Quelle: Spiegel.de - Bericht: Krebs bei Feuerwehrleuten - Gift auf der Haut

Bereits 2007 wurde durch die IARC (International agency on research of cancer) festgestellt, dass Brandrauch krebserregend ist.

Dementsprechend ist auch ein erhöhtes Krebsrisiko bei Feuerwehreinsatzkräften naheliegend und seit langem bekannt.

FeuerKrebs gUG (haftungsbeschränkt) und seine Partner, der Berufsverband Feuerwehr e.V. und die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), weisen seit Jahren auf die Gefahren durch krebserregende Bestandteile im Brandrauch und die daraus entstehenden Folgen für die Feuerwehreinsatzkräfte hin.

Das Bündnis „Retter helfen Rettern!“ begrüßt auf der einen Seite die aktuelle Berichterstattung in den Medien, warnt jedoch gleichzeitig vor einer einseitigen Betrachtung!

Marcus Bätge, Sprecher des Bündnisses und einer der Gründer der gemeinnützigen FeuerKrebs-Gesellschaft meint:

„Dieser Bericht ist aus unserer Sicht leider sehr einseitig und verwirrt die Feuerwehrleute eher als das er helfen kann. Wesentliche Punkte fehlen. Es werden Fakten veröffentlicht, die uns, und auch entscheidungstragenden Stellen, bereits seit Jahren vorliegen und bekannt sind.
Wirkliche Lösungen und Maßnahmen zur Prävention oder Verbesserung der Arbeits- und Gesundheitsbedingungen unserer Leute, werden nicht vermittelt.“

„Es ist sehr schade, dass man sich während der Recherchen und vor Veröffentlichung der Artikel nicht mit uns zusammengesetzt hat.“, so Bätge weiter. 

Es geht nicht nur um den Umgang während und nach einem Einsatz. Auch eine gesetzliche Anerkennung und Zahlungen von Entschädigungen an die Betroffenen müssen zwingend erfolgen. 

Gesetzliche Vorgaben wie beispielsweise die Dokumentation von eingesetzten Kräften, in einem Expositionsverzeichnis, wie in der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) gefordert, wären schon einmal ein guter Anfang für eine Beweislastumkehr im Krankheitsfall.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Marcus Bätge
für das Bündnis „Retter helfen Rettern!“

Text als pdf...

FacebookTwitter YouTube QR App

Kalender

Keine Termine gefunden

Feuerkrebs gUG

Landesgruppe Hamburg

Partner

Kontakt Hamburg

DFeuG
Landesgruppe Hamburg

Postfach 616232
22450 Hamburg

Geschäftszeiten:
Mo.-Fr. 8.30 -12.30Uhr
+49 (0)212 - 64 56 48 55
+49 (0)212 - 64 56 48 57
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!