DFeuG Respekt+++ Respekt? Ja, Bitte! +++

Angriffe und Übergriffe auf Rettungsdienstpersonal und Brandschützer kommen ohne jede Vorwarnung- nicht nur an Silvester

In dem vor einem Jahr veröffentlichten Videoclip „Respekt-Ja,Bitte!“, Gewalt gegen Einsatzkräfte haben wir auf den fehlenden Respekt gegenüber Einsatzkräften von Feuerwehr und Rettungsdienst hingewiesen (https://www.youtube.com/user/DFeuerwehrG).
Stetig steigende Zugriffszahlen zeigen die Aktualität der Thematik, verbunden mit der Notwendigkeit einer Sensibilisierung unserer Bevölkerung.

Übergriffe auf unsere Kolleginnen und Kollegen sind leider mittlerweile deutschlandweit zunehmend zu verzeichnen, dies ist in Studien belegt.
Aufgrund der bevorstehenden Silvesternacht möchten wir noch einmal eindringlich die Bevölkerung bitten, unsere Rettungskräfte nicht mit Raketen und Böllern zu attackieren!

Wir, die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) appellieren eindringlich an alle Rettungskräfte, jede Art von Drohung und Angriffe bei der Polizei anzuzeigen und strafrechtlich verfolgen zu lassen. Beschimpft, bespuckt, geschlagen oder schlimmer noch mit Böllern und Raketen beschossen zu werden, ist auf gar keinen Fall akzeptabel und muss gemeldet werden!

Gleiches gilt auch für Sachbeschädigungen von Einsatzfahrzeugen und Diebstahl von Ausrüstungsgegenständen.
Die Gesetzesgrundlage zum Schutz von Einsatzkräfte (§115 StGb) wurde von der Bundesregierung 2017 geschaffen und das sollten Betroffene nutzen. Für die Einsatzkräfte ändert sich dennoch wenig. Sie werden weiterhin beschimpft, bespuckt, attackiert und sogar geschlagen. Im Einsatz können, dürfen und wollen sie sich nicht wehren. „Unser Auftrag ist es zu helfen, dafür wurden wir ausgebildet.“

Die DFeuG fordert den Schutz und Unterstützung durch das Innen- und Justizministerium, dass Tätern zeitnah der Prozess gemacht wird und schnellstens die angemessene Strafe verhängt wird.
Wir können nur jeden Betroffenen bitten, erstattet Anzeige um weiterer Gewalt in unserer Gesellschaft zu begegnen und die Politik und Strafverfolgungsbehörden zu einem konsequenten Durchgreifen zu bewegen.

  •   Anzeige erstatten, am besten durch die Dienststelle
  •   Dienststelle informieren und Dienstanweisung folgen
  •   Dienstunfallanzeige fertigen
  •   Online Meldung der DFeuG ausfüllen und absenden (https://dfeug.de/index.php/gewalt-und-uebergriffe/_kopie-2.html)
  •   Was den Einsatzkräften helfen kann, ist das Sensibilisieren der Bevölkerung durch Ansprechen

Für den 10.01.2018 lädt die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft, Landesgruppe Bayern zu einer Pressekonferenz ein. Hier wird Ihnen der neue Clip zu unserer Kampagne „Respekt-Ja,Bitte!“ präsentiert. Als besonderer Gast wird Ihnen Frau Dr. Janina Dressler Fragen zu ihrer Studie beantworten. Ihre kriminologische Arbeit untersucht empirisch die Belastung der Rettungskräfte. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen.

Pressekonferenz: 10.01.2018, 13:00 Uhr, Mathäser Filmpalast München, Bayerstr. 3-5, 80336 München

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung. 


Mit freundlichen Grüßen 
Tobias Thiele


Ltr. der Öffentlichkeitsarbeit

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