+++ DFeuG wünscht sich Einsicht und Vernunft der Bevölkerung zu Silvester +++

Respekt?-Ja,Bitte!

Aufgrund der bevorstehenden Silvesternacht möchten wir noch einmal eindringlich die Bevölkerung bitten, unsere Rettungskräfte nicht mit Raketen und Böllern zu attackieren! 

Unterstützen Sie die Arbeit unserer Rettungskräfte, entfernen Sie gefährliche Gegenstände von der Straße, schaffen Sie freie Bahn für unsere Einsatzfahrzeuge, behindern Sie unsere Frauen und Männer nicht bei ihrer Arbeit!
Wir, die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) appellieren eindringlich an alle Rettungskräfte, jede Art von Drohung und Angriffe bei der Polizei anzuzeigen und strafrechtlich verfolgen zu lassen. Beschimpft, bespuckt, geschlagen oder schlimmer noch mit Böllern und Raketen beschossen zu werden, ist auf gar keinen Fall akzeptabel und muss gemeldet werden!
Wir weisen darauf hin, dass das Strafgesetzbuch zum Schutz von Rettungskräften um den § 115 ergänzt worden ist.
Der Landesvorsitzende der DFeuG Hessen, Sven Ziegler, wünscht sich von der hessischen Politik, das Anzeigen von Kolleginnen und Kollegen zügig bearbeitet und verhandelt werden. Ferner, dass alle gemeldeten Bedrohungen sowie Angriffe in einem zentralen Register für Einsatzkräfte erfasst werden.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft wünscht allen Einsatzkräften einen friedlichen Jahreswechsel, ohne nennenswerte Vorfälle. Passt gut aufeinander auf und seid vorsichtig! Kommt Neujahr gesund zu Eurer Familie nach Hause! Guten Rutsch ins neue Jahr!

Tobias Thiele

Ltr. der Öffentlichkeitsarbeit

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an 0171-3033440

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wieder neigt sich ein Jahr dem Ende. Ein Jahr mit vielen Veränderungen, technischen Fortschritten aber auch mit zunehmenden Belastungen. Seit Jahren steigen die Hilfeersuchen unserer Bürgerinnen und Bürger, werden Vorhaltungen der Einsatzmittel angepasst, steigen die Dispositionsanforderungen und Einsatzabwicklungen. 

Wir, die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft, sehen diese Entwicklung mit Sorge. Gerade im Bereich der Zentralen Leitstellen aber auch in den Abteilungen der Berufsfeuerwehren sowie Brandschutzämtern werden die personellen wie auch die technische Anpassung oft sehr zögerlich korrigiert.

Unsere Fachgewerkschaft hat hierzu verschiedene Arbeitsgruppen eingerichtet, um die Probleme, Wünsche und Anforderungen an unseren Berufsstand, an der Basis voranzutreiben mit dem Ziel, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und unser Berufsbild entsprechend weiter zu entwickeln. Hierzu ist die DFeuG unter anderem bereits Mitglied im Fachverband der Leitstellen.

Wir möchten jede Kollegin, jeden Kollegen dazu einladen, sich hierbei aktiv an der Mitarbeit und somit an der künftigen Gestaltung unseres Berufsbildes zu beteiligen. Wenn man etwas verändern möchte, muss man hierzu auch aktiv bereit sein- wir wollen euch hierzu die Möglichkeit und die Basis bieten. Entsprechende Auftaktveranstaltungen zum gemeinsamen Austausch und Kennenlernen, werden in 2019 folgen.

Wir wünschen allen Kolleginnen und Kollegen eine besinnliche, ruhige Weihnachtszeit im Kreise eurer Familien und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

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Weihnachtsgruß 2018

Weihnachtsruß_2018

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft weist auf den 7.12. „Tag des brandverletzten Kindes” hin. 
Zum neunten Mal veranstaltet der Verein Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. den bundesweiten Aktionstag.
Der diesjährige „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember 2018 warnt unter dem Motto
„Noch ganz klein – schon brandverletzt“ vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen bei Säuglingen, Neugeborenen und Kleinkindern. 76 % aller thermisch verletzten Kinder sind jünger als 5 Jahre. „Die meisten dieser Unfälle passieren im häuslichen Bereich und nicht, wie von vielen Eltern vermutet, im Straßenverkehr“, weiß Dr. Kay Großer, Vorstandsvorsitzender des Arbeitskreises „Das schwerbrandverletzte Kind“. „Die Unfallzahlen in der Hochrisikogruppe – Kinder unter 5 Jahren – stagnieren seit Jahren auf hohem Niveau. Deshalb muss Prävention rechtzeitig ansetzen, bestenfalls schon in der Schwangerschaft, spätestens mit der Geburt.“ „Zu der Hauptunfallursache bei Kindern unter 5 Jahren zählt die Verbrühung durch beispielsweise eine Tasse mit heißem Tee“, betont Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. „Die Kinderhaut ist im Vergleich sehr viel dünner. Deshalb reicht bereits eine Tasse mit heißem Tee aus, um 30 % der Körperoberfläche eines Kleinkindes zu verbrühen“, weiß Adelheid Gottwald. Präventionsarbeit ist wesentlich, um Eltern, Verwandte und Angehörige auf Unfallgefahren hinzuweisen und zu zeigen, wie man kleine Kinder vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen schützen kann. 

So schützen Sie Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder Heiße Flüssigkeiten nicht am Tischrand abstellen 
Kabel (Wasserkocher) und Tischdecken nicht herunter hängen lassen 
Heiße Oberflächen wie Kaminöfen oder Herdplatten absichern 
Badewassertemperatur kontrollieren
Wärmflaschen fest verschließen
Streichhölzer und Feuerzeuge außer Reichweite von Kindern aufbewahren 
Speisen aus der Mikrowelle umrühren und probieren 
Steckdosen sichern 
Föhn und Heizdecken nicht in Babybettchen legen 
Vorsicht mit Rotlichtlampen 
Putzmittel sicher wegschließen

Wenden Sie sich im Notfall an den Notruf 112 und schildern Sie was passiert ist!Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. berät und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall. Ein großes Kompetenznetzwerk steht zur Verfügung, sodass keine Frage rund um die thermische Verletzung im Kindesalter offen bleibt. Ziel ist es, für jedes brandverletzte Kind individuell die bestmögliche Versorgung zu erreichen und präventiv auf Unfallursachen hinzuweisen.
Paulinchen Hotline
Sie erreichen uns unter der kostenlosen Hotline: 0800 0 112 123

   Ihre Spende hilft

Mithilfe Ihrer Spende können wir Familien mit brandverletzten Kindern bestmöglich zur Seite stehen und sie durch den langjährigen, schmerzhaften Prozess begleiten. Veranstaltungen wie das Paulinchen-Seminar oder das Paulinchen-Jugendwochenende sind ohne Ihre Unterstützung nicht durchführbar. 
Zusätzlich machen Sie sich durch Ihre Spende für unsere Präventionsarbeit stark: Gemeinsam Unfälle verhindern!

Bank für Sozialwirtschaft AG
IBAN: 
DE54 2512 0510 0008 4794 00  
BIC: 
BFSWDE33HAN

Feuerkrebs DokuIm Sommer  2018 hat die internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), Teil der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Liste karzinogener Stoffe veröffentlicht. 
Darin werden den Brandrauchinhaltsstoffen bestimmte Krebsarten zu geordnet, die ein erhöhtes Risiko für Einsatzkräfte darstellen an bösartigen Krebs zu erkranken.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft mit dem Partner FeuerKrebs gUG setzen sich dafür ein, dass nachgewiesene Krebsarten als Berufskrankheit für Feuerwehreinsatzpersonal anerkannt werden.
Mit der Anerkennung erhoffen sich beide Organisationen eine Erleichterung für die Betroffenen, ihre Ansprüche ohne langwierige Auseinandersetzungen geltend machen zu können. 

Solange dies noch nicht geschehen ist, empfehlen wir jedem Einzelnen diese Lücke durch eine gewissenhafte Dokumentation zu schließen. 
Dafür stehen auf unserer Internetseite www.dfeug.de im Hauptmenü Download, Vordrucke für ein persönliches Expositionstagebuch zur Verfügung.

Das Arbeitsschutz-Gesetz (ArbSchG) gilt für Beamtinnen und Beamte bei der Feuerwehr 

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft wirbt mit Videoclip „Respekt? Ja-Bitte!“ für weniger Gewalt gegenüber Einsatzkräften

Gemeinsam mit der SPD Hessen hat die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), Landesgruppe Hessen, heut ein Video zur Kampagne „Respekt? Ja-Bitte!“ vorgestellt. „Wir möchten mit diesem Video auf die zunehmende Gewaltbereitschaft gegen unsere Rettungskräften aufmerksam machen, und die Bevölkerung sensibilisieren, diese Respektlosigkeit gegenüber allen Hilfskräften zu unterlassen“, so der Pressesprecher der DFeuG Hessen, Tobias Thiele. „Unsere Kolleginnen und Kollegen riskieren täglich ihr Leben, um anderen Menschen in Not zu helfen. Dies tun alle Hilfskräfte, egal von Feuerwehr oder Rettungsdienst, grundsätzlich gern.

Die zunehmende Tendenz zur Verrohung der Gesellschaft führt täglich zu Situationen, in denen Rettungskräften gegenüber respektlos und gewaltbereit agiert wird. Wir möchten mit diesem Video eine Debatte entfachen, deren Ziel die Rückkehr zu mehr Respekt und Wertschätzung gegenüber Einsatzkräften ist.

Seitens der Politik wünschen wir uns mehr Unterstützung. Es ist nicht notwendig, den Strafenkatalog zu vergrößern, wenn bisher die meisten Strafanzeigen seitens der Gerichte eingestellt werden. Dies ist weder gegenüber den Tätern das richtige Zeichen, es führt zunehmend auch zu einer Resignation unserer Kolleginnen und Kollegen. Wir fordern daher die Politik auf, ihren Lippenbekenntnissen endlich Taten folgen zu lassen.

Link zum Video: https://youtu.be/WLhmDzKlMgs

Respekt Video Hessen

Tobias Thiele

Pressesprecher DFeuG

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