+++Mitgliederinformation+++ Information zur „Corona-Sonderzahlung“

Im Rahmen der allgemeinen Diskussionen haben wir den Vorschlag der Gewährung einer steuerfreien Corona-Sonderzahlung an den Bürgermeister der Stadt Hamburg herangetragen.

Wir haben dieses Anliegen folgendermaßen begründet:

• Erhöhtes Arbeitsaufkommen und höhere Belastung durch die dynamische Pandemieentwicklungen

• Einschränkungen und erhöhte Gefahrenlagen an den Wachen und Einsatzstellen

• Steigende Inanspruchnahme im Rettungsdienst durch die notwendigen Desinfektionsmaßnahmen und die dadurch sinkende Anzahl von einsatzbereiten Rettungswagen

• Zunahme von Krankenbeförderungen

• Notwendige Erarbeitung von neuen Konzepten für Aus- und Fortbildung

• Gestiegener allgemeiner Verwaltungsmehraufwand

 

Leider hat der Bürgermeister unser Anliegen unter Verweis auf den Eintritt in den Ruhestand mit 60 Jahren und die Zahlung der Feuerwehrzulage abgelehnt.

Wir haben richtiggestellt, dass die Feuerwehrzulage die Besonderheiten des jeweiligen Dienstes abdecken soll, insbesondere den mit dem Schicht- und Nachtdienst verbundene Aufwand, sowie die Mehrausgaben für Verzehr. Mitnichten soll die Zulage die nochmals erhöhte Belastung durch die um sich greifende Pandemie abdecken.

Leider hat der Bürgermeister diese Erklärung ignoriert. Darüber hinaus haben wir darauf hingewiesen, dass seine Argumentation für den Ruhestand 60 fragwürdig erscheint, gerade in der derzeitigen Diskussion über die Lebensarbeitszeit. Hier haben wir angemerkt, dass man gern auf die 48- Stundenwoche schauen darf und dann feststellt, dass Feuerwehrleuten nach 40 Dienstjahren für 48 Jahre Arbeitszeit geleistet haben.

Dies vor dem Hintergrund, dass die Alimentation lediglich 80 Prozent der Vergütung der Arbeitszeit umfasst. Hierauf hat der Bürgermeister nur noch geantwortet, dass die von uns vorgebrachten Argumentationen nichts an seiner Sichtweise ändern würden, dass eine Zahlung einer Corona-Sonderzahlung nicht gerechtfertigt wäre.

Fazit der Wertschätzung unseres Bürgermeisters für seine Feuerwehr ist:

Mund halten und weitermachen, Ihr bekommt eine Feuerwehrzulage und dürft mit 60 in Pension!!!

 

Der Vorstand

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in den letzten Tagen haben uns Anfragen von Mitgliedern bezüglich des Themas um die Alimentation erreicht.

Der Grund hierfür sind die vom Personalamt versendeten Bescheide über die Ablehnung der von euch gestellten Anträge/Widersprüche, sowie die Unsicherheit wie damit verfahren werden soll.

Wir werden euch hierzu in den nächsten Tagen informieren.

Es gibt derzeit noch kein Musterschreiben oder eine Verfahrensanweisung, da wir für ein zielgerichtetes Vorgehen die Begründung der Ablehnung abwarten mussten.

Bis dahin bitten wir jedoch noch um ein paar Tage Geduld.

Im Auftrag des Vorstands

Heiko Runge

Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Gesprächsangebot an die Amtsleitung und Personalrat läuft ins Leere…

Liebe Mitglieder, der Vorstand der DFeuG-HH hat der Amtsleitung der Feuerwehr Hamburg und dem Personalrat vor mehr als 3 Wochen ein Gesprächsangebot gemacht, da es offensichtlich zu Irritationen über den Umgang mit verschiedenen, aktuellen Themen, in der Öffentlichkeit kam.

Leider ist seitens der Amtsleitung lediglich der Eingang des Schreibens mit der Ankündigung einer zeitnahen Entscheidung eingegangen und seitens des Personalrates nichts.

Vor diesem Hintergrund sehen wir dieses Gesprächsangebot als hinfällig an, da eine Terminierung zur aktuellen Berichterstattung nach 3 Wochen in der Sache nicht mehr zielführend ist. Wir sind enttäuscht und haben kein Verständnis über das Nicht-Zustandekommen dieser von uns vorgeschlagenen Gesprächsrunde. Selbstverständlich stehen wir auch in Zukunft für Gespräche zur Verfügung.

Mit gewerkschaftlichen Grüßen

Der Vorstand

P.S.: Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott sich darum kümmert. (Martin Luther King)

Liebe Mitglieder,

durch eine von der Verdi versendete E-Mail bzw. einen Aushang bezüglich der Ablehnung der gestellten Anträge auf amtsangemessene Alimentation, welche auch an die Dienstemailadressen versendet wurde, sorgt momentan für Aufsehen und Unsicherheit bzgl. dem weiteren Vorgehen unserer Mitglieder in diesem Fall.

Wir möchten euch hier bitten noch ein bisschen Ruhe walten zu lassen, solange ihr noch keine Ablehnung mit entsprechender Rechtsbelehrung schriftlich erhalten habt, habt ihr auch keinen Handlungsdruck.

Die von uns beauftragten Anwälte haben sich der Sache angenommen und werden ein einheitliches, zielgerichtetes Verfahren einleiten. Sobald wir die Informationen haben, werden wir euch diese zur Verfügung stellen.

Mit gewerkschaftlichem Gruß

Im Auftrag des Vorstandes

 

Heiko Runge

Leiter Presse u. Öffentlichkeitsarbeit

                                                           "Die Zukunft hängt davon ab was wir heute tun."  Mahatma Gandhi

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

nun ist das Jahr 2020 fast vorbei und viele können dies kaum erwarten. Ich denke ein Jahr wie dieses werden wir nicht so schnell vergessen und das kommende Jahr wird uns sicherlich auch vor viele neue Herausforderungen stellen!

Ein Virus dringt in unsere Zivilisation ein und fordert uns eine Menge ab. Gerade die liebgewonnenen Gewohnheiten und der Kontakt zu unseren Liebsten und den Freunden müssen wir bis jetzt auf ein Minimum reduzieren, am besten komplett aussetzen.

Und selbst in der „Familie Feuerwehr“ haben wir uns in diesem Jahr das erste Mal mit Themen wie: Abstand – Hygienekonzept – Infektionsnachverfolgung usw. beschäftigen müssen. 

Überall ist zu spüren, wie sehr die Kolleginnen und Kollegen sich die Normalität zurückwünschen. Aber auch der Zusammenhalt, der unter Feuerwehrfrauen und -Männern sehr ausgeprägt ist, ist in dieser Zeit besonders zu spüren. 

Nach vielen Einschränkungen und immer wieder geänderten Regeln, haben wir es geschafft in diesem Jahr unsere Landesverbandssitzung durchzuführen. Selbstverständlich unter besonderen Corona-Regeln! Notwendig wurde dies, weil die Satzung nach der Verschmelzung des Berufsverbandes-Feuerwehr mit der DFeuG, Wahlen auf allen Ebenen vorgeschrieben hat.

Der neue Landesvorstand ist gewählt und hat bereits seine Arbeit aufgenommen. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer und an alle Mitglieder des Landesvorstandes, für eure Bereitschaft sich für die Feuerwehrleute einzusetzen.

Bis wir zurückkehren in die Normalität, werden wir noch eine ganze Zeit benötigen. Bitte versucht den Spannungsbogen zu halten, um euch und eure Familien zu schützen. 

Zu diesem besonderen Weihnachten wünsche ich euch und euren Lieben alles Gute und vor allem Gesundheit.

Daniel Dahlke 

Landesverbandsvorsitzender Hamburg

 

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