Bei der diesjährigen Bundeshauptversammlung der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, vom 14. – 15.11.2019 in Solingen, haben die Delegierten einen neuen, geschäftsführenden Vorstand gewählt.

Bundesvorsitzender                                Siegfried Maier

1. Stellv. Bundesvorsitzender                  Swen Kalowsky

2. Stellv. Bundesvorsitzender                  Daniel Dahlke

Fach-Ressortleiter Tarif                           Lars Peter Wieg

Fach-Ressortleiter Arbeitsgruppen         Bernhard Antl

Schatzmeister                                         Thorsten Wiedelmann

Schriftführer                                            Steffen Demuth

Beisitzer                                                  Marcus Bätge

Beisitzerin                                               Sabine Kohlmeyer

Beisitzer                                                  Olaf Reichelt

Beisitzer                                                  Carsten Weimann

Beisitzer                                                  Jürgen Haller-Hörmann von und zu Guttenberg

Beisitzer                                                  Tobias Thiele

„Stellvertretend für die Mitglieder des neuen Vorstandes möchte ich mich für das entgegengebrachte Vertrauen bedanken“, so Siegfried Maier, Bundesvorsitzender. Basisnah, solidarisch und wertschätzend wollen wir gemeinsam die Interessen unserer Mitglieder weiter vertreten und so für eine Verbesserung unserer Arbeitsbedingungen kämpfen.

 

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Mit Unverständnis und befremdlich hat die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft die Diskussion um eine Schuldzuweisung der Londoner Feuerwehr zur Kenntnis genommen. 

Ausgangspunkt hierfür ist die Brandkatastrophe im Grenfell Tower, vor zwei Jahren. 72 Menschen verloren bei der Brand- Katastrophe ihr Leben. In den nun öffentlichen Diskussionen wird darauf hingewiesen, dass den vor Ort um die Menschenleben kämpfenden Kolleginnen und Kollegen der Londoner Feuerwehr, wegen angeblich schwerwiegender Fehler, eine Mitschuld eingeräumt wird. 

„Rettungskräften, die unter Einsatz ihres Lebens alles riskiert haben, diese Katastrophe einzudämmen im Nachhinein vorzuwerfen, sie wären nicht darauf vorbereitet, ist für uns als Fachgewerkschaft nicht nachvollziehbar. Vielmehr bitten wir zu beachten, dass Materialien zur Wärmedämmung verwendet wurden, durch die eine schnellere Brandausbreitung begünstigt wurde. Diese wurden mittlerweile auch an anderen Gebäuden festgestellt“, so Dirk Hückmann, Vorstandsmitglied der DFeuG und Vorstandsmitglied der EFFUA (European Union Fire Fighter Alliance). 

Aus Sicht der DFeuG muss vielmehr hinterfragt werden, welche Behörde solch gravierende Brandschutzmängel tolerierte, vor allem vor dem Hintergrund, da die ausführende Baufirma die Arbeiten nicht sachgemäß ausführte und wer Feuerwachen geschlossen hat um Geld zu sparen.

Auch in Deutschland sollte man aus der Katastrophe wichtige Schlüsse ziehen, sparen im Bereich der Feuerwehren ist „ein Spiel mit dem Feuer“, so Siegfried Maier, stellvertretender Bundesvorsitzender der DFeuG. Das Verlängern von Hilfsfristen, Personal- und Kosteneinsparungen im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes sind keine Option, vielmehr sind unsere Länder und Kommunen gut beraten, die Bedarfs- und Entwicklungspläne aktuellen, realistischen Gegebenheiten anzupassen.

Auch das Aufweichen oder Liberalisieren von Bauvorschriften und Bauordnungen kann sich bitter auswirken, wenn die Feuerwehren nicht dem Stand der Zukunft angepasst werden.

Den Kolleginnen und Kollegen der Londoner Feuerwehr sichern wir die volle Solidarität zu. Wir wissen wie es sich anfühlt, im Einsatz um Menschenleben zu kämpfen. 

Politisch begangene Fehler auf den Schultern unserer Feuerwehrkollegen abzuladen ist hier definitiv falsch!

 

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Liebe Kolleginnen und Kollegen in Hessen,

wer etwas verändern will- der muss dafür auch etwas tun. 

Im Frühjahr 2020stehen in unseren Dienststellen, in Hessen, wieder Personalratswahlen an. Veränderungen kann man nur erwarten, wenn ihr euch engagiert.

Von der Basis, für die Basis- mit diesem Slogan werben wir als Fachgewerkschaft auf den Feuer- und Rettungswachen, Rettungsleitstellen.

Wir möchten Euch die Möglichkeit bieten, selbst aktiv zu werden, notwendige Veränderungen anzustoßen, eure eigenen Arbeitsbedingungen aktiv zu verbessern. Nutzt euer Fachwissen und Erfahrung, um unseren Job an der Basis attraktiver zu gestalten.

Um vorab Einblick in die Arbeit, Aufgaben und Pflichten eines Personalratsmitgliedes zu bekommen, bieten wir hierzu Seminare in unserer Geschäftsstelle, in Solingen an. Die Teilnahme ist für Euch kostenfrei, ihr könnt hierfür Dienstbefreiung beantragen.

Aktive Arbeit an der Basis ist uns, als Fachgewerkschaft, sehr wichtig. Um Euch darauf vorzubereiten, bieten wir folgende Workshops an:

25.-27.09.2019: Kommunikation, Rhetorik und Reden schreiben *       

16.-18.10.2019: Burnout-Prophylaxe! Oder schon zu spät?

06.-08.11.2019: Personalratsarbeit - Ist das was für mich?

Veranstaltungsort ist die Geschäftsstelle in Solingen, incl. Übernachtung.

* Aufgrund der kurzfristigen Terminierung des Seminares bitten wir um Rückmeldung bis zum 14.09.2019.

Bei den anderen beiden Seminaren bitten wir um Rückmeldung bis 30.09.2019.

Nutzt unser Angebot stellt euch zur Wahl, werdet Teil eures Personalrates vor Ort!

Solltet ihr Interesse an der Schulung haben, der Termin jedoch nicht passt oder weitere Infos benötigt werden, dann meldet Euch bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft wurde am 01. Mai 2011, als Fachgewerkschaft für den Bereich Feuerwehr, gegründet.

Damals ein Affront.

Aber aus Sicht der Kolleginnen und Kollegen dringend notwendig. Die Gründer unserer DFeuG wollten nicht länger hinnehmen, dass über ihre Köpfe hinweg verhandelt und entschieden wird.

Mit der Gründung der DFeuG wurde eine Fachgewerkschaft ins Leben gerufen, deren Expertise direkt aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsleitstellen und Rettungsdienst kommt, von der Basis- für die Basis.

Der Erfolg der DFeuG zeigt, dass die Einschätzung von damals richtig war! 

Kontinuierlich wurde gearbeitet, die Vertreter der DFeuG haben über die Presse und auf politischer Ebene Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten angesprochen. Es ist heute möglich, diese Wege direkt zu gehen. Nach anfänglicher Verwunderung wird die DFeuG wegen der vorhandenen Fachlichkeit heute als Gesprächspartner gerne gesucht. Unbürokratisch und offen für Neues, sach- und fachorientiert. Aber auch immer mit notwendigen Emotionen und dem unseren Berufsgruppen eigenen Stolz!

Jetzt, 8 Jahre nach Gründung der DFeuG, konnte in den Landesgruppen gefeiert und zurückgeblickt werden. Ursprünglich wurde unserer DFeuG prophezeit, dass es neben den bereits vorhandenen Arbeitnehmervertretungen keinen Platz und keine Notwendigkeit gibt, für eine besondere Fachgewerkschaft.

Heute wissen wir, eine Interessenvertretung, die die Praxis kennt, ist notwendiger denn je. Die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr muss für uns Mitarbeiter attraktiv bleiben. Die Tätigkeiten müssen finanziell wettbewerbsfähig bleiben! 

Es müssen die bereits vorhandenen Arbeitsschutzvorgaben umgesetzt werden! Die Arbeitszeitmodelle müssen arbeitnehmer- und familienfreundlich gestaltet werden! Es muss Vorsorge getroffen werden und Möglichkeiten geschaffen werden, um berufsbedingte Krankheiten abzusichern! 

Bisher konnte die DFeuG vieles anstoßen und Verständnis aufbauen. Unsere Expertise wird immer öfter eingefordert. Tarifverhandlungen, Beratungen der politischen Entscheidungsträger zu Feuerwehrfragen, Fragen zur Dienstplangestaltung, Möglichkeiten des speziellen Gesundheitsschutzes im Feuerwehrdienst, Presseanfragen zu Gewalt im Einsatzdienst oder großen Einsatzlagen- die DFeuG wird jetzt wahrgenommen!

In den letzten Jahren fand die Idee einer eigenen Fachgewerkschaft immer mehr Unterstützer, die DFeuG ist gewachsen und sie wächst stetig weiter. Unser hohes Engagement an der Basis spiegelt sich auch in den Personalräten wider. Regelmäßig steigt die Anzahl der Personalvertretungen, in denen unsere Stimme eine Wichtung erfährt, nicht selten stellen wir mittlerweile sogar den oder die Personalratsvorsitzenden. 

Der größte Erfolg war sicher der jetzt vollzogene Zusammenschluss der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft und des Berufsverbandes Feuerwehr, zur größten Interessenvertretung für den Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr.

Darauf wurde nun angestoßen, am 01.Mai. Und darüber können sich alle freuen, die Interesse an einer starken, authentischen Interessenvertretung aus ihrem Fachbereich haben- von der Kommune, über die Länder bis zur Bundesebene. 

Vielen Dank an unsere Kolleginnen und Kollegen. 

Und vielen Dank an die Gründer der DFeuG! Es fühlt sich gut an Eure Idee, der DFeuG, und sie tut gut!

Siegfried Maier

1.stellvertretender Bundesvorsitzender

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Hessens Beamte bekommen oft weniger

so titelt die Hessenschau am 07.02.2019

Quelle: Hessenschau.de

 

Ob Feuerwehrmann, Polizist oder Grundschullehrerin: Im Vergleich zu benachbarten Bundesländern verdienen Beamte häufig weniger. Die Unterschiede können mehrere hundert Euro pro Monat ausmachen. Gewerkschaften fordern eine Angleichung.

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+++ DFeuG wünscht sich Einsicht und Vernunft der Bevölkerung zu Silvester +++

Respekt?-Ja,Bitte!

Aufgrund der bevorstehenden Silvesternacht möchten wir noch einmal eindringlich die Bevölkerung bitten, unsere Rettungskräfte nicht mit Raketen und Böllern zu attackieren! 

Unterstützen Sie die Arbeit unserer Rettungskräfte, entfernen Sie gefährliche Gegenstände von der Straße, schaffen Sie freie Bahn für unsere Einsatzfahrzeuge, behindern Sie unsere Frauen und Männer nicht bei ihrer Arbeit!
Wir, die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) appellieren eindringlich an alle Rettungskräfte, jede Art von Drohung und Angriffe bei der Polizei anzuzeigen und strafrechtlich verfolgen zu lassen. Beschimpft, bespuckt, geschlagen oder schlimmer noch mit Böllern und Raketen beschossen zu werden, ist auf gar keinen Fall akzeptabel und muss gemeldet werden!
Wir weisen darauf hin, dass das Strafgesetzbuch zum Schutz von Rettungskräften um den § 115 ergänzt worden ist.
Der Landesvorsitzende der DFeuG Hessen, Sven Ziegler, wünscht sich von der hessischen Politik, das Anzeigen von Kolleginnen und Kollegen zügig bearbeitet und verhandelt werden. Ferner, dass alle gemeldeten Bedrohungen sowie Angriffe in einem zentralen Register für Einsatzkräfte erfasst werden.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft wünscht allen Einsatzkräften einen friedlichen Jahreswechsel, ohne nennenswerte Vorfälle. Passt gut aufeinander auf und seid vorsichtig! Kommt Neujahr gesund zu Eurer Familie nach Hause! Guten Rutsch ins neue Jahr!

Tobias Thiele

Ltr. der Öffentlichkeitsarbeit

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