Es tritt zu Tage, was von vielen Seiten bereits vermutet wurde.
Das flächendeckende Warnsystem der Bevölkerung in Deutschland ist nach dem kalten Krieg nicht mehr ausreichend.
Warnapps wie „Nina“ oder „KatWarn“ werden aktuell nur von ca. 10% der Bevölkerung genutzt.
„Habe ich keine dieser Apps erhalte ich auch keine Warnung.“
Ein Skandal, so sieht es auch Siegfried Maier, Bundesvorsitzender, der DFeuG.
Was in anderen Ländern wie z.B. den USA Alltag ist, bedarf in Deutschland dringender Reformen im Telekommunikationsgesetz.

Maier fordert eine sowohl digitale aber auch analoge Lösung als flächendeckendes Warnsystem. So ist neben einer Push Nachricht, die jeder Mobilfunknutzer (unabhängig des Netzanbieters), der sich in einem Gefahrenbereich bewegt oder befindet auf sein Mobiltelefon bekommt auch die Wiedereinführung von Warnsirenen erforderlich. Gerade nachts schalten viele Menschen in unserem Land ihr Mobiltelefon aus. Dazu gehört eine umfangreiche Aufklärungskampagne was Sirenensignale bedeuten. Dies sollte bereits in den Schulen vermittelt werden.
Für diese Arbeit muss der Bund den Ländern und Kommunen ein ausreichendes Budget zur Verfügung stellen.
Auch für die Modernisierung der Ausstattung des Katastrophenschutzes aller Blaulichtorganisationen.

Des Weiteren muss es eine zentrale Behörde auf Bundesebene geben, welche eine 24/7 Betrieb aufrechterhält. Diese Behörde muss über die Länder bis auf die kommunale Ebene erhalten, damit es nicht durch mangelnde Entscheidungsfreude dazu kommt, dass eine Warnung nicht ausgelöst wird.

Die Gefahren durch den Klimawandel werden laut Experten immer weiter zunehmen. Aus diesem Grund ist es zwingend erforderlich umgehend mit der Verbesserung anzufangen.

 

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