Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) verurteilt die Übergriffe auf unsere Kolleginnen und Kollegen von Feuerwehr und Rettungsdienst, in Dietzenbach, auf das Schärfste! Hier wurden letzte Nacht gezielt Rettungskräfte angegriffen, vorsätzlich Feuer gelegt um sie anschließend mit Steinen zu bewerfen. Hierbei ist davon auszugehen, dass die Feuer gezielt gelegt wurden, um die Einsatzkräfte anzulocken.


Solch ein Verhalten ist absolut nicht zu tolerieren, wir erwarten von der Justiz, diese gewalttätigen Personen mit der vollen Härte unserer Gesetze zu bestrafen. 

„Unsere Rettungskräfte sind da, um Menschen zu helfen, sie kommen als Freund und Helfer. Sie bei Ausübung ihres Jobs zu behindern oder gar zu bedrohen muss konsequent durch die Justiz verfolgt werden, solche Straftäter gehören ins Gefängnis“, so Tobias Thiele, Pressesprecher der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft. Wir können von Glück reden, dass keine Rettungskräfte verletzt wurden.

Von der Politik erwarten wir hierzu nicht mehr nur Lippenbekenntnisse, sondern endlich Taten. Nicht ein höherer Strafenkatalog ist das Ziel, sondern die geradlinige Strafverfolgung durch unsere Gerichte. Es schreckt keinen Straftäter ab, wenn sein Verhalten von überlasteten Gerichten anschließend als Bagatellfall abgehandelt wird. 

Solche Ergebnisse werden von unseren Rettungskräften immer wieder mit Unverständnis zur Kenntnis genommen und führt zu einer enormen Dunkelziffer, da viele Kolleginnen und Kollegen respektlose Handlungen im Einsatz, aus Frustration, gar nicht mehr melden. 

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft hat hierzu eine Kampagne ins Leben gerufen, um in der Bevölkerung wieder für mehr Respekt gegenüber Einsatzkräften, zu werben. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.respekt-ja-bitte.de

Tobias Thiele

Pressesprecher DFeuG

 

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