Liebe Kolleginnen und Kollegen,

auf Grund des bereits in der letzten Information verkündeten Rücktritts unseres Landesverbandsvorsitzenden Daniel Dahlke möchten wir euch darüber in Kenntnis setzen, dass der Vorstand in einer dringlichen Vorstandssitzung am 23.06.2021 einen kommissarischen Landesverbands-Vorsitzenden bestimmt hat, so wie es die Satzung der DFeuG in $13 Abs. 6 vorsieht.

Als Landesverbandsvorsitzender wird Jan Heinrich (37, BF Hamburg F22/2) ab 01.07.2021 die Führung des Landesverbandes übernehmen und die Geschicke des Vorstandes leiten. 

„Ich freue mich über das entgegengebrachte Vertrauen diese Position übernehmen zu dürfen, sowie auf die nächste Zeit, in der viele Themen gemeinsam angegangen werden müssen. Beispielhaft seien hier die hohe Auslastung im Rettungsdienst, das Thema amtsangemessene Alimentation bei der Berufsfeuerwehr, die Personalratswahlen sowie die anstehenden Tarifverhandlungen bei der Flughafenfeuerwehr Hamburg genannt. 

Wichtig ist mir zu unterstreichen, dass wir ehrenamtlich all diese Themen nur als Team bewegen können. 

Bei Daniel möchte ich mich im Namen des gesamten Vorstandes für die bisherigen Dienste bedanken und ihm viel Erfolg für die zukünftigen Aufgaben im Bundesvorstand wünschen, auch uns wird er weiterhin im Landesverband als Beisitzer unterstützen.“ So Jan Heinrich.

Für die zur Wahl stehenden Vorstandsämter haben sich fristgerecht folgende Personen beworben:

 

Funktion

Kandidat/en

Bundesvorsitzende/r

Siegfried Maier

Stellv. Bundesvorsitzende/r   

Lars Wieg

Daniel Dahlke

Andreas Jedamzik

 

Udo Bingemann

Micha Quäker

Siegfried Maier

 

Schatzmeister/in

Alexander Rinsche

 

Schriftführer/in

 

Steffen Demuth

Beisitzer/in   

                                              

Bernhard Antl

Carsten Weimann

Tobias Thiele

Andreas Kacsur

Lars Wieg

Udo Bingemann

Diana Bergmann

Siegfried Maier

Sven Ziegler

Sebastian Neuwirth

 

Wahlliste als PDF 

+++Mitgliederinformation+++ Information zur „Corona-Sonderzahlung“

Im Rahmen der allgemeinen Diskussionen haben wir den Vorschlag der Gewährung einer steuerfreien Corona-Sonderzahlung an den Bürgermeister der Stadt Hamburg herangetragen.

Wir haben dieses Anliegen folgendermaßen begründet:

• Erhöhtes Arbeitsaufkommen und höhere Belastung durch die dynamische Pandemieentwicklungen

• Einschränkungen und erhöhte Gefahrenlagen an den Wachen und Einsatzstellen

• Steigende Inanspruchnahme im Rettungsdienst durch die notwendigen Desinfektionsmaßnahmen und die dadurch sinkende Anzahl von einsatzbereiten Rettungswagen

• Zunahme von Krankenbeförderungen

• Notwendige Erarbeitung von neuen Konzepten für Aus- und Fortbildung

• Gestiegener allgemeiner Verwaltungsmehraufwand

 

Leider hat der Bürgermeister unser Anliegen unter Verweis auf den Eintritt in den Ruhestand mit 60 Jahren und die Zahlung der Feuerwehrzulage abgelehnt.

Wir haben richtiggestellt, dass die Feuerwehrzulage die Besonderheiten des jeweiligen Dienstes abdecken soll, insbesondere den mit dem Schicht- und Nachtdienst verbundene Aufwand, sowie die Mehrausgaben für Verzehr. Mitnichten soll die Zulage die nochmals erhöhte Belastung durch die um sich greifende Pandemie abdecken.

Leider hat der Bürgermeister diese Erklärung ignoriert. Darüber hinaus haben wir darauf hingewiesen, dass seine Argumentation für den Ruhestand 60 fragwürdig erscheint, gerade in der derzeitigen Diskussion über die Lebensarbeitszeit. Hier haben wir angemerkt, dass man gern auf die 48- Stundenwoche schauen darf und dann feststellt, dass Feuerwehrleuten nach 40 Dienstjahren für 48 Jahre Arbeitszeit geleistet haben.

Dies vor dem Hintergrund, dass die Alimentation lediglich 80 Prozent der Vergütung der Arbeitszeit umfasst. Hierauf hat der Bürgermeister nur noch geantwortet, dass die von uns vorgebrachten Argumentationen nichts an seiner Sichtweise ändern würden, dass eine Zahlung einer Corona-Sonderzahlung nicht gerechtfertigt wäre.

Fazit der Wertschätzung unseres Bürgermeisters für seine Feuerwehr ist:

Mund halten und weitermachen, Ihr bekommt eine Feuerwehrzulage und dürft mit 60 in Pension!!!

 

Der Vorstand

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in den letzten Tagen haben uns Anfragen von Mitgliedern bezüglich des Themas um die Alimentation erreicht.

Der Grund hierfür sind die vom Personalamt versendeten Bescheide über die Ablehnung der von euch gestellten Anträge/Widersprüche, sowie die Unsicherheit wie damit verfahren werden soll.

Wir werden euch hierzu in den nächsten Tagen informieren.

Es gibt derzeit noch kein Musterschreiben oder eine Verfahrensanweisung, da wir für ein zielgerichtetes Vorgehen die Begründung der Ablehnung abwarten mussten.

Bis dahin bitten wir jedoch noch um ein paar Tage Geduld.

Im Auftrag des Vorstands

Heiko Runge

Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Gesprächsangebot an die Amtsleitung und Personalrat läuft ins Leere…

Liebe Mitglieder, der Vorstand der DFeuG-HH hat der Amtsleitung der Feuerwehr Hamburg und dem Personalrat vor mehr als 3 Wochen ein Gesprächsangebot gemacht, da es offensichtlich zu Irritationen über den Umgang mit verschiedenen, aktuellen Themen, in der Öffentlichkeit kam.

Leider ist seitens der Amtsleitung lediglich der Eingang des Schreibens mit der Ankündigung einer zeitnahen Entscheidung eingegangen und seitens des Personalrates nichts.

Vor diesem Hintergrund sehen wir dieses Gesprächsangebot als hinfällig an, da eine Terminierung zur aktuellen Berichterstattung nach 3 Wochen in der Sache nicht mehr zielführend ist. Wir sind enttäuscht und haben kein Verständnis über das Nicht-Zustandekommen dieser von uns vorgeschlagenen Gesprächsrunde. Selbstverständlich stehen wir auch in Zukunft für Gespräche zur Verfügung.

Mit gewerkschaftlichen Grüßen

Der Vorstand

P.S.: Kein Problem wird gelöst, wenn wir träge darauf warten, dass Gott sich darum kümmert. (Martin Luther King)

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