Durch die lang anhaltende Trockenheit sind unsere Wälder und Landwirtschaftsflächen in diesem Jahr einer extremen Dürre ausgesetzt.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) möchte daher an die Besonnenheit aller Bürgerinnen und Bürger appellieren, keine brennenden Zigaretten aus den Fahrzeugen zu werfen.

Täglich sind unsere Kolleginnen und Kollegen mit Flächenbränden beschäftigt, die nachweislich unter anderem durch achtlos weggeworfene Zigaretten ausgelöst wurden. „Aufgrund der akuten Trockenheit in unserer Natur kann solch eine Unachtsamkeit fatale Folgen nach sich ziehen“, so der Pressesprecher der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, Tobias Thiele. Tagtäglich kämpfen unsere Kollegen derzeit mit Wald- und Flächenbränden, die durch Fahrlässigkeit ausgelöst wurden und dementsprechend verhindert werden könnten.

In unseren Wäldern herrscht derzeit die höchste Waldbrandgefahr, daher ist der Umgang mit offenen Feuer in den Wäldern verboten. Neben Lager- und Grillfeuern gilt dies auch für das Rauchen. Weiterhin bitten wir alle Autofahrer nicht auf Gras- oder Waldflächen zu parken. Schon die Wärmestrahlung der Katalysatoren von PKWs reicht aus, um einen Flächenbrand zu entzünden.

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger in der derzeitigen Wettersituation besonders aufmerksam zu sein und schon bei kleinsten Wahrnehmungen unseren Feuerwehrnotruf 112 zu wählen und Zufahrten zu den Wäldern unbedingt freizuhalten.

Tobias Thiele Pressesprecher DFeuG

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Feuerkrebs MelderRenommierte Forschungseinrichtung der WHO ordnet Brandrauchbestandteile* speziellen Krebsarten zu

Die internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), eine Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), hat bereits 2007 festgestellt, dass Brandrauch krebserregend ist.

Jetzt wurde von der IARC eine Liste karzinogener Stoffe veröffentlicht, aus der hervorgeht, welche Brandrauchinhaltsstoffe bestimmte Krebsarten verursachen. Und dadurch das Risiko der Feuerwehrleute daran zu erkranken, weltweit auf bis zu 30% gegenüber der restlichen Bevölkerung, steigen lässt.

Für die gemeinnützige Gesellschaft FeuerKrebs (haftungsbeschränkt) ist dies ein weiterer Beweis und auch die Bestätigung dafür, dass sich gerade bei Feuerwehreinsatzkräften in Deutschland daraus ein Anspruch auf Anerkennung, zumindest dieser nachgewiesener Krebsarten, als Berufskrankheit ergibt.

„Eine gesetzliche Grundlage für Entschädigungszahlungen sowohl bei den Berufs- als auch bei den freiwilligen Kräften ist nur die logische Konsequenz daraus“ sagt Marcus Bätge, Geschäftsführer der Gesellschaft aus Hamburg.

„Wir fordern die Bundesregierung auf, im Sinne der 1,2 Millionen Feuerwehrleute in Deutschland, eine Gesetzeslage zu schaffen, auf deren Grundlage eine Entschädigung und pauschale Anerkennung, unbürokratisch und kurzfristig möglich sind“, so Bätge weiter.

FeuerKrebs gUG und ihre Partner, der Berufsverband Feuerwehr e.V. und die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), weisen seit Jahren auf die Gefahren durch krebserregende Bestandteile im Brandrauch und die daraus entstehenden Folgen für die Feuerwehreinsatzkräfte hin.

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BeachflagBeim Treffen der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft mit Vertretern aus dem Innenministerium (Abteilung 2 Öffentliches Dienstrecht und Abteilung 3 Gefahrenabwehr) sowie dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (Rettungsdienst) haben wir Verbesserungen für unseren speziellen Beruf vorgetragen.

Aufmerksam hörten sich die Anwesenden unsere Ausführungen zur Beamtenlaufbahn der Feuerwehr und der anschließenden Ausbildung zum Notfallsanitäter/in an. Weiter waren uns wichtig, das Thema Dienstunfall, Gesundheitsschutz und Anerkennung von Berufskrankheiten.  Wir haben darauf hingewiesen, was sich unserer Meinung nach, im Dienstrecht für Beamtinnen und Beamte verbessern sollte.

Im Verlauf des Gespräches, stellte Frau  de la Chevallerie  deutlich hervor, dass die Kommunen angehalten sind, jede gemeldete Gewalttat gegen Einsatzkräfte dem Innenministerium anzuzeigen. 

Daher unsere dringliche Aufforderung, Gewalt ist in unserem Beruf nicht zu akzeptieren, bitte macht mit und zeigt die Tat an. 

Das Thema ist von Öffentlichen Interesse und soll in Zukunft mehr Aufmerksamkeit finden. 

Mit den Vertretern der beiden Ministerien haben vom  DFeuG Landesvorstand NRW, Vorsitzender D.Viertelhaus, 2.Stellverteter O.Koch, P.Daun und T.Gedaschke gesprochen.

Hallo liebe Mitglieder,
das Wetter ist schön und lockt uns alle ins Freie, wir haben für dich und deine Familie einen Vorschlag.

Nähere Infos findet ihr auch hier

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Berufsverband und Gewerkschaft verschmelzen zur größten Interessenvertretung hauptamtlicher Feuerwehrleute

Im Rahmen ihrer Bundeshauptversammlung haben die Deutscher Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) und der Berufsverband Feuerwehr (BVFw) einen Verschmelzungsvertrag unterschrieben. Einstimmig und unter großem Applaus der Delegierten wurde damit der Weg zur größten Interessenvertretung der hauptamtlichen Feuerwehrleute in Deutschland geebnet.BHV 2018 1

Ingo Schäfer, Vorsitzender der DFeuG, zeigte sich nach der Unterzeichnung erfreut: “Endlich ist zusammen, was zusammen gehört! Wir haben uns zehn Jahre lang parallel in die gleiche Richtung entwickelt und verfolgen die gleichen Interessen”.

Ihm pflichtet Olaf Reichelt, Vorsitzender des BVFw, bei: “Wir haben jetzt gebündelte Kompetenzen und eine große Mitgliederzahl im Rücken. Damit können wir die Arbeitsbedingungen unserer Feuerwehrleute verbessern und sie vor Willkür der Arbeitgeber oder Dienstherren schützen.”

Der Berufsverband Feuerwehr hatte sich besonders in Norddeutschland etabliert während die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft im übrigen Bundesgebiet aktiv ist. Durch die Verschmelzung wird die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft rund 7000 Mitglieder aus Berufs- und Werkfeuerwehren vertreten und beraten. Als mitgliederstärkste Interessenvertretung kann die Gewerkschaft Tarifverträge verhandeln und auch in politischen Gremien Einfluss nehmen.

Der Feuerwehrberuf muss wieder attraktiv werden! Diejenigen Menschen, die jeden Tag ihr Leben für Andere aufs Spiel setzen müssen optimale Arbeitsbedingungen haben und gegen die gesundheitlichen Risiken bestens geschützt sein.”, stellt Schäfer klar.

Nach ihrem Motto “Von der Basis für die Basis” engagieren sich ausschließlich Feuerwehrleute in der DFeuG und haben dabei auch die rund 1 Millionen ehrenamtlichen Feuerwehrleute im Blick.

Reichelt dazu: “Immer öfter werden freiwillige Feuerwehren über die Maßen strapaziert um Einsparungen bei hauptamtlichen Feuerwehren zu kompensieren. Sowohl technisch als auch personell müssen die Feuerwehren hier verstärkt werden um gefährlichen Entwicklungen frühzeitig zu begegnen.

Fotos im Anhang zeigen die Vorsitzenden der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft Ingo Schäfer (DFeuG, links) und Olaf Reichelt (Berufsverband Feuerwehr, rechts) sowie die einstimmige Abstimmung der DFeuG-Mitglieder.

Im Rahmen ihrer Bundeshauptversammlung haben die Deutscher Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) und der Berufsverband Feuerwehr (BVFw) einen Verschmelzungsvertrag unterschrieben. Einstimmig und unter großem Applaus der Delegierten wurde damit der Weg zur größten Interessenvertretung der hauptamtlichen Feuerwehrleute in Deutschland geebnet.

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Ingo Schäfer, Vorsitzender der DFeuG, zeigte sich nach der Unterzeichnung erfreut: “Endlich ist zusammen, was zusammen gehört! Wir haben uns zehn Jahre lang parallel in die gleiche Richtung entwickelt und verfolgen die gleichen Interessen”.

Ihm pflichtet Olaf Reichelt, Vorsitzender des BVFw, bei: “Wir haben jetzt gebündelte Kompetenzen und eine große Mitgliederzahl im Rücken. Damit können wir die Arbeitsbedingungen unserer Feuerwehrleute verbessern und sie vor Willkür der Arbeitgeber oder Dienstherren schützen.”

Der Berufsverband Feuerwehr hatte sich besonders in Norddeutschland etabliert während die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft im übrigen Bundesgebiet aktiv ist. Durch die Verschmelzung wird die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft rund 7000 Mitglieder aus Berufs- und Werkfeuerwehren vertreten und beraten. Als mitgliederstärkste Interessenvertretung kann die Gewerkschaft Tarifverträge verhandeln und auch in politischen Gremien Einfluss nehmen.

Der Feuerwehrberuf muss wieder attraktiv werden! Diejenigen Menschen, die jeden Tag ihr Leben für Andere aufs Spiel setzen müssen optimale Arbeitsbedingungen haben und gegen die gesundheitlichen Risiken bestens geschützt sein.”, stellt Schäfer klar.

Nach ihrem Motto “Von der Basis für die Basis” engagieren sich ausschließlich Feuerwehrleute in der DFeuG und haben dabei auch die rund 1 Millionen ehrenamtlichen Feuerwehrleute im Blick.

Reichelt dazu: “Immer öfter werden freiwillige Feuerwehren über die Maßen strapaziert um Einsparungen bei hauptamtlichen Feuerwehren zu kompensieren. Sowohl technisch als auch personell müssen die Feuerwehren hier verstärkt werden um gefährlichen Entwicklungen frühzeitig zu begegnen.

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