Herzlichen Glückwunsch nach Erkrath, dort wurde den Kollegen der Liste Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft wieder das Vertrauen geschenkt und sie sind im Personalrat der Stadt vertreten.

Die vorgezogenen Personalratswahlen waren erforderlich, da sich das alte Gremium aufgelöst hatte.

Erstaunlich bei dieser Wahl, die DFeuG war die einzige Gewerkschaft  die angetreten ist.  Alle anderen Kollegen/innen
in der Stadtverwaltung haben sich in freien Listen aufstellen lassen. Entgegen dem weitläufigen Trend, dass sich immer

weniger Kollegen/innen organisieren, darf sich die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft über ständig steigende Mitgliederzahlen freuen. 

Daher gewinnt die angemessene Wertschätzung unseres verantwortungsvollen Berufes bei immer mehr Kolleginnen und Kollegen an Bedeutung, sich

dafür in ihrer Dienststelle einzusetzen. Wir freuen uns über das Ergebnis in Erkrath und gehen motiviert in die
Personalratswahlen 2020 in NRW.Dem neu gewählten Personalratsgremium in Erkrath wünschen wir viel Erfolg
bei der Arbeit, bei konstruktive Gespräche und Diskussionen alles zum Wohle der Kollegen/innen. 

#Immer an der Basis #Mitmachgewerkschaft #Basisdemokratie #Teamwork

 Kampagne „Respekt?! Ja bitte!“

 

Als großen Meilenstein und wichtigen Erfolg blickt die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft, gemeinsam mit unserem Partner GdP, auf die letzte Woche stattgefundene Pressekonferenz, im Signal-Iduna Park zurück. Das enorme Interesse der Medienvertreter zeigt uns, wie wichtig die mediale Aufarbeitung dieser Problematik ist. 

Stetig verzeichnen wir die Zunahmen von respektlosem Verhalten gegenüber unseren Einsatzkräften. Dieses Problem ist längst kein Phänomen besonderer sozialer Brennpunkte, immer mehr zeigt sich, dass es sich vielmehr um ein globales Problem handelt, welches alle Einsatzkräfte betrifft, egal ob Feuerwehren, Rettungsdienste oder Polizei. Selbst unsere Kolleginnen und Kollegen in den Rettungsleitstellen berichten zunehmend über verbale Attacken bei der Notrufannahme.

Mit unserer Kampagne „Respekt?! Ja bitte!“ möchten wir allen Einsatzkräften eine gemeinsame Stimme geben und ihnen somit in der Öffentlichkeit Gehör verschaffen. Umgekehrt möchten wir der Öffentlichkeit die Möglichkeit geben, sich mit unseren Einsatzkräften solidarisch zu zeigen und ihnen so den Rücken zu stärken. 

Wir sind stolz, dass unsere kleinen Videobeiträge in den sozialen Medien einen hohen und guten Zuspruch erhalten, mittlerweile wurden unsere Videos mehr als 550.000-mal angeschaut. 

Neben der lokalen Politik der Stadt Dortmund hat auch der Leiter der Feuerwehr und Präsident des vfdb, Herr Dirk Aschenbrenner, seine Unterstützung zugesagt.

Wir werden weiter, gemeinsam nicht nur um Respekt und Anerkennung den Einsatzkräften gegenüber, sondern vor allem im täglichen Miteinander der Menschen untereinander im täglichen Miteinander der Menschen untereinander mit „Respekt?! Ja bitte!“ werben.

Unser Team zu Pressekonferenz v.l.: Thorsten Gedaschke (Ltr. Öffentlichkeitsarbeit NRW); Tobias Thiele (Pressesprecher u. Öffentlichkeitsarbeit DFeuG); Andreas Jedamzik (stellv. LG Vorsitzender NRW); Dirk Viertelhaus (Vorsitzender LG NRW); Dirk Aschenbrenner (Präsident vfdb und Fachbereichsleiter Feuerwehr Dortmund); Dr. Hans Lemke (ÄLRD Dortmund) ; Siegfried Maier (stellv. Bundesvorsitzender DFeuG)

 

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Gewerkschaft hat bereits vor drei Jahren Alarm geschlagen, dass dringend Personal bei der Feuerwehr gebraucht wird 

Wütend und enttäuscht sind viele Düsseldorfer Feuerwehrleute, dass sie jetzt die Fehler der Verwaltung der vergangenen Jahre ausbaden müssen. Ihre Perspektive, weiter dauerhafte Mehrarbeit für die nächsten Jahre, bis auch nur annähernd ausreichend Personal vorhanden ist. Wir befürchten, dass sich die Mehrbelastung der Mitarbeiter schädlich auf die Gesundheit auswirkt. Häufiger Dienst, zu wenige Erholungsphasen und auch das Familienleben leidet erheblich darunter. Der Personalmangel war absehbar, darauf hat die Gewerkschaft bereits vor drei Jahren die Politiker im Stadtrat in einem offenen Brief aufmerksam gemacht. Aufgrund der steigenden Bevölkerungs- und Einsatzahlen in Düsseldorf, alten Rettungsdienstbedarfspläne hätten die Verantwortlichen viel eher reagieren müssen. Dass jetzt Mehrarbeitsstunden angeordneten werden, bedeutet die Beamten werden gezwungen Überstunden zu machen um das fehlende Personal zu ersetzen, darüber sind sehr viele Kollegen verärgert. Auch dringend notwendige Fortbildungen sollen aus der Freizeit, gegen Mehrarbeitsvergütung absolviert werden. Hier hat der Dienstherr die Verantwortung und die Fürsorgepflicht auf den Gesundheitsschutz seiner Mitarbeiter zu achten und sich an die geltende EU Richtlinie 2003/88/ EG der Arbeitszeit zuhalten. Die wöchentliche Arbeitszeit von 48 Stunden einschließlich Mehrarbeit darf im Jahresdurchschnitt nicht überschritten werden, so steht es in der landesweit geltenden Arbeitszeitverordnung Feuerwehr (AzVoFeu). 

Zum Jahresende schätzen wir, werden sich um die 100.000 Überstunden bei den Kolleginnen und Kollegen angehäuft haben, die nicht entgegen dem Wunsch der Feuerwehrbeamten in Freizeit ausgeglichen werden können. Die jetzigen Neueinstellungen werden gerade einmal die Kollegen ersetzen, die in den nächsten Jahren in Pension gehen. Darüber hinaus wird aber weiteres Personal dringend benötigt, wir gehen von rund 80 Beamten aus. Uns ist bekannt dass der Arbeitsmarkt an Feuerwehrpersonal leergefegt ist, da keine Feuerwehr über Bedarf ausgebildet hat. Es muss nun endlich nach vertretbaren Lösungen gesucht werden, um weitere dauerhafte, rechtswidrige Mehrarbeit zu vermeiden und die Gesundheit der Einsatzkräfte zu schützen. 

Rückfragen gerne an die DFeuG Geschäftsstelle NRW

Tel.: 0212 64 56 48 55

 

Öffentlichkeitsarbeit DFeuG NRW 

 

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Die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) begrüßt alle 
Brandmeister- Anwärter (m/w/d) die am 1.Oktober ihre Ausbildung begonnen haben.


Du hast Dich für den angesehensten Beruf in der Bevölkerung entschieden.

Eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Ausbildung liegt nun vor dir. Das dieser einzigartige Beruf in Zukunft weiter attraktiv bleibt, dafür setzen wir uns als Fachgewerkschaft bei der Politik ein. Von großer Bedeutung für uns sind eine angemessene Bezahlung, eine verbesserte Heil- und Gesundheitsfürsorge sowie faire Arbeitsbedingungen.

Diese Themen sind Dir auch wichtig, dann entscheide Dich für die Gewerkschaft, die von Kollegen für Einsatzkräfte an der Basis tätig ist.
Anwärter (m/w/d) und Auszubildende zahlen monatlich einen Beitrag von 1,- Euro und dieser Mehrwert beinhaltet verschiedene Versicherungsleistungen. 

 Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft trauert um den Kollegen der Berufsfeuerwehr Hagen.

Mit Bestürzung und Fassungslosigkeit haben wir die Nachricht aufgenommen, dass unser Kollege am 06.08.2019 von uns gegangen ist. Er ist am 2. August auf dem Weg zu einem Einsatz aus dem Fahrzeug geschleudert worden und zog sich hierbei schwerste Verletzungen zu.
Unser tiefstes Mitgefühl gilt insbesondere der Familie sowie seinen Angehörigen und den Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Hagen. Der 54 jährige hinterlässt seine Lebensgefährtin und 1 Kind.
In Absprache mit den Kollegen/innen aus Hagen teilen wir den Spendenaufruf des Verband der Feuerwehr der Stadt Hagen und rufen alle Kolleginnen und Kollegen bundesweit zur Unterstützung auf.
Um die finanziellen Folgen des tödlichen Dienstunfalls zu mildern, bietet der Stadtfeuerwehrverband Hagen die Möglichkeit, zu spenden.
Bankverbindung:
Verband der Feuerwehr der Stadt Hagen e.V., IBAN: DE09 4505 0001 0102 0133 49, Verwendungszweck: „Trauerfall Armin Samsen“
Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft verurteilt diesen Angriff auf die Rettungswagenbesatzung und fordert eindeutige Zeichen der Judikative, es muss jedem klar sein, dass so ein Verhalten Konsequenzen hat.

Was ist passiert? Am 26.07.2019 wurde eine Rettungswagenbesatzung zu einem internistischen Notfall gerufen, vor Ort saß eine alkoholisierte Person in einem Pkw. Als diese Person auf Ansprache und Berührungen nicht reagierte, setzte der RTW-Führer einen Schmerzreiz um den Grad der Bewusstlosigkeit festzustellen. Darauf schlug die Person dem RTW-Führer ins Gesicht, anschließend wollten die drum herum stehenden Personen auch noch körperliche Gewalt ausüben. Der RTW-Führer beschloss den Rückzug in den Rettungswagen, welchem die Kollegin nach Aufforderung auch folgte. Die Menschenmenge vor Ort, welcher sich auch herumstehende Passanten anschlossen, schlug und trat gegen den RTW. Auf einmal zerbrachen Scheiben, wodurch die RTW Besatzung verletzt wurde, glücklicher Weise traf kurz darauf der erste Streifenwagen ein.

Wir möchten uns bei den Einsatzkräften, welche den Notruf der Besatzung gehört haben und ihn immer wieder wiederholt haben, genau so wie bei den Kollegen/innen der Leitstelle und des Führungsdienstes für Ihr vorbildliches Handeln bedanken.

Es wurde Strafanzeige erstattet und es muss jetzt schnell und mit voller Härte des Gesetzes eine Strafe verhängt werden. Es kann nicht sein, dass Kollegen/innen die zu einem Ereignis kommen, um zu helfen angegriffen werden.

Mit der Kampagne „Respekt?Ja Bitte?!“ wirbt die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft seit 2016 für mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften. Seit Herbst 2018 kooperieren die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft und die Gewerkschaft der Polizei bei dieser Kampagne, da Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auch 365 Tage im Jahr zusammen für die Sicherheit unserer Bürger und Bürgerinnen da sind.

www.respekt-ja-bitte.de

Seit längerem fordert die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft, dass Rettungskräften zusätzlich zu ihrem Helm, welcher bei gewissen Einsätzen getragen werden muss, auch Schutzwesten zur Verfügung gestellt werden. Dieser Übergriff ist leider wieder einmal ein Zeichen, wie notwendig dies geworden ist. Man darf nicht weiter abwarten bis etwas passiert.

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