Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) hat auf der Personalversammlung 2019 den Vorschlag gemacht, für die Feuerwehr Hamburg eine OptOut-Regelung einzuführen, um das Personaldefizit temporär puffern zu können. Dieser Lösungsansatz wurde nun durch die Dienststelle und den Personalrat aufgegriffen und unter dem Deckmantel einer angeordneten Mehrarbeit umgesetzt! Hier lässt sich schon erkennen, dass nicht drinnen ist, was es nach außen darstellen soll. Mit der Einführung dieser OptOut-Regelung muss festgestellt werden, dass sie weder zielführend noch attraktiv gestaltet wurde. Es geht schließlich um unsere Freizeit! Zudem ist die Lösung, die zusätzlichen Dienste ausschließlich an anderen Wachen zu leisten, die schlechteste, um sie in der Praxis sinnvoll umsetzen zu können. Eine mögliche Unterstellung, dass die Kolleginnen und Kollegen das System „ausnutzen“ könnten, lässt tief in das fehlende Vertrauen in die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter blicken. Ist dies das Ergebnis des OE-Prozesses? Die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Hamburg sind mal wieder bereit, auch auf Kosten ihrer eigenen Gesundheit, die Sicherheit in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr aufrecht zu erhalten. Davon profitiert nicht nur die Feuerwehr Hamburg, sondern vor allem die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Die Versäumnisse der Vergangenheit können wir in der jetzigen Situation nur durch attraktive Angebote an die Kolleginnen und Kollegen auffangen. Wer jetzt immer noch der Meinung ist, von Auslastung und nicht von Belastung der Kolleginnen und Kollegen zu sprechen, gefährdet die Sicherheitsarchitektur in dieser Stadt. Mit Erschrecken muss festgestellt werden, dass im Bereich der A7/A8-Vergütung der „Bereitschaftsstunden“ nicht einmal der in Deutschland geltende Mindestlohn gezahlt wird. Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft erkennt hier mit Blick auf die aktuelle Rechtsprechung des BAG eine nicht rechtskonforme Vereinbarung. Wir fordern die Dienststelle und den Personalrat auf, endlich eine echte, rechtskonforme und attraktive OptOut-Vereinbarung zu schließen, die dem Engagement der Kolleginnen und Kollegen gerecht wird. Des Weiteren sollte die Regelung in der Praxis einfach und grundsätzlich ohne Standortwechsel vonstattengehen.

Landesgruppe Hamburg

Kalender

Keine Veranstaltungen gefunden

Partner

Kontakt Hamburg

DFeuG
Landesgruppe Hamburg

Sportallee 41
22335 Hamburg

Geschäftszeiten:
Mo.-Fr. 8.30 -12.30Uhr
+49 (0)40 - 43 17 95 99 - 0
+49 (0)40 - 43 17 95 99 - 19
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!