Danke!Heute an Silvester feiern hunderttausende Menschen den Jahreswechseln und tausende Menschen sind für ihre Sicherheit im Dienst.

Macht mit und zeigt, wenn ihr im Dienst seid, egal ob Polizei, Rettungsdienst, Feuerwehr, Hilfsorganisation, THW, Pflegekräfte, Krankenhauspersonal, Ordnungsamtsmitarbeiter usw. .

Macht ein Foto und setzt es als Kommentar unter diesen Post, damit alle sehen, wieviele Menschen hauptberuflich oder ehrenamtlich heute im Dienst sind.

Unser 1.stellv. Vorsitzender Andreas Jedamzik ist heute bei seiner Freiwilligen Feuerwehr ehrenamtlich im Dienst und macht den Anfang.

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Bild im Dienst

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) wünscht sich Einsicht und Vernunft der Bevölkerung zu Silvester

Respekt- Ja, bitte!

Unterstützen Sie die Arbeit der Rettungskräfte, entfernen Sie gefährliche Gegenstände von der Straße, schaffen Sie freie Bahn für Einsatzfahrzeuge und behindern Sie die Frauen und Männer nicht bei ihrer Arbeit. 
Speziell zum Jahreswechsel werden Einsatzkräfte und Fahrzeuge zur Zielscheibe von Feuerwerkskörpern.  

Wir weisen darauf hin, dass das Strafgesetzbuch zum Schutz von Rettungskräften um den § 115 ergänzt worden ist.
Einsatzkräfte möchten wir ermutigen in bedrohlichen Situationen und bei Angriffen, auf jedem Fall die Polizei hinzu zuziehen und Anzeige zu erstatten.

Der Landesvorsitzende der DFeuG Dirk Viertelhaus wünscht sich von der nordrhein-westfälischen Politik: das  Anzeigen von Kolleginnen und Kollegen zügig bearbeitet und verhandelt werden. Ferner das alle gemeldeten Bedrohungen sowie Angriffe in einem zentralen Register für Einsatzkräfte erfasst werden.

Die DFeuG wünscht allen Einsatzkräften einen friedlichen Jahreswechsel, ohne nennenswerte Vorfälle. Passt gut aufeinander auf und seid vorsichtig! Kommt Neujahr gesund zu Eurer Familie nach Hause! Guten Rutsch ins neue Jahr!

DFeuG Öffentlichkeitsarbeit NRW

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Liebes Mitglied,

seit einigen Tagen erreichen uns viele Anfragen bezüglich des Widerspruch zur „amtsangemessenen Alimentation“.

Wir haben die Anträge 2012 verteilt und viele Kollegen/innen in NRW haben ihn in den Jahren 2012-2015 gestellt.

Da es bis heute keine höchstrichterliche Entscheidung gibt (zur Zeit liegt es beim Bundesverfassungsgericht) sind die gestellten Anträge noch rechtsgültig.

Das Landesfinanzministerium hat 2016 beschlossen, dass alle Widersprüche ruhend gestellt werden und auf die Einrede der Verjährung verzichtet wird.

Fazit:

Einen Widerspruch brauchen nur die Kollegen/innen einreichen, die bis jetzt noch nicht tätig geworden sind, alle die ihn schon gestellt haben müssen dies nicht tun.

Wir finden es nicht sehr schön, dass gerade andere Gewerkschaften diese Anträge in den Dienststellen streuen und für viel Wirbel zum Jahreswechsel sorgen, da sie in diesem Zusammenhang nicht richtig aufklären.

Wir hoffen, dass mit diesem Schreiben alle Unklarheiten beseitigt sind und alle Kollegen/innen die Weihnachtstage genießen können und eine guten Rutsch ins Neue Jahr haben.

Der Vorstand NRW

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Vorlage für einen Einspruch

Weihnachtsgruß 2018

Weihnachtsruß_2018

Am 01.Januar 2014 ist das Notfallsanitätergesetz bundesweit in Kraft getreten. In Nordrhein-Westfalen haben mittlerweile viele Kommunen und Rettungsdienstträger auf verschiedene Art und Weise dieses Gesetz umgesetzt. Die ersten fünf Jahre des NotSanG sind somit fast um und daher ist es an der Zeit, einige Aspekte (wie Personal, Ausbildung, Weiterbildung, Besoldung uvm.) aus gewerkschaftlicher Sicht, etwas näher zu betrachten und zu bewerten.

Das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen braucht aktuell bis zum 31.Dezember 2026 ca. 9000 Notfallsanitäter. Geht man von stetig steigenden Einsatzzahlen aus und betrachtet den demographischen Wandel der Bevölkerung, wird man diesen Bedarf noch nach oben anpassen müssen. Bei der letzten Jahreserhebung durch das Land NRW, konnten bisher jedoch nur knapp 34% (kommunale Spannen von 3-90%) der angestrebten Ziele an vorhandenen Notfallsanitäter erreicht werden. Vor dem Hintergrund der auslaufenden Möglichkeit von Ergänzungsprüfung Ende 2020 sehen wir in einigen Kommunen und Kreisen erheblichen Handlungsbedarf.

Die verspätete Verabschiedung der Ausführungsbestimmungen vom November 2015 hat hierbei sicherlich einen negativen Einfluss gehabt, wie auch die verspätete Anerkennung der Ausbildungskosten durch die Krankenkassen. Ebenfalls erheblichen Einfluss genommen hat die hohe Dichte an Berufsfeuerwehren in NRW und die verschiedenen Zuständigkeiten der Regierungsbezirke und der verschiedenen Träger der Rettungsdienste. Einige Kommunen setzten ebenfalls zu lange auf die noch zulässige Ausbildung zum Rettungsassistenten und ließen somit kostbare Zeit verstreichen. Somit läuft es aktuell mit der Ausbildung der benötigten Notfallsanitätern in einigen Kreisen, Kommunen oder Städten nach Plan und andere haben mit erheblichen Problemen zu kämpfen.

Die Fachschulen für Rettungsdienst müssen ab dem 01.Januar 2019 durch eine hauptberufliche Fachkraft mit abgeschlossener Hochschulausbildung oder vergleichbarer Qualifikation geleitet werden. Nicht klar geregelt sind jedoch die Qualifikationen der Klassenlehrer. Hierzu gibt es noch keine Einigung, ob ein Master- oder ein Bachelorabschluss verlangt wird.

Wir fordern dies im Sinne der Fachschulen für Rettungsdienst zügig zu klären.

Die Ausweitung der pädagogischen Ausbildung auf 200h für Praxisanleiter begrüßen wir ausdrücklich, ebenso wie die Benennung eines zuständigen Praxisanleiters als Ausbilder für die angehenden Auszubildenden sowohl auf den Feuer- und Rettungswachen als auch in den Leitstellen. Denn ab dem 01.Januar 2019 müssen die Auszubildenden von diesen Praxisanleitern begleitet werden. Dieses hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen erst im September 2018 erneut bestätigt.

Gleichzeitig vermissen wir jedoch eine korrekte tarifrechtliche Eingruppierung, da der Praxisanleiter im Tarifbereich bisher nicht abgebildet ist.

Im Bereich der Altersstruktur der Mitarbeiter im Rettungsdienst zeigen sich ebenfalls Defizite.

Aktuell sind über 600 Mitarbeiter 55 Jahre alt oder älter. Diese gehen somit bis 2026 in den verdienten Ruhestand. Besonders bei den Mitarbeitern der Hilfsorganisationen zeigt sich oft eine hohe Altersstruktur. Berufsfeuerwehren entgegnen dieser Problematik meist mit internen dienstlichen Regelungen, so dass wenige Kollegen noch über dem 50. Lebensjahr hinaus im Rettungsdienst eingesetzt werden.

Dafür haben die Feuerwehren andere Problematiken zu lösen. Einige verbeamtete Rettungsassistenten wollen nicht die Weiterbildung zum Notfallsanitäter machen und begründen dies meist mit einer nicht absehbaren Kompetenzerweiterung und daraus resultierende Verpflichtungen. Die Berechtigung für Rettungsassistenten als Transportführer auf dem Rettungswagen eingesetzt zu werden endet im Jahr 2026.

Andere Kollegen stehen dem Rettungsdienst gar nicht oder nur teilweise zur Verfügung, da sie aufgrund von anderen Qualifikationen in anderen feuerwehrtechnischen Bereichen eingebunden sind. Daher setzten einige Träger vermehrt auf die Einbindung privater Anbieter oder stellen tariflich beschäftigte Mitarbeiter im Rettungsdienst ein. Diese beschriebenen Zustände lassen eine personelle Unterdeckung befürchten.

Hinzu spielen Faktoren wie steigende Digitalisierungsmaßnahmen, Gewalt gegen Einsatzkräfte, hohe Abwanderungen im Angestelltenbereich, unterschiedliche Dienstmodelle, Weiterbildungsangebote, generelle Arbeitsbedingungen und natürlich die Bezahlung für viele Kollegen eine große Rolle.

Aufgrund des akuten Personalbedarfs hat eine Welle des Abwerbens von Notfallsanitätern begonnen, mit grotesken Folgen. Es wird mit erheblichen Mehrverdienst und Bonuszahlungen bis hin zu Handprämien oder Wohnungszuschüssen gelockt. Aktuell gibt es bei den Gehältern monatliche Unterschiede von bis zu 415,03€ Brutto und beim Stundenlohn sogar Differenzen bis zu 5,57€.

Finanzstarke Bundesländer/Kommunen und finanzstarke private Träger verfügen hierbei somit über einen klaren Wettbewerbsvorteil bei der Anwerbung neuer Mitarbeiter.

Dies darf auf keinen Fall Auswirkungen auf das Versorgungsniveau im Rettungsdienst haben.

An dieser Stelle ist das Land NRW gefordert, dieser Entwicklung bestmöglich entgegen zu steuern. Es muss eine, der Qualifikation des Notfallsanitäters entsprechende und weitestgehend einheitliche Bezahlung geben. Hiermit bekräftigen wir daher nochmals unsere Forderungen aus dem Januar 2016.

Wir fordern flächendeckend für NRW:
Im Bereich der Beamten den Notfallsanitäter mit bestandener Prüfung umgehend nach A9, den Praxisanleiter nach A10, und den leitenden Praxisanleiter nach A11 zu besolden, sowie vergleichbare Entgeldgruppen bei den angestellten Tarifbeschäftigten auszuarbeiten.

Mit dem Notfallsanitäter ist eine höherqualifizierte Ausbildung etabliert, sowie Regelkompetenzen für den Notfallsanitäter als nicht-ärztliche Rettungsdienstpersonal eingeführt worden. Gewinner des Notfallsanitätergesetzes ist der Patient, denn die therapeutischen Maßnahmen werden noch schneller eingeleitet.

Einen großen Anteil an diesen positiven Auswirkungen für die Patienten haben die Fachschulen. Für die geleistete Arbeit und investierten Stunden sagen wir, Danke.

Jetzt ist ein deutliches Zeichen der Wertschätzung für Notfallsanitäter, Praxisanleiter, Klassenlehrer und Schulleiter durch die Landespolitik angebracht.

Arbeitsgruppe Rettungsdienst NRW

Dominic Philipp und Christian Rosen

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Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft weist auf den 7.12. „Tag des brandverletzten Kindes” hin. 
Zum neunten Mal veranstaltet der Verein Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. den bundesweiten Aktionstag.
Der diesjährige „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember 2018 warnt unter dem Motto
„Noch ganz klein – schon brandverletzt“ vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen bei Säuglingen, Neugeborenen und Kleinkindern. 76 % aller thermisch verletzten Kinder sind jünger als 5 Jahre. „Die meisten dieser Unfälle passieren im häuslichen Bereich und nicht, wie von vielen Eltern vermutet, im Straßenverkehr“, weiß Dr. Kay Großer, Vorstandsvorsitzender des Arbeitskreises „Das schwerbrandverletzte Kind“. „Die Unfallzahlen in der Hochrisikogruppe – Kinder unter 5 Jahren – stagnieren seit Jahren auf hohem Niveau. Deshalb muss Prävention rechtzeitig ansetzen, bestenfalls schon in der Schwangerschaft, spätestens mit der Geburt.“ „Zu der Hauptunfallursache bei Kindern unter 5 Jahren zählt die Verbrühung durch beispielsweise eine Tasse mit heißem Tee“, betont Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. „Die Kinderhaut ist im Vergleich sehr viel dünner. Deshalb reicht bereits eine Tasse mit heißem Tee aus, um 30 % der Körperoberfläche eines Kleinkindes zu verbrühen“, weiß Adelheid Gottwald. Präventionsarbeit ist wesentlich, um Eltern, Verwandte und Angehörige auf Unfallgefahren hinzuweisen und zu zeigen, wie man kleine Kinder vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen schützen kann. 

So schützen Sie Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder Heiße Flüssigkeiten nicht am Tischrand abstellen 
Kabel (Wasserkocher) und Tischdecken nicht herunter hängen lassen 
Heiße Oberflächen wie Kaminöfen oder Herdplatten absichern 
Badewassertemperatur kontrollieren
Wärmflaschen fest verschließen
Streichhölzer und Feuerzeuge außer Reichweite von Kindern aufbewahren 
Speisen aus der Mikrowelle umrühren und probieren 
Steckdosen sichern 
Föhn und Heizdecken nicht in Babybettchen legen 
Vorsicht mit Rotlichtlampen 
Putzmittel sicher wegschließen

Wenden Sie sich im Notfall an den Notruf 112 und schildern Sie was passiert ist!Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. berät und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall. Ein großes Kompetenznetzwerk steht zur Verfügung, sodass keine Frage rund um die thermische Verletzung im Kindesalter offen bleibt. Ziel ist es, für jedes brandverletzte Kind individuell die bestmögliche Versorgung zu erreichen und präventiv auf Unfallursachen hinzuweisen.
Paulinchen Hotline
Sie erreichen uns unter der kostenlosen Hotline: 0800 0 112 123

   Ihre Spende hilft

Mithilfe Ihrer Spende können wir Familien mit brandverletzten Kindern bestmöglich zur Seite stehen und sie durch den langjährigen, schmerzhaften Prozess begleiten. Veranstaltungen wie das Paulinchen-Seminar oder das Paulinchen-Jugendwochenende sind ohne Ihre Unterstützung nicht durchführbar. 
Zusätzlich machen Sie sich durch Ihre Spende für unsere Präventionsarbeit stark: Gemeinsam Unfälle verhindern!

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