Ein in der vergangenen Woche aufgetauchter, als vertraulich eingestufter Entwurf, zur „Priorisierung der Bevölkerungsgruppen für eine COVID-19-Impfung unter Berücksichtigung der Impfziele“, sorgt bei der DFeuG für Unmut und Unverständnis.

Hiernach sollen, nach Bewertung der ständigen Impfkommission am Robert Koch – Institut (STIKO), Feuerwehreinsatzkräfte erst zu einem späteren Zeitpunkt gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpft werden.

Die AG Gesundheit der DFeuG begrüßt die vordringliche Versorgung von Personen mit besonders hohem Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf, da dies auch primär unsere Rettungsdienstkräfte entlastet. Auch Berufsgruppen die aufgrund ihrer Tätigkeit in häufigem Kontakt zu besonders durch COVID-19 gefährdeten Personen stehen und damit ein besonders hohes arbeitsbedingtes Expositionsrisiko, trotz Schutzmaßnahmen, durch hohe Erregertransmission besitzen, müssen vorrangig geimpft werden.

Dennoch gehören Feuerwehren aus Sicht der AG, mit seinen angegliederten Rettungsdiensten und „First-Responder-Einheiten“, ebenfalls zur o.g. Berufsgruppe. Eine vorrangige Impfung kann so weiter zu einer Entlastung des Gesundheitssystems führen und zur Entspannung der Corona-Lage.

Marcus Bätge, Leiter der AG Gesundheit dazu: „Auch unsere Leute setzen sich täglich den zusätzlichen, erweiterten Gefährdungen durch das Virus aus. Zusätzlich können sie, gerade bei den immer noch täglich steigenden Zahlen an positiv getesteten Personen, schnell zu Kontaktpersonen der Kategorie 1 werden, weitere Mitarbeiter und auch andere Patienten gefährden und das Gesundheitssystem schwächen“.

Neben den von uns geforderten, ausgeweitetem Schnelltestangebot bei den systemrelevanten Berufsgruppen von Feuerwehr und Rettungsdiensten, fordert die DFeuG jetzt auch eine Anpassung der STIKO –Matrix, mit einer höheren Priorisierung von Feuerwehreinsatzkräften bei der Corona-Schutzimpfung.

 

„Damit wir auch noch helfen können, wenn es anderen schlecht geht. Wer versorgt die Bürger, wenn wir nicht mehr helfen können“, schließt Bätge ab.

Bleibt gesund!

 

Eure AG Gesundheit Bund der DFeuG

 

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Am 14.12.2020 fand die jährliche Landesverbandsversammlung Hamburg, dieses Mal im Dorint Hotel Hamburg Eppendorf statt. Aufgrund der Covid19-Pandemie wurden von uns zwei Sitzungen parallel geplant und vorbereitet, da nicht abzusehen war, ob die Versammlung als Präsenzveranstaltung abgehalten werden könnte oder als Onlinevariante stattfinden müsste. 

Die zentralen Punkte waren natürlich der Rechenschaftsbericht des Vorstands und die Vorstandswahlen, da nach der Verschmelzung des Berufsverbands Feuerwehr mit der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft und dem Inkrafttreten der neuen Satzung alle Gremien neu zu wählen waren. 

Zu den Wahlen sagte der Landesvorsitzende Daniel Dahlke: „Mich freut es sehr, dass der Vorstand in großen Teilen und damit in seine Arbeit bestätigt wurde, gerade nachdem durch einen „offenen Brief“ und die Streuung von Falschinformationen versucht worden war, die Vorstandsarbeit und den Vorstand in Misskredit zu bringen. Die Wahl von Dirk Kamp vom Airport Hamburg zum stellvertretenden Landesvorsitzenden unterstreicht das gute Verhältnis zwischen Werk- und Berufsfeuerwehr. 

In diesen Monaten zeigt sich, dass die Feuerwehr Hamburg personell an ihrer Belastungsgrenze angekommen ist. Die Herausforderungen werden durch die Corona-Krise, gerade im Bereich des Rettungsdienstes durch die Übernahme von deutlich mehr Krankenbeförderungen, immer größer. Hochqualifizierte Notfallsanitäter*innen übernehmen verstärkt Sekundäreinsätze, um Defizite an anderer Stelle auszugleichen. Hier muss dringend eine Lösung gefunden werden, um die Notfallversorgung Hamburgs nicht zu gefährden. 

„Aber auch die Attraktivitätssteigerung des Berufes Feuerwehrmann und Feuerwehrfrau im Bereich der Werkfeuerwehren, wie z.B. am Airport Hamburg, muss dringend angegangen werden, da ein Nachwuchsmangel deutlich erkennbar ist und die Konkurrenz zwischen den Feuerwehren immer größer wird“, so der stellvertretende Vorsitzende Dirk Kamp.

Der Vorstand der größten Fachgewerkschaft für Feuerwehrleute wird sich unverzüglich den Herausforderungen stellen und zielgerichtet Gespräche auf allen Ebenen anbieten.

Der neugewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender:                          Daniel Dahlke

Stellv. Vorsitzender:                Dirk Kamp

Schriftführer:                           Andreas Pritschens

Mittelverwalter:                       Heiko Jänsch

Leiter P/Ö:                               Heiko Runge

Beisitzer: Ulf Grapentien, Holger Frank, Olaf Reichelt, Daniel Frank, André Gonschorrek, Dirk Hückmann, Michael Mardt, Jan Heinrich, Björn Schmidt, Matthias Nothhaft  

Für das höchste Organ unserer Gewerkschaft, den Gewerkschaftstag, wurden 20 Delegierte gewählt. Als Kassenprüfer wurden Guido Pröpper, Sascha König, sowie Nils Otte gewählt.

 

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Die DFeuG hat heute im Dorint-Hotel, im Rahmen der Landesverbandsversammlung 2020, ihren Vorstand neu gewählt. 

Der Landesvorsitzende Daniel Dahlke wurde in seinem Amt bestätigt. Neu im Amt ist, als stellvertretender Vorsitzender Dirk Kamp gewählt worden, der den aus Altersgründen ausscheidenden Jörg Ristau in seinem Amt ersetzt und jetzt den Bereich Flughafenfeuerwehr leiten wird.

Dazu der Landesvorsitzende Daniel Dahlke: „Mich freut es, dass der Vorstand in großen Teilen und damit in seine Arbeit bestätigt wurde. Die Wahl von Dirk Kamp zum stellvertretenden Landesvorsitzenden unterstreicht das gute Verhältnis zwischen Werk- und Berufsfeuerwehr. Unser Augenmerk wird weiter vor allem auf einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Feuerwehrleute und der Beschäftigten bei den Hamburger Feuerwehren liegen.“

Gerade jetzt zeigt es sich, dass die Feuerwehr Hamburg personell an ihrer Belastungsgrenze angekommen ist. Die Herausforderungen werden durch die Corona-Krise, gerade im Bereich des Rettungsdienstes durch die Übernahme von deutlich mehr Krankenbeförderungen, immer größer. Hochqualifizierte Notfallsanitäter*innen übernehmen verstärkt Sekundäreinsätze, um Defizite an anderer Stelle auszugleichen. Hier muss dringend eine Lösung gefunden werden, um die Notfallversorgung Hamburgs nicht zu gefährden. 

„Aber auch die Attraktivitätssteigerung des Berufes Feuerwehrmann und Feuerwehrfrau im Bereich der Werkfeuerwehren, wie z.B. am Airport Hamburg, muss dringend angegangen werden, da ein Nachwuchsmangel deutlich erkennbar ist und die Konkurrenz zwischen den Feuerwehren immer größer wird“, so der stellvertretende Vorsitzende Dirk Kamp.

Der Vorstand der größten Fachgewerkschaft für Feuerwehrleute wird sich unverzüglich den Herausforderungen stellen und zielgerichtet Gespräche, auf allen Ebenen, anbieten.

Der Vorstand 

 

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+++Amtsangemessene Alimentation+++

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten Euch darüber informieren, dass wir aktuell eine Rechtsprüfung zu dem oben genannten Sachverhalt eingeleitet haben.

Zeitnah wird ein entsprechender Musterantrag von uns zur Verfügung gestellt werden, damit Ihr Eure Ansprüche wahren könnt. Dieser Antrag ist dann vor Jahresfrist bei der Dienststelle einzureichen und sich der Eingang per Einschreiben oder durch persönliche Abgabe, mit Eingangsstempel quittieren zu lassen.

Mit gewerkschaftlichen Grüßen

Der Vorstand

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) mö chte sich bei allen Kolleg*innen für die Unterstützung unddas entgegengebrachte Vertrauen bei den Personalratswahlen der Bundeswehrfeuerwehr bedanken. Nur mit dieserHilfe war es möglich, dass unsere Fachgewerkschaft gleich an mehreren Standorten große Wahlerfolge erzielenkonnte: Auf Anhieb erkä mpften wir uns unter anderem vier Sitze im Gesamtpersonalrat.

„Ein toller Erfolg, der wieder einmal zeigt, dass unsere basisnahe, kompetente Arbeit geschä tzt wird. DieAufgaben und Anforderungen in unserem Beruf sind speziell und individuell. Das trifft auch auf die Sorgen undProbleme unserer Kolleg*innen zu“, so Udo Bingemann, neuer Vorsitzender des Gesamtpersonalrats derBundeswehrfeuerwehr.

„Fokussiert und lösungsorientiert werden wir nun die Umsetzung unserer Wahl- versprechen anpacken undgemeinsam Lö sungen erarbeiten“, so Bingemann weiter. Er hofft, dass die Personalratsarbeit kü nftig dem Slogander DFeuG folgt: Von der Basis fü r die Basis.

 

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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