Sehr geehrte Damen und Herren, 

die Landesgruppe NRW der DFeuG sieht es als zwingend erforderlich an, dass das Verhandlungsergebnis mindestens 1:1 auf die Beamtinnen und Beamten in NRW übertragen wird.

Das Verhandlungsergebnis trägt lediglich zum Erhalt des Status quo bei. Die Erhöhung wird weitestgehend durch die Inflation aufgehoben. Daher ist die o.g. Forderung absolut notwendig. 

Zusätzlich zur o.g. Besoldungsanpassung erwarten wir, dass die Erschwerniszulagenverordnung ebenfalls rückwirkend zum 01.01.2019 angemessen angepasst wird. Dies wurde in der Vergangenheit oftmals unterlassen. Hierbei ist mindestens auf das Maß der Bundesbeamten zu erhöhen.

Eine ausreichende Besoldung trägt nicht nur dazu bei, dass der Beruf der Feuerwehrbeamten/innen, sowie Beamten/innen im Öffentlichen für Nachwuchskräfte attraktiv wird, nein es spiegelt gleichzeitig den Respekt der Politik und der Bevölkerung gegenüber den Einsatzkräften und den Beamten/innen im öffentlichen Dienst wieder.     

Die Kollegen/innen haben es sich mehr als verdient angemessen besoldet zu werden.

Außerdem ist es aktuell, mit Blick auf die bevorstehende Pensionierungswelle im öffentlichen Dienst, unverzichtbar, dass sich etwas tut und ein entsprechend motivierendes Signal durch die Politik gesetzt wird.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.- Ing. Dirk Viertelhaus

Vorsitzender Landesgruppe NRW

 

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Am 26. Februar 2019 rufen die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes die Beschäftigten der Länder gemeinsam zu einer Demonstration in Düsseldorf auf, an der auch wir als DFeuG teilnehmen werden!

„Wir brauchen bundesweit eine deutliche Annäherung an das Gehaltsgefüge des öffentlichen Dienstes des Bundes. Der aktuelle Fachkräftemangel müsste das Land dazu zwingen, endlich bei den Verhandlungen in Potsdam ein klares Zeichen für Beschäftigte und Beamte zu setzen. 

Wir fordern: Gleiches Geld für gleiche Arbeit!“ 

„Wenn die Einkommenslücke zwischen Bund und Kommunen nicht zeitnah geschlossen wird, werden wir bald keinen Nachwuchs mehr finden“, warnt unser stellvertretender Bundesvorsitzender, Siegfried Maier. „Wir fordern, gemeinsam mit allen teilnehmenden Gewerkschaften, zudem von der Landesregierung ein klares Bekenntnis, dass das Tarifergebnis ohne jeden Abstrich eins zu eins auf die Beamten und Angestellten aller Bundesländer übertragen wird.“Eine Vorkundgebung ist für 11:15 Uhr vor dem DGB Haus in der Friedrich-Ebert-Straße geplant. Von dort geht ein Demozug gegen 12:15 Uhr in Richtung Landtag. Die Hauptkundgebung beginnt um ca. 13:15 Uhr vor dem Landtag.

Mitglieder, die unsere Kolleginnen und Kollegen in NRW unterstützen möchten, wenden sich bitte- zwecks Organisation von Fahrgemeinschaften- an ihre Landesgruppe!

Tobias Thiele

Ltr. Öffentlichkeitsarbeit

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Vorsitzende der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen wiedergewähltMitgliederversammlung 2019 2

Im Hause unseres Partners der Signal Iduna in Dortmund, wurden auf der Mitgliederversammlung am 19.Februar die Vorsitzenden im Landesvorstand für weitere vier Jahre gewählt.
Der neue Vorstand besteht nunmehr aus 15 Mitgliedern, hier gab es kleinere personelle Änderungen.
Der alte und neue Vorsitzende Dirk Viertelhaus, dankte den ausscheidenden Beisitzern für ihre vertrauensvolle und zum Teil auch jahrelange Arbeit im Vorstand.
Im Rückblick erinnerte der Vorsitzende an die „Baustellen im Rettungsdienst und bei den Feuerwehren in NRW“, wo sich die Mitglieder an ihre Feuerwehr-Gewerkschaft gewandt haben. 
Er gab ferner einen Ausblick, dass weiter Anstrengungen nötig sind, um unseren einzigartigen Beruf in aller Form attraktiv zu gestalten.
Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden die Delegierten für die jährliche Bundeshauptversammlung gewählt. 
Anfang März trifft sich der neugewählte Vorstand zu ersten Sitzung in Solingen.
An der Basis von Kollegen für Kollegen!

Notruf 112 gilt europaweit für Feuerwehr und RettungsdienstBild RTW Gewalt

Diese einheitliche Notrufnummer kann in Europa und in einigen anderen Staaten ohne Vorwahl über Mobiltelefon und Festnetz gewählt werden um Hilfe zu bekommen.
Gerade in der heutigen Zeit der Mobilität, ist eine einheitliche Notrufnummer wichtig, um im Notfall schnell eine Notrufzentrale zu erreichen.
Die Frauen und Männer in den Rettungsleitstellen, stellen die wichtigsten Fragen zum Notruf und zu medizinischen Notfällen.
Immer häufiger leiten sie den Anrufer an, die ersten lebenswichtigen Maßnahmen bei einem Herzstillstand durchzuführen, bis der Rettungsdienst eintrifft. 
Bei der Telefonreanimation, wird durch das schnelle handeln die Überlebenschance der Betroffenen verbessert.
Der Euronotruf 112 wurde 1991 eingeführt und weit über 500 Millionen Menschen in den Mitgliedstaaten können jederzeit die Notrufzentralen erreichen. 

Die DFeuG NRW schließt sich unseren DFeuG Kollegen aus Hamburg an, auch wir sehen den Schritt aus Schleswig-Holstein als einen ersten positiven Schritt in Richtung einer adäquaten Bezahlung.
In Schleswig-Holstein erhalten die Notfallsanitäter eine Pauschale von € 2,04 pro Std in der sie im Rettungsdienst tätig sind. 
Es ist ein positives Zeichen der Leiter der Berufsfeuerwehren in Schleswig-Holstein dies auch so zusehen. 
Wir fordern aber für unsere Kolleginnen und Kollegen, die die Prüfung zum Notfallsanitäter erfolgreich absolviert haben, und als Notfallsanitäter eingesetzt werden, eine entsprechende Besoldungsstufe und nicht nur eine Zulage. Zulagen sind nicht Ruhegehaltsfähig und können jederzeit gestrichen werden. 

Für den normalen Notfallsanitäter fordern wir mindestens die A9 und für jede weitere Ausbildung on Top eine Stufe mehr. 
Ergänzend sollte eine Erschwerniszulage, vergleichend zu Schleswig-Holstein, hinzukommen.
Man muss gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter entsprechend entlohnen.  

Wir fordern die Politik (aus Bund, Länder und Kommunen) auf, keine Insellösungen zu kreieren. Sondern eine bundeseinheitliche Lösung kurzfristig zu verfassen.

Ergänzungen der AGBF SH

Front LandtagAm 23.01.2019 waren Thorsten Gedaschke und Dirk Viertelhaus bei Frau Christina Weng (MdL), Holger Fiedler (Referent) und Andreas Kossiski (MdL) zu Gast im Landtag.

Anlass des Treffens war das Forderungspapier der DFeuG-NRW, welches Ende 2018 an die Fraktionen versendet wurde.

Die meisten Punkte wurden besprochen und aus unserer Sicht anhand von Beispielen dargelegt.

Insbesondere wurde auf die mangelhafte Personalsituation bei den Feuerwehren eingegangen. Welche sich aus Sicht der DFeuG in Zukunft weiter verschärfen wird, wenn hier nicht entsprechend gegengesteuert wird.

Als Konsequenz aus diesem Gespräch werden zu gegeben Zeit Kleine Anfragen an die Regierung vorbereitet. Weiterhin wurden uns weitere Gespräche, auch über den Innenausschuss hinaus zugesagt.

So hat Frau Weng z.B. zugesagt, dass bezüglich der Krebsrisiken von Einsatzkräften weitere Gespräche, auch mit anderen Fraktionsmitgliedern der SPD aus anderen Ausschüssen geführt werden sollen.
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, weiter die Arbeitsbedingungen, die Bezahlung und Rahmenbedingungen unseres Berufes zu verbessern.

Die Teilnehmer der DFeuG bedanken sich bei den oben genannten Gesprächspartnern für das konstruktive Gespräch.

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