Der neue Lockdown ist in Deutschland am Montag in Kraft getreten. Diejenigen, die jeden Tag an vorderster Front arbeiten, bekommen weiterhin keine regelmäßige Corona-Test.

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum gerade in unserem systemrelevanten Bereich keine regelmäßigen Tests angeboten werden. Die Einsatzkräfte transportieren mehrmals täglich COVID-19 positiv getestete Patienten“, so Sven Ziegler, Landesverbandsvorsitzender der DFeuG Hessen. „Wir blicken da neidvoll in andere Bundesländer, in denen allen Kolleg*innen diese Möglichkeit geboten wird, beispielhaft in Hamburg“, so Ziegler weiter. 

Wir fordern eine hessenweit einheitliche Regelung durch das Sozial- und Innenministerium, vielleicht auch eine Empfehlung seitens der AGBF Hessen. Solch eine einheitliche Regelung wäre das richtige Zeichen der Wertschätzung für Feuerwehr und Rettungsdienste. In der momentanen Situation und würde es jeden Kollegen und jede Kollegin beruhigen, nicht selbst unbewusst diese unsichtbare Gefahr in die eigenen Familien zu tragen.

 

Vorstand 

Landesverband Hessen

 

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Irritiert hat der Landesverband Hessen der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), die in dieser Woche erreichte Tarifeinigung für die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen zur Kenntnis genommen. 

„Für uns ist die Differenzierung zwischen Rettungsdienst und Klinikpersonal nicht nachvollziehbar“, sagte der Vorsitzende der DFeuG Hessen, Sven Ziegler. „Unsere Kolleginnen und Kollegen übernehmen in der Notfallrettung die Erstversorgung, transportieren Patienten von den Einsatzorten in die Klinik. Sie sind diejenigen, die oft nur bedingt geschützt den Erstkontakt mit Corona-Patienten haben und diese in ihren Fahrzeugen bis in die Klinik auf engstem Raum begleiten“, so Ziegler weiter. 

Schon im Frühjahr wurden seitens der Politik Prämien in Aussicht gestellt, aber bis heute nicht umgesetzt. 

Ziegler forderte die hessische Landesregierung auf, den Tarifvertrag für das Land zu übernehmen und ihn so anzupassen, dass für den Rettungsdienst dieselben Bedingungen gelten wie für das Pflegepersonal. 

„Darüber hinaus möchten wir für unsere Feuerwehrbeamten erreichen, dass die Feuerwehrzulage in Hessen wieder ruhegehaltsfähig wird. Grundsätzlich fordern wir die Rückkehr Hessens in die Tarifgemeinschaft der Länder“, so Ziegler.  

 

Landesverband Hessen

 

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Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft hält starre Haltung der Arbeitgeberseite, bei stark steigenden Infektionszahlen, für unangemessen und gefährlich!

 

Im Zusammenhang mit stockenden Tarifverhandlungen fanden letzte Woche deutschlandweit Streikmaßnahmen statt.

Wir bemängeln, dass Berufszweige vergessen werden, die im Frühjahr dafür gesorgt haben, dass die Sicherheitsarchitektur während des Lockdowns standgehalten hat.

Beschäftigte in der Pflege, medizinisches Fachpersonal, Feuerwehr- und Rettungskräften und andere systemrelevante Berufsgruppen, sind unerlässlich für ein funktionierendes Staatssystem.

In den Tarifergebnissen muss die Arbeitgeberseite jetzt zeigen, wie ernst sie und die Gesellschaft es mit der zur Schau getragenen Wertschätzung meinen.

Es scheint als wäre die zweite Corona Welle angekommen und die Infektionszahlen steigen, zum Teil in nie dagewesenen Dimensionen.

Das heißt die Sicherheitsarchitektur, mit den Menschen in den genannten Bereichen, wird sich erneut gegen Corona stemmen müssen und versuchen den Menschen zu helfen, wo es nur geht.

Wir kritisieren, dass die Arbeitgeberseite, es trotz dieser kritischen Situation zu Streikmaßnahmen kommen lässt. Durch eine mauernde Verhandlungstaktik werden zum Teil wichtige Zweige der Sicherheitsstruktur und Daseinsvorsorge lahmgelegt.

Dazu der Bundesvorsitzende der DFeuG, Siegfried Maier:

„Wir fordern die Arbeitgeberseite auf, die Sicherheit aller in den Vordergrund zu stellen und die Arbeit, die durch die Arbeitnehmer/innen geleistet wird, monetär wertzuschätzen.

Verhindern sie durch eine schnelle Einigung weitere Streiks und Arbeitskampfmaßnahmen.

Zeigen sie sich kompromissbereit für berechtigte Forderungen!

Es muss für Helfer und Gesellschaft erkennbar werden, dass das Klatschen und die Lobesreden ernst gemeint waren.“

Wer gute Arbeit und gute Arbeitnehmer/innen, in der für uns alle so wichtigen Daseinsvorsorge will, der muss auch gutes Geld bezahlen!


Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Der Bundesvorstand der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft wurde heute darauf aufmerksam gemacht, dass in den sozialen Netzwerken ein offener Brief eines Hamburger Mitglieds kursiert.

In diesem Brief wird unter anderem betont, dass es innerhalb des Landesverbandes, im Bezug einer Zusammenarbeit mit dem Personalrat der BF Hamburg,zu Verunglimpfungen gekommen sei.

Wir möchten betonen, dass es sich hierbei um die Äußerung einer einzelnen Person handelt, deren Ziel die Klärung von Interna zu sein scheint.

Wir distanzieren uns ausdrücklich von diesem offenen Brief und dieser Art und Weise.

Um die Vorwürfe in diesem Brief zu prüfen, wurde ein interner Vorgang eingeleitet.

 

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Maier

Bundesvorsitzender

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

Gute Nachrichten für alle Notfallsanitäter*innen - Bundeskabinett erlaubt Ausnahme vom Heilpraktikergesetz für Notfallsanitäter

Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, unsere intensiv geführten Gespräche haben sich gelohnt! 

Parallel zum Berufsverband Rettungsdienst (BDRD) haben wir in den letzten Monaten mehrfach Gespräche mit der Politik geführt um zeitnah eine sinnvolle, praxisorientierte Änderung des Notfallsanitätergesetzes zu erreichen, um mehr Rechtssicherheit für unsere Kolleg*innen zu schaffen.

Nun können wir mit Stolz berichten, dass unsere Arbeit sich gelohnt hat, das Bundeskabinett dem Entwurf bereits zugestimmt hat. Vorausgesetzt der Zustimmung des Bundesrates kann das novellierte Gesetz vermutlich im Frühjahr 2021 in Kraft treten.

Detaillierte Erläuterungen könnt ihr dem unten angefügten Link, der Erläuterung des SK-Verlages entnehmen.

 https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/bundeskabinett-erlaubt-ausnahme-vom-heilpraktikergesetz-fuer-notfallsanitaeter.html

 

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Der Bundesvorstand der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft(DFeuG) hat einen  Favoriten für die Wahl des Präsidenten des Deutschen Feuerwehr Verbandes (DFV) im Oktober: denBerliner Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen.

Herr Dr. Homrighausen hat in den vergangenen zwei Jahrenbewiesen, dass er kritische Situationen bewältigen kann, notwendige Veränderungen vorantreibt und zielorientierte Entscheidungen trifft.

Aus unserer Sicht hat Herr Homrighausen mit seiner basisnahen Arbeitsweise und seinem professionellen Auftreten und Handeln die besten Voraussetzungen, den Feuerwehrverband aus der Krise zu führen“., so Siegfried Maier, Bundesvorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft.

Herausgeber:​​

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG)

Pressekontakt:

Tobias Thiele​​

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