Irritiert hat der Landesverband Hessen der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), die in dieser Woche erreichte Tarifeinigung für die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen zur Kenntnis genommen. 

„Für uns ist die Differenzierung zwischen Rettungsdienst und Klinikpersonal nicht nachvollziehbar“, sagte der Vorsitzende der DFeuG Hessen, Sven Ziegler. „Unsere Kolleginnen und Kollegen übernehmen in der Notfallrettung die Erstversorgung, transportieren Patienten von den Einsatzorten in die Klinik. Sie sind diejenigen, die oft nur bedingt geschützt den Erstkontakt mit Corona-Patienten haben und diese in ihren Fahrzeugen bis in die Klinik auf engstem Raum begleiten“, so Ziegler weiter. 

Schon im Frühjahr wurden seitens der Politik Prämien in Aussicht gestellt, aber bis heute nicht umgesetzt. 

Ziegler forderte die hessische Landesregierung auf, den Tarifvertrag für das Land zu übernehmen und ihn so anzupassen, dass für den Rettungsdienst dieselben Bedingungen gelten wie für das Pflegepersonal. 

„Darüber hinaus möchten wir für unsere Feuerwehrbeamten erreichen, dass die Feuerwehrzulage in Hessen wieder ruhegehaltsfähig wird. Grundsätzlich fordern wir die Rückkehr Hessens in die Tarifgemeinschaft der Länder“, so Ziegler.  

 

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