie ist das zu gewährende Sicherheitsniveau für die Bürger der Stadt,
- wie stellt sich die Struktur und das Personal der Feuerwehr dar und

- wie hoch ist das Risiko- und Gefährdungspotenzial im Stadtgebiet?
Düsseldorf ist in den vergangenen Jahren auf mehr als 635.000 Einwohnern gewachsen. Täglich kommen zusätzlich Berufspendlern in die Stadt, Messe, Flughafen und große Firmen sowie deren Mitarbeiter und Besucher, gilt es zu schützen.
Die Presse berichtete im Juli von 146.000 Alarmierungen bei der Feuerwehr
im letzten Jahr, so viel wie nie zu vor.

Muss erst was passieren, damit was geschieht?

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft Öffentlichkeitsarbeit NRW

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