Helfer wurde zum Opfer

In Oldenburg wurde eine Rettungswagenbesatzung der Berufsfeuerwehr kürzlich bei einem Notfalleinsatz angegriffen.

Die Besatzung eines Rettungswagens wurde zu einer bewusstlosen Person alarmiert. Als die Besatzung sich um den vermeintlich bewusstlosen Patienten kümmerte und ein Besatzungsmitglied die Trage aus dem Rettungswagen holte, attackierte der vermeintlich Bewusstlose den Feuerwehrbeamten mit einem Faustschlag ins Gesicht. Der Feuerwehrbeamte erlitt hierbei eine Ohr-, sowie Gesichtsverletzung. Es wurden umgehend die Polizei sowie der Einsatzleitdienst hinzualarmiert. Der Täter wurde anschließend der Polizei übergeben. Hierbei stellte die Polizei fest, dass der Täter unter Alkoholeinfluss stand. Es wurde Anzeige seitens der Feuerwehr Oldenburg erstattet.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft, fordert daher eine konsequente Strafverfolgung der Justizund nicht wie in der Vergangenheit häufig geschehen, dass das Verfahren wegen fehlenden öffentlichen Interesses eingestellt wird. Aus diesem Grund haben wir auf unserer Internetseite ein Formular für unsere Kolleginnen und Kollegen hinterlegt: https://dfeug.de/index.php/gewalt-und- uebergriffe/_kopie-2.html.

Weiterhin sollte jeder Kollege der Opfer einer Gewalttat wurde, auf zivilrechtlichem Wege Schmerzensgeld einfordern. Wenn der Täter zu einem Schmerzensgeld verurteilt wurde und nicht liquide ist, übernimmt der Dienstherr in Niedersachsen die Schmerzensgeldansprüche und erhält einen pfändbaren Titel gegenüber dem Täter.

Für weitere Fragen steht ihnen die DFeuG oder die DFeuG Niedersachsen zur Verfügung.

Der Vorstand Landesgruppe Niedersachsen

 

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