Gesprächsangebot an die Amtsleitung und Personalrat läuft ins Leere…

Liebe Mitglieder, der Vorstand der DFeuG-HH hat der Amtsleitung der Feuerwehr Hamburg und dem Personalrat vor mehr als 3 Wochen ein Gesprächsangebot gemacht, da es offensichtlich zu Irritationen über den Umgang mit verschiedenen, aktuellen Themen, in der Öffentlichkeit kam.

Leider ist seitens der Amtsleitung lediglich der Eingang des Schreibens mit der Ankündigung einer zeitnahen Entscheidung eingegangen und seitens des Personalrates nichts.

Vor diesem Hintergrund sehen wir dieses Gesprächsangebot als hinfällig an, da eine Terminierung zur aktuellen Berichterstattung nach 3 Wochen in der Sache nicht mehr zielführend ist. Wir sind enttäuscht und haben kein Verständnis über das Nicht-Zustandekommen dieser von uns vorgeschlagenen Gesprächsrunde. Selbstverständlich stehen wir auch in Zukunft für Gespräche zur Verfügung.

Mit gewerkschaftlichen Grüßen

Der Vorstand

P.S.: Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott sich darum kümmert. (Martin Luther King)

Liebe Mitglieder,

durch eine von der Verdi versendete E-Mail bzw. einen Aushang bezüglich der Ablehnung der gestellten Anträge auf amtsangemessene Alimentation, welche auch an die Dienstemailadressen versendet wurde, sorgt momentan für Aufsehen und Unsicherheit bzgl. dem weiteren Vorgehen unserer Mitglieder in diesem Fall.

Wir möchten euch hier bitten noch ein bisschen Ruhe walten zu lassen, solange ihr noch keine Ablehnung mit entsprechender Rechtsbelehrung schriftlich erhalten habt, habt ihr auch keinen Handlungsdruck.

Die von uns beauftragten Anwälte haben sich der Sache angenommen und werden ein einheitliches, zielgerichtetes Verfahren einleiten. Sobald wir die Informationen haben, werden wir euch diese zur Verfügung stellen.

Mit gewerkschaftlichem Gruß

Im Auftrag des Vorstandes

 

Heiko Runge

Leiter Presse u. Öffentlichkeitsarbeit

                                                           "Die Zukunft hängt davon ab was wir heute tun."  Mahatma Gandhi

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

nun ist das Jahr 2020 fast vorbei und viele können dies kaum erwarten. Ich denke ein Jahr wie dieses werden wir nicht so schnell vergessen und das kommende Jahr wird uns sicherlich auch vor viele neue Herausforderungen stellen!

Ein Virus dringt in unsere Zivilisation ein und fordert uns eine Menge ab. Gerade die liebgewonnenen Gewohnheiten und der Kontakt zu unseren Liebsten und den Freunden müssen wir bis jetzt auf ein Minimum reduzieren, am besten komplett aussetzen.

Und selbst in der „Familie Feuerwehr“ haben wir uns in diesem Jahr das erste Mal mit Themen wie: Abstand – Hygienekonzept – Infektionsnachverfolgung usw. beschäftigen müssen. 

Überall ist zu spüren, wie sehr die Kolleginnen und Kollegen sich die Normalität zurückwünschen. Aber auch der Zusammenhalt, der unter Feuerwehrfrauen und -Männern sehr ausgeprägt ist, ist in dieser Zeit besonders zu spüren. 

Nach vielen Einschränkungen und immer wieder geänderten Regeln, haben wir es geschafft in diesem Jahr unsere Landesverbandssitzung durchzuführen. Selbstverständlich unter besonderen Corona-Regeln! Notwendig wurde dies, weil die Satzung nach der Verschmelzung des Berufsverbandes-Feuerwehr mit der DFeuG, Wahlen auf allen Ebenen vorgeschrieben hat.

Der neue Landesvorstand ist gewählt und hat bereits seine Arbeit aufgenommen. Vielen Dank an alle Helferinnen und Helfer und an alle Mitglieder des Landesvorstandes, für eure Bereitschaft sich für die Feuerwehrleute einzusetzen.

Bis wir zurückkehren in die Normalität, werden wir noch eine ganze Zeit benötigen. Bitte versucht den Spannungsbogen zu halten, um euch und eure Familien zu schützen. 

Zu diesem besonderen Weihnachten wünsche ich euch und euren Lieben alles Gute und vor allem Gesundheit.

Daniel Dahlke 

Landesverbandsvorsitzender Hamburg

 

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Ein in der vergangenen Woche aufgetauchter, als vertraulich eingestufter Entwurf, zur „Priorisierung der Bevölkerungsgruppen für eine COVID-19-Impfung unter Berücksichtigung der Impfziele“, sorgt bei der DFeuG für Unmut und Unverständnis.

Hiernach sollen, nach Bewertung der ständigen Impfkommission am Robert Koch – Institut (STIKO), Feuerwehreinsatzkräfte erst zu einem späteren Zeitpunkt gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpft werden.

Die AG Gesundheit der DFeuG begrüßt die vordringliche Versorgung von Personen mit besonders hohem Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf, da dies auch primär unsere Rettungsdienstkräfte entlastet. Auch Berufsgruppen die aufgrund ihrer Tätigkeit in häufigem Kontakt zu besonders durch COVID-19 gefährdeten Personen stehen und damit ein besonders hohes arbeitsbedingtes Expositionsrisiko, trotz Schutzmaßnahmen, durch hohe Erregertransmission besitzen, müssen vorrangig geimpft werden.

Dennoch gehören Feuerwehren aus Sicht der AG, mit seinen angegliederten Rettungsdiensten und „First-Responder-Einheiten“, ebenfalls zur o.g. Berufsgruppe. Eine vorrangige Impfung kann so weiter zu einer Entlastung des Gesundheitssystems führen und zur Entspannung der Corona-Lage.

Marcus Bätge, Leiter der AG Gesundheit dazu: „Auch unsere Leute setzen sich täglich den zusätzlichen, erweiterten Gefährdungen durch das Virus aus. Zusätzlich können sie, gerade bei den immer noch täglich steigenden Zahlen an positiv getesteten Personen, schnell zu Kontaktpersonen der Kategorie 1 werden, weitere Mitarbeiter und auch andere Patienten gefährden und das Gesundheitssystem schwächen“.

Neben den von uns geforderten, ausgeweitetem Schnelltestangebot bei den systemrelevanten Berufsgruppen von Feuerwehr und Rettungsdiensten, fordert die DFeuG jetzt auch eine Anpassung der STIKO –Matrix, mit einer höheren Priorisierung von Feuerwehreinsatzkräften bei der Corona-Schutzimpfung.

 

„Damit wir auch noch helfen können, wenn es anderen schlecht geht. Wer versorgt die Bürger, wenn wir nicht mehr helfen können“, schließt Bätge ab.

Bleibt gesund!

 

Eure AG Gesundheit Bund der DFeuG

 

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Am 14.12.2020 fand die jährliche Landesverbandsversammlung Hamburg, dieses Mal im Dorint Hotel Hamburg Eppendorf statt. Aufgrund der Covid19-Pandemie wurden von uns zwei Sitzungen parallel geplant und vorbereitet, da nicht abzusehen war, ob die Versammlung als Präsenzveranstaltung abgehalten werden könnte oder als Onlinevariante stattfinden müsste. 

Die zentralen Punkte waren natürlich der Rechenschaftsbericht des Vorstands und die Vorstandswahlen, da nach der Verschmelzung des Berufsverbands Feuerwehr mit der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft und dem Inkrafttreten der neuen Satzung alle Gremien neu zu wählen waren. 

Zu den Wahlen sagte der Landesvorsitzende Daniel Dahlke: „Mich freut es sehr, dass der Vorstand in großen Teilen und damit in seine Arbeit bestätigt wurde, gerade nachdem durch einen „offenen Brief“ und die Streuung von Falschinformationen versucht worden war, die Vorstandsarbeit und den Vorstand in Misskredit zu bringen. Die Wahl von Dirk Kamp vom Airport Hamburg zum stellvertretenden Landesvorsitzenden unterstreicht das gute Verhältnis zwischen Werk- und Berufsfeuerwehr. 

In diesen Monaten zeigt sich, dass die Feuerwehr Hamburg personell an ihrer Belastungsgrenze angekommen ist. Die Herausforderungen werden durch die Corona-Krise, gerade im Bereich des Rettungsdienstes durch die Übernahme von deutlich mehr Krankenbeförderungen, immer größer. Hochqualifizierte Notfallsanitäter*innen übernehmen verstärkt Sekundäreinsätze, um Defizite an anderer Stelle auszugleichen. Hier muss dringend eine Lösung gefunden werden, um die Notfallversorgung Hamburgs nicht zu gefährden. 

„Aber auch die Attraktivitätssteigerung des Berufes Feuerwehrmann und Feuerwehrfrau im Bereich der Werkfeuerwehren, wie z.B. am Airport Hamburg, muss dringend angegangen werden, da ein Nachwuchsmangel deutlich erkennbar ist und die Konkurrenz zwischen den Feuerwehren immer größer wird“, so der stellvertretende Vorsitzende Dirk Kamp.

Der Vorstand der größten Fachgewerkschaft für Feuerwehrleute wird sich unverzüglich den Herausforderungen stellen und zielgerichtet Gespräche auf allen Ebenen anbieten.

Der neugewählte Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender:                          Daniel Dahlke

Stellv. Vorsitzender:                Dirk Kamp

Schriftführer:                           Andreas Pritschens

Mittelverwalter:                       Heiko Jänsch

Leiter P/Ö:                               Heiko Runge

Beisitzer: Ulf Grapentien, Holger Frank, Olaf Reichelt, Daniel Frank, André Gonschorrek, Dirk Hückmann, Michael Mardt, Jan Heinrich, Björn Schmidt, Matthias Nothhaft  

Für das höchste Organ unserer Gewerkschaft, den Gewerkschaftstag, wurden 20 Delegierte gewählt. Als Kassenprüfer wurden Guido Pröpper, Sascha König, sowie Nils Otte gewählt.

 

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