Informationsaustausch zwischen der Deutschen Feuerwehr Gewerkschaft (DFeuG) und dem Deutschen Berufsverband Rettungsdienst e.V. (DBRD)

Täglich versuchen wir in Einsätzen unsere Ressourcen zu optimieren, greifen zur Bewältigung der unterschiedlichen Lagen auf Fachexpertisen und -berater zurück. 

Was sich im Einsatzdienst bewährt, gilt auch für unsere basisnahe Gewerkschaftsarbeit. 

Kräfte bündeln, gemeinsam etwas bewegen: Unter diesem Motto fand am 3. August 2020 in Lübeck ein erstes "Kennenlerngespräch mit Informationsaustausch" zwischen der DFeuG und dem DBRD statt. 

In bilateralen Gesprächen wurden Themen behandelt, an deren Lösungen man künftig gemeinsam arbeiten möchte. Hierzu gehören unter anderem:

➢ Gewalt gegen Einsatzkräfte 

➢ Notfallsanitätergesetz und die Auswirkungen auf den Rettungsdienst und die Feuerwehr

➢ Schnittpunkte zwischen der DFeuG und dem DBRD ausloten 

➢ Präsenz bei den Entscheidungsträgern in der Politik herstellen 

➢ Studien die z.Zt. im Rettungsdienst laufen 

➢ Einsatzstellenhygiene

Aus Sicht der DFeuG war dieses Treffen ein voller Erfolg. Viele Schnittmengen und Themen sind erarbeitet und besprochen worden, die wir auch in Zukunft gemeinsam verfolgen wollen. Eine weitere zielorientierte Zusammenarbeit wurde vereinbart.

Diana Bergmann

Leiterin AG Rettungsdienst

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Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) hat auf der Personalversammlung 2019 den Vorschlag gemacht, für die Feuerwehr Hamburg eine OptOut-Regelung einzuführen, um das Personaldefizit temporär puffern zu können. Dieser Lösungsansatz wurde nun durch die Dienststelle und den Personalrat aufgegriffen und unter dem Deckmantel einer angeordneten Mehrarbeit umgesetzt! Hier lässt sich schon erkennen, dass nicht drinnen ist, was es nach außen darstellen soll. Mit der Einführung dieser OptOut-Regelung muss festgestellt werden, dass sie weder zielführend noch attraktiv gestaltet wurde. Es geht schließlich um unsere Freizeit! Zudem ist die Lösung, die zusätzlichen Dienste ausschließlich an anderen Wachen zu leisten, die schlechteste, um sie in der Praxis sinnvoll umsetzen zu können. Eine mögliche Unterstellung, dass die Kolleginnen und Kollegen das System „ausnutzen“ könnten, lässt tief in das fehlende Vertrauen in die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter blicken. Ist dies das Ergebnis des OE-Prozesses? Die Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Hamburg sind mal wieder bereit, auch auf Kosten ihrer eigenen Gesundheit, die Sicherheit in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr aufrecht zu erhalten. Davon profitiert nicht nur die Feuerwehr Hamburg, sondern vor allem die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt. Die Versäumnisse der Vergangenheit können wir in der jetzigen Situation nur durch attraktive Angebote an die Kolleginnen und Kollegen auffangen. Wer jetzt immer noch der Meinung ist, von Auslastung und nicht von Belastung der Kolleginnen und Kollegen zu sprechen, gefährdet die Sicherheitsarchitektur in dieser Stadt. Mit Erschrecken muss festgestellt werden, dass im Bereich der A7/A8-Vergütung der „Bereitschaftsstunden“ nicht einmal der in Deutschland geltende Mindestlohn gezahlt wird. Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft erkennt hier mit Blick auf die aktuelle Rechtsprechung des BAG eine nicht rechtskonforme Vereinbarung. Wir fordern die Dienststelle und den Personalrat auf, endlich eine echte, rechtskonforme und attraktive OptOut-Vereinbarung zu schließen, die dem Engagement der Kolleginnen und Kollegen gerecht wird. Des Weiteren sollte die Regelung in der Praxis einfach und grundsätzlich ohne Standortwechsel vonstattengehen.

Corona war eine Herausforderung und ein Test, vor allem für die „Systemrelevanten“ Strukturen.

Die Menschen in diesen Bereichen (z. B. Feuerwehr, Rettungsdienst, Pflege und Lehr- bzw. Erziehungsdienst, Polizei) mussten beweisen und haben bewiesen, dass diese Bereiche verlässlich für andere da sind.

Es hat sich gezeigt wie wichtig „Daseinsvorsorge“ ist und wie wichtig Menschen sind, die in einer Krise das „System“ am Laufen halten.

Unverhältnismäßiges, falsch verstandenes, Sparen hat in anderen Ländern dazu geführt, dass die „Systemrelevanten“ Strukturen teilweise kollabiert sind.

In Deutschland hat sich gezeigt, dass die vorgehaltenen Strukturen funktionieren. 

Unsere Gesellschaft und unsere Politik müssen aus den bisherigen Geschehnissen lernen.

Ein „Privatisieren“ und Einsparen in Bereichen der Gefahrenabwehr ist gefährlich und unverantwortlich!

Diese Krise hat gezeigt, wie wichtig die Strukturen der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, öffentlicher Dienst, Pflege Lehr- und Erziehungsdienst und Polizei sind.

Hier haben alle geholfen und dafür gesorgt, dass Hilfe weiterhin möglich war und anderen der Rücken freigehalten wurde. Deutschland wurde über diese Strukturen am Laufen gehalten.

Dafür wurde oft Applaus gespendet und sie alle waren stolz auf ihre Helfer. Ist das genug?

Damit zukünftige Krisen gemeistert werden können darf es nicht passieren, dass gerade in Bereichen der Gefahrenabwehr eingespart wird.

Diese Bereiche der Daseinsvorsorge haben vor Corona am Limit gearbeitet und während Corona weit darüber hinaus.

Damit in Zukunft ähnliche Zustände gemeistert werden können, dürfen wir es uns nicht erlauben hier die Sicherung der Strukturen aufzugeben.

Neben all der notwendigen Technik sind Menschen (das Personal) die wichtigste Ressource für eine Krisenbewältigung!

Ich fordere Sie alle auf: Investieren Sie in die „Systemrelevanten“ Mitarbeiter.

Es gilt jetzt Vorsorge für das zukünftiges Krisenmanagement zu betreiben 

Zeigen Sie den Menschen, dass der Einsatz am Nächsten gewürdigt wird und das der Applaus nicht vergessen wurde.

Ein Gürtel, der zu eng geschnürt wird, hat fatale Folgen.

Unser Engagement und Einsatz dürfen nicht plötzlich vergessen werden.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft dankt allen die für andere da waren.

Sie alle sind ein Vorbild und Ihnen gebührt mehr als Dank.

Siegfried Maier

Bundesvorsitzender

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Gemeinsame Kampagne der Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) und der Gewerkschaft der Polizei NRW (GdP) wirbt für mehr Respekt, gegenüber Einsatzkräften

 

Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte kümmern sich in ihrem täglichen Dienst um die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Immer häufiger werden unsere Einsatzkräfte mit aggressiven Verhalten konfrontiert. Dem stellen wir uns entschieden entgegen. Mit der Kampagne „Respekt?!Ja Bitte!“ werben Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungssanitäter für mehr Respekt gegenüber den Einsatzkräften und in unserer Gesellschaft.

Die Zunahme des respektlosen Verhaltens ist mittlerweile durch viele Vorfälle belegt. Auch die Berichte unserer Kolleginnen und Kollegen über gewalttätige Angriffe nehmen in den letzten Jahren immer mehr zu. Dabei kommt es zu einem immer extremer werdenden Ausmaß von Gewalt. Immer häufiger werden die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr durch gewalttätige Angriffe für einen längeren Zeitraum oder sogar auf Dauer dienstunfähig.

Mit unserer gemeinsamen Homepage www.respekt-ja-bitte.de appellieren wir gemeinsam an alle Menschen, dass sie die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ihre Arbeit machen lassen und sie weder behindern, noch angreifen. Unsere Einsatzkräfte sind diejenigen, die 365 Tage im Jahr 24 Stunden rund um die Uhr für die Bürgerinnen und Bürger da sind und ihnen helfen. 

Deshalb sollte jeder Bürger Respekt gegenüber unseren Einsatzkräften zeigen und dankbar sein, dass er in einer Notlage jederzeit ihre Hilfe bekommt.

Mit der Homepage möchten wir zur Aufklärung beitragen, unsere Kampagne näher vorstellen. Unser Ziel ist die Sensibilisierung der Bevölkerung, damit wir gemeinsam ein Zeichen gegenüber aggressiven Verhalten setzen, die Angriffe auf Einsatzkräfte bald der Vergangenheit angehören.

 

#Respekt?!JaBitte!

 

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AG- Gesundheit der DFeuG empfiehlt G26.3 bzw. G31- Untersuchungen bei „geheilten“ Einsatzkräften, nach COVID-19-Infektion

Bezugnehmend auf einen aktuellen Bericht von https://www.rainews.it/, zu Langzeitschäden der Lungen, nach einer SARS-CoV-2-Infektion, empfiehlt die AGGesundheit der DFeuG  eine unverzichtbare und unverzügliche G26.3 bzw. G31 Untersuchung bei “geheilten” COVID-19-Patienten mit der Qualifikation AGT und Taucher, bevor sie wieder eingesetzt werden. 

In dem Artikel „Dauerhaft geschädigt“, wird von Patienten, mit „irreversiblen Schäden an der Lunge“ berichtet.

Laut Oberarzt der Universitätsklinik Innsbruck, Frank Hartig, sollen sich Personen mit entsprechenden Tätigkeiten, nach einer überstandenen Covid-19-Infektion, auf jeden Fall gründlich von einem Taucharzt untersuchen lassen, auch wenn sie nur leichte Symptome hatten und noch eine aufrechte Tauchtauglichkeitsuntersuchung haben.

Das Dokument findet ihr unter: https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2020/04/tag-Coronavirus-Lungeschaden-Forschung-Uniklinik-Innsbruck-6708e11e-28dc-4843-a760-e7f926ace61c.html?wt_mc=2.www.fb.undefined_ContentItem-6708e11e-28dc-4843-a760-e7f926ace61c.&wt

Bleibt gesund!

Euer Bundesvorstand

Im Auftrag M.Bätge, AG Gesundheit

 

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