Trage- und Erholungsdauer von Masken

Liebes Mitglied,
um in der Flut an Informationen die wichtigen und für uns geltenden Vorschriften zu Filtern, gebe wir euch hiermit eine kleine Zusammenfassung.
Damit die Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) und der Mund-Nasen-Schutz (MNS) im Bereich Arbeitsschutz eingeordnet werden können, wurden diese von dem Koordinierungskreis für Biologische Arbeitsstoffe (KOBAS) der DGUV (27.5.2020, aktualisierte Fassung 07.10.2020) gleichgestellt mit „filternden Halbmasken mit Ausatemventil“. Durch diese Einordnung ergeben sich nun nach der DGUV Regel 112- 190 Trage- und Erholungsdauer.

Schutzausrüstung

Tragedauer (min)

Erholungsdauer (min)

Einsätze / Arbeitstag

Arbeitstage / Woche

filternden Halbmasken mit Ausatemventil (MNB, MNS)

120

30

3

5

filternden Halbmasken ohne Ausatemventil (FFP2)

75

30

5

4



Die Tragedauer bezieht sich auf eine mittelschwere Arbeit (AZV 20-40l/min) und kann bei leichter Arbeit um den Faktor 1,5 erhöht werden. Mit der Erholungsdauer ist eine Zeit vorgegeben, in der die Maske nicht getragen wird, jedoch keine Arbeitspause gemeint ist. Oft ist es möglich die Maske auch kurzzeitig abzunehmen, wenn der Mindestabstand von 1,5m zu anderen Personen eingehalten wird, wodurch eine ausreichende Erholungsdauer erreicht werden sollte.Wird das Tragen von Masken auf der Wache / Dienststelle oder dem Büro angeordnet, greift die BGR/GUV-R 190 „Benutzung von Atemschutzgeräten“, wodurch einige Punkte vorher berücksichtigt werden müssen. Nachdem eine individuelle Gefährdungsbeurteilung erstellt wurde, müssen Schutzmaßnahmen nach dem Arbeitsschutzgesetz §4 Ziff.5 sowie der Gefahrstoffverordnung §8 und 9 getroffen werden. Hieraus kann eine solche Anordnung begründet werden, weiterhin muss die Verhältnismäßigkeit nach der PSA-Benutzungsverordnung §2 gewahrt werden. Um eine hohe Trageakzeptanz bei den Mitarbeitern zu erreichen, sollte vorher eine Bewertung der ergonomischen Aspekte (Eigengeruch, Behinderung des Blickfeldes, usw.) dieser Masken geschehen.
Die Masken sind mindestens einmal pro Arbeitstag, bei Durchfeuchtung sofort, durch neue Masken zu ersetzen. Im Filtermaterial sammeln und vermehren sich Mikroorganismen. Wird am nächsten Arbeitstag die alte Maske benutzt, besteht eine erhöhte Gefahr der Infektion. Abgelegte Masken während der Erholungsdauer müssen vor Feuchtigkeit, Verschmutzung und Beschädigung geschützt werden, insbesondere bei mehrfach verwendbaren Masken ist auf die hygienische Lagerung zu achten.
Auch auf die richtige Anwendung ist im Vorfeld zu achte. Zum Beispiel „Welche Maske muss in welchen Bereichen getragen werden“ oder „Wie setze ich die Maske richtig auf und wieder ab“.
Sehr detaillierte Ausführungen zu diesem Thema, findet ihr auf der Internetseite der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege.
Quelle der Informationen unter:
https://www.bgw-online.de/DE/Arbeitssicherheit- Gesundheitsschutz/Hygiene_und_Infektionsschutz/Masken/ Masken-Kompass_node.html

 

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Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) mö chte sich bei allen Kolleg*innen für die Unterstützung unddas entgegengebrachte Vertrauen bei den Personalratswahlen der Bundeswehrfeuerwehr bedanken. Nur mit dieserHilfe war es möglich, dass unsere Fachgewerkschaft gleich an mehreren Standorten große Wahlerfolge erzielenkonnte: Auf Anhieb erkä mpften wir uns unter anderem vier Sitze im Gesamtpersonalrat.

„Ein toller Erfolg, der wieder einmal zeigt, dass unsere basisnahe, kompetente Arbeit geschä tzt wird. DieAufgaben und Anforderungen in unserem Beruf sind speziell und individuell. Das trifft auch auf die Sorgen undProbleme unserer Kolleg*innen zu“, so Udo Bingemann, neuer Vorsitzender des Gesamtpersonalrats derBundeswehrfeuerwehr.

„Fokussiert und lösungsorientiert werden wir nun die Umsetzung unserer Wahl- versprechen anpacken undgemeinsam Lö sungen erarbeiten“, so Bingemann weiter. Er hofft, dass die Personalratsarbeit kü nftig dem Slogander DFeuG folgt: Von der Basis fü r die Basis.

 

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Mit Sorge blickt die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) auf die stetig steigenden Infektionszahlen und bemängelt die oft fehlende Bereitschaft der Dienstherren und Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter*innen regelmä ßig zu testen.

Dabei wü nschen sich immer mehr Kolleg*innen  aufgrund  ihrer  Einsatztä tigkeit regelmä ßige Tests. Tä glichtransportieren sie Menschen mit Corona-Verdacht oder bestä tigter COVID-19-Erkrankung.

„Fü r uns ist es weder nachvollziehbar noch akzeptabel, dass unseren Kolleginnen und Kollegen eine regelmä ßigeTestmö glichkeit verwehrt wird. Keiner von uns mö chte das Virus unbewusst in die eigene Familie tragen und soFamilienmitglieder, die womö glich zu einer Risikogruppe gehö ren, gefä hrden“, so Siegfried Maier,Bundesvorsitzender der DFeuG.

Schon jetzt kö nnen wir beobachten, dass Einheiten der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr aufgrund von Corona-Erkrankungen ausfallen. Der Schutz dieses systemrelevanten Bereichs muss vor der Frage des Geldes stehen.

Tests auf freiwilliger Basis bieten aber nur die wenigsten Dienstherren an. Maier sieht hier die Ministerien in derPflicht: In diesen schwierigen Zeiten muss die Aufrechterhaltung der Notfallversorgung und -rettung im Interesse derRegierung liegen.

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Liebes Mitglied,

derzeit kursieren diverse Informationen zu einem Urteil des Verwaltungsgericht Karlsruhe (VG Karlsruhe) vom 23.06.2020 (2K 8782/18), welches die Kostendämpfungspauschale sowohl formell als auch materiell verfassungswidrig und damit unwirksam erklärt.

Die gerichtliche Entscheidung wurde allerdings bisher nur zugunsten von Professorinnen und Professoren in Baden-Württemberg getroffen.

Derzeit lassen wir durch unsere Juristen prüfen, ob dieses Urteil auch auf die Kollegen*innen anwendbar ist. Sollte dies der Fall sein, erhaltet ihr dazu nochmal gesondert Informationen.

 

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