Am 30.April haben wir uns mit Bodo Löttgen MdL (Fraktionsvorsitzender CDU) und Olaf Lehne MdL in unsere Geschäftsstelle getroffen und über unseren Forderungskatalog gesprochen.

Diesen haben wir in den Fraktionen des Landtags zum Beginn der Legislaturperiode vorgestellt.

Außerdem konnten wir unsere Arbeit vorstellen und einen Tag vor dem 8. Geburtstag der DFeuG zeigen wie viel unsere junge Gewerkschaft in dieser kurzen Zeit schon erreicht hat.

Die Gespräche waren sehr konstruktiv, große Projekte über die man geredet hat stehen an und es gibt noch viele Baustellen im Bereich Feuerwehr und Rettungsdienst.

Wir freuen uns darüber, dass man uns als Gesprächspartner im Bereich der nicht polizeilichen Gefahrenabwehr ernst nimmt und Unterstützung bei vielen Dingen zugesagt hat.

„Immer an der Basis!“

(Foto zeigt: v.l.:Dominic Philipp, Bodo Löttgen, Alexander Rinsche, Andreas Jedamzik, Olaf Lehne, Maik Müller)

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Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft wurde am 01. Mai 2011, als Fachgewerkschaft für den Bereich Feuerwehr, gegründet.

Damals ein Affront.

Aber aus Sicht der Kolleginnen und Kollegen dringend notwendig. Die Gründer unserer DFeuG wollten nicht länger hinnehmen, dass über ihre Köpfe hinweg verhandelt und entschieden wird.

Mit der Gründung der DFeuG wurde eine Fachgewerkschaft ins Leben gerufen, deren Expertise direkt aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsleitstellen und Rettungsdienst kommt, von der Basis- für die Basis.

Der Erfolg der DFeuG zeigt, dass die Einschätzung von damals richtig war! 

Kontinuierlich wurde gearbeitet, die Vertreter der DFeuG haben über die Presse und auf politischer Ebene Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten angesprochen. Es ist heute möglich, diese Wege direkt zu gehen. Nach anfänglicher Verwunderung wird die DFeuG wegen der vorhandenen Fachlichkeit heute als Gesprächspartner gerne gesucht. Unbürokratisch und offen für Neues, sach- und fachorientiert. Aber auch immer mit notwendigen Emotionen und dem unseren Berufsgruppen eigenen Stolz!

Jetzt, 8 Jahre nach Gründung der DFeuG, konnte in den Landesgruppen gefeiert und zurückgeblickt werden. Ursprünglich wurde unserer DFeuG prophezeit, dass es neben den bereits vorhandenen Arbeitnehmervertretungen keinen Platz und keine Notwendigkeit gibt, für eine besondere Fachgewerkschaft.

Heute wissen wir, eine Interessenvertretung, die die Praxis kennt, ist notwendiger denn je. Die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr muss für uns Mitarbeiter attraktiv bleiben. Die Tätigkeiten müssen finanziell wettbewerbsfähig bleiben! 

Es müssen die bereits vorhandenen Arbeitsschutzvorgaben umgesetzt werden! Die Arbeitszeitmodelle müssen arbeitnehmer- und familienfreundlich gestaltet werden! Es muss Vorsorge getroffen werden und Möglichkeiten geschaffen werden, um berufsbedingte Krankheiten abzusichern! 

Bisher konnte die DFeuG vieles anstoßen und Verständnis aufbauen. Unsere Expertise wird immer öfter eingefordert. Tarifverhandlungen, Beratungen der politischen Entscheidungsträger zu Feuerwehrfragen, Fragen zur Dienstplangestaltung, Möglichkeiten des speziellen Gesundheitsschutzes im Feuerwehrdienst, Presseanfragen zu Gewalt im Einsatzdienst oder großen Einsatzlagen- die DFeuG wird jetzt wahrgenommen!

In den letzten Jahren fand die Idee einer eigenen Fachgewerkschaft immer mehr Unterstützer, die DFeuG ist gewachsen und sie wächst stetig weiter. Unser hohes Engagement an der Basis spiegelt sich auch in den Personalräten wider. Regelmäßig steigt die Anzahl der Personalvertretungen, in denen unsere Stimme eine Wichtung erfährt, nicht selten stellen wir mittlerweile sogar den oder die Personalratsvorsitzenden. 

Der größte Erfolg war sicher der jetzt vollzogene Zusammenschluss der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft und des Berufsverbandes Feuerwehr, zur größten Interessenvertretung für den Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr.

Darauf wurde nun angestoßen, am 01.Mai. Und darüber können sich alle freuen, die Interesse an einer starken, authentischen Interessenvertretung aus ihrem Fachbereich haben- von der Kommune, über die Länder bis zur Bundesebene. 

Vielen Dank an unsere Kolleginnen und Kollegen. 

Und vielen Dank an die Gründer der DFeuG! Es fühlt sich gut an Eure Idee, der DFeuG, und sie tut gut!

Siegfried Maier

1.stellvertretender Bundesvorsitzender

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Der 4.Mai ist jedes Jahr der internationale Ehrentag des heiligen Florian, dem Schutzpatron der Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner.
Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) wünscht den Kameradinnen und Kameraden, dass sie immer gesund von ihren Einsätzen nach Hause kommen.
Bei einigen Wehren wird dieser Gedenktag, traditionell mit einem Festakt begangen.
Auf der ganzen Welt leisten Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner ein herausragendes und tapferes Engagement.

Dieses Datum wurde von dem australischen Feuerwehrmann JJ Edmonson gewählt, weil in vielen europäischen Ländern dieser Tag dem Heiligen Florian von Lorch, Schutzpatron aller Feuerwehrleute, gewidmet ist.
Anlass war der Tod von fünf Feuerwehrleuten in Australien, die unter tragischen Umständen bei einem Lauffeuer 1999 ums Leben gekommen sind.

Durch Gespräche des Leiter der Feuerwehr und dessen Stellvertreter mit der Mannschaft werden derzeit einige Neuerungen veröffentlicht.

Wir freuen uns sehr berichten zu können das die von uns angeprangerten Missstände erkannt wurden und derzeit der Eindruck entsteht das sowohl die Leitung der Feuerwehr, als auch die Fachbereichsleitung und Verwaltung an der Umsetzung von Lösungen arbeitet. Wir sind der Auffassung dass die von Herrn Kapuczinski vorgetragenen Lösungsvorschläge einen ausgezeichneten Weg aus der derzeitigen Situation darstellen. 

Es ist natürlich klar das neues Personal nicht innerhalb kürzester Zeit gewonnen werden kann. Wie bereits in vorangegangenen Schreiben erwähnt ist der Markt der ausgebildeten Feuerwehrkräfte im Moment leergefegt. Es liegt in der Natur der Sache das die Umsetzung einige Zeit beanspruchen wird. Wir begrüßen die geplante Schaffung einer angemessenen Besoldungsstruktur, sowie die künftige Zeitvergütung der Bereithaltefunktion. Ebenso die Schaffung zusätzlicher Funktionsstellen zur Einhaltung der Schutzziele. Wir bitten den Rat hier weiter kooperativ zu agieren. Aufgrund der bisher mit verschiedenen Ratsfraktionen (und Vertretern) geführten Gesprächen gehen wir davon aus das dieser auch weiterhin zum Wohle des Bürgers und der Feuerwehr entscheidet.

Es ist natürlich das hier künftig ein gewisser Investitionsbedarf entsteht. Wir freuen uns über die Bestrebungen des Leiter der Feuerwehr und der Verwaltung hier tätig zu werden, und bitten den Rat die hier gestellten Anträge zur Verbesserung der Situation der Feuerwehr und dem Stellenplan entsprechend zuzustimmen.

Sofern es hier zur Umsetzung kommt wird die Hauptamtliche Wache bis 2020 ausgezeichnet aufgestellt sein um dem Schutz des Bürgers in einer ausgezeichneten Funktionsstärke und mit einer gut aufgestellten Führungsorganisation zur Verfügung stehen, um dem Bürger der Stadt in bestmöglicher Weise den Schutz zu bieten, den die Stadt auch verdient hat. 

Wir bedanken uns für die zahlreichen Gespräche mit den Ratsfraktionen von „Velbert anders“,“ Piratenpartei“, „ unabhängige Velberter Bürger“ und „SPD“.

Besonders danken möchten wir hier den Herren Tonscheid und Schwarz für die umfangreiche und weitreichende Zusammenarbeit.

Wir danken der Fachbereichsleitung Herrn Wosimski, dem Personalamt Herrn Meissner, dem Bürgermeister Herrn Lukrafka und dem Leiter der Feuerwehr Velbert Herrn Kapuczinski für die Bereitschaft zur Umsetzung von Problemlösungen. 

Zum Schluss danken wir den Beteiligten Medienvertretern für die aktive Mitarbeit.

Eure DFeuG in Velbert

 

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Hallo liebe Kolleginnen und Kollegen,

die DFeuG NRW möchte euch frühzeitig darauf hinweisen, dass im Jahr 2020wieder Personalratswahlen (PR-Wahlen) stattfinden. 

Bei den letzten PR-Wahlen (im Jahr 2016) haben wir in 12 Kommunen einen oder mehrere Plätze im Personalrat erhalten. In diesen Kommunen wurde die Erfahrung gemacht, dass es sich mehr denn je lohnt im Personalrat vertreten zu sein.

Bei wichtigen Entscheidungen dabei zu sein und sich für seine Kollegen einzusetzen. 

Man muss immer bedenken, dass der Dienstherr nicht verpflichtet ist mit den Gewerkschaften zu verhandeln oder zu sprechen, jedoch muss eine Stadt Gespräche mit dem Personalrat führen.

Gemäß unserem Motto:„Immer an der Basis!“solltet Ihr in euren Kommunen überlegen, ob man sich nicht für das Jahr 2020 aufstellen lässt und für euch und eure Kollegen der DFeuG vor Ort antretet.

Man könnte meinen, dass bis zum Jahr 2020 noch viel Zeit ist. Jedoch möchten wir euch auch die Möglichkeit geben, an einem Seminar der DFeuG zum Thema „PR-Wahlen“ teilzunehmen, um gerüstet diese Arbeit aufzunehmen.

Deshalb treten wir früh an euch heran, um euch vorzubereiten, zu helfen und zu unterstützen.

Eine Rückmeldung über eine mögliche Kandidatur oder auch Fragen zum Thema „PR-Wahl“ könnt Ihr an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!senden.

Mit den besten Wünschen 

Vorstand der DFeuG NRW

 

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Am Freitag den 22. März kamen in der Staatskanzlei in Düsseldorf die Vertreter der Landesregierung und der Spitzenverbände zusammen, um zur Übertragung des Tarifergebnisses für den Öffentlichen Dienst auf die Bezüge der Beamtinnen und Beamten und Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger des Landes 
Nordrhein-Westfalen zu beraten.

Darauf haben sich die Gesprächspartner geeinigt:

  • Die Anhebung der Besoldung und Versorgungsbezüge erfolgt in drei Schritten:
    Rückwirkend zum 1. Januar 2019 um 3,2 Prozent,
    zum 1. Januar 2020 weitere 3,2 Prozent und
    zum 1. Januar 2021 eine weitere Erhöhung um 1,4 Prozent
     
  • Anwärterinnen und Anwärter sowie Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare erhalten ab dem 1. Januar 2019 und ab dem 1. Januar 2020 jeweils eine Erhöhung von 50 € monatlich.
  • Anwärterinnen und Anwärter erhalten ab dem Urlaubsjahr 2019 einen zusätzlichen Urlaubstag.

Am 6. März hat unser Landesvorsitzende Dirk Viertelhaus in einem offenen Brief unsere Forderungen an die Landesregierung gesendet und das Finanzministerium NRW hat den Eingang bestätigt. Wir sind erfreut, dass man einem Teil unserer Forderungen gefolgt ist. Beim DUZ (Dienst zu ungünstigen Zeiten) wird es in den nächsten Wochen Gespräche geben, hier fordern wir die Anpassung auf das Bundesniveau.  Der Öffentliche Dienst muss für Nachwuchskräfte attraktiv sein und für die Beamtinnen und Beamten ein motivierendes Zeichen sein. Der demographische Wandel ist nicht aufzuhalten und das Personal im öffentlichen Dienst fehlt jetzt schon.

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