Corona war eine Herausforderung und ein Test, vor allem für die „Systemrelevanten“ Strukturen.

Die Menschen in diesen Bereichen (z. B. Feuerwehr, Rettungsdienst, Pflege und Lehr- bzw. Erziehungsdienst, Polizei) mussten beweisen und haben bewiesen, dass diese Bereiche verlässlich für andere da sind.

Es hat sich gezeigt wie wichtig „Daseinsvorsorge“ ist und wie wichtig Menschen sind, die in einer Krise das „System“ am Laufen halten.

Unverhältnismäßiges, falsch verstandenes, Sparen hat in anderen Ländern dazu geführt, dass die „Systemrelevanten“ Strukturen teilweise kollabiert sind.

In Deutschland hat sich gezeigt, dass die vorgehaltenen Strukturen funktionieren. 

Unsere Gesellschaft und unsere Politik müssen aus den bisherigen Geschehnissen lernen.

Ein „Privatisieren“ und Einsparen in Bereichen der Gefahrenabwehr ist gefährlich und unverantwortlich!

Diese Krise hat gezeigt, wie wichtig die Strukturen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, öffentlicher Dienst, Pflege Lehr- und Erziehungsdienst und Polizei sind.

Hier haben alle geholfen und dafür gesorgt, dass Hilfe weiterhin möglich war und anderen der Rücken freigehalten wurde. Deutschland wurde über diese Strukturen am Laufen gehalten.

Dafür wurde oft Applaus gespendet und sie alle waren stolz auf ihre Helfer. Ist das genug?

Damit zukünftige Krisen gemeistert werden können darf es nicht passieren, dass gerade in Bereichen der Gefahrenabwehr eingespart wird.

Diese Bereiche der Daseinsvorsorge haben vor Corona am Limit gearbeitet und während Corona weit darüber hinaus.

Damit in Zukunft ähnliche Zustände gemeistert werden können, dürfen wir es uns nicht erlauben hier die Sicherung der Strukturen aufzugeben.

Neben all der notwendigen Technik sind Menschen (das Personal) die wichtigste Ressource für eine Krisenbewältigung!

Ich fordere Sie alle auf: Investieren Sie in die „Systemrelevanten“ Mitarbeiter.

Es gilt jetzt Vorsorge für das zukünftiges Krisenmanagement zu betreiben 

Zeigen Sie den Menschen, dass der Einsatz am Nächsten gewürdigt wird und das der Applaus nicht vergessen wurde.

Ein Gürtel, der zu eng geschnürt wird, hat fatale Folgen.

Unser Engagement und Einsatz dürfen nicht plötzlich vergessen werden.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft dankt allen die für andere da waren.

Sie alle sind ein Vorbild und Ihnen gebührt mehr als Dank.

Siegfried Maier

Bundesvorsitzender

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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