+++Besoldungs- und Versorgungsanpassung in der Bürgerschaft beschlossen +++

 

Die Hamburger Bürgerschaft hat am 11. September 2019 in Ihrer 104. Sitzung, unter dem 28. Tagesordnungspunkt (Drs. 18193) das Gesetz zur Besoldungs- und Versorgungsanpassung mit einem Änderungsantrag der SPD, dessen Inhalt uns noch nicht bekannt ist, beschlossen.

Den Gesetzesentwurf könnt Ihr hier einsehen.

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Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft wurde am 01. Mai 2011, als Fachgewerkschaft für den Bereich Feuerwehr, gegründet.

Damals ein Affront.

Aber aus Sicht der Kolleginnen und Kollegen dringend notwendig. Die Gründer unserer DFeuG wollten nicht länger hinnehmen, dass über ihre Köpfe hinweg verhandelt und entschieden wird.

Mit der Gründung der DFeuG wurde eine Fachgewerkschaft ins Leben gerufen, deren Expertise direkt aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsleitstellen und Rettungsdienst kommt, von der Basis- für die Basis.

Der Erfolg der DFeuG zeigt, dass die Einschätzung von damals richtig war! 

Kontinuierlich wurde gearbeitet, die Vertreter der DFeuG haben über die Presse und auf politischer Ebene Schwierigkeiten und Unzulänglichkeiten angesprochen. Es ist heute möglich, diese Wege direkt zu gehen. Nach anfänglicher Verwunderung wird die DFeuG wegen der vorhandenen Fachlichkeit heute als Gesprächspartner gerne gesucht. Unbürokratisch und offen für Neues, sach- und fachorientiert. Aber auch immer mit notwendigen Emotionen und dem unseren Berufsgruppen eigenen Stolz!

Jetzt, 8 Jahre nach Gründung der DFeuG, konnte in den Landesgruppen gefeiert und zurückgeblickt werden. Ursprünglich wurde unserer DFeuG prophezeit, dass es neben den bereits vorhandenen Arbeitnehmervertretungen keinen Platz und keine Notwendigkeit gibt, für eine besondere Fachgewerkschaft.

Heute wissen wir, eine Interessenvertretung, die die Praxis kennt, ist notwendiger denn je. Die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr muss für uns Mitarbeiter attraktiv bleiben. Die Tätigkeiten müssen finanziell wettbewerbsfähig bleiben! 

Es müssen die bereits vorhandenen Arbeitsschutzvorgaben umgesetzt werden! Die Arbeitszeitmodelle müssen arbeitnehmer- und familienfreundlich gestaltet werden! Es muss Vorsorge getroffen werden und Möglichkeiten geschaffen werden, um berufsbedingte Krankheiten abzusichern! 

Bisher konnte die DFeuG vieles anstoßen und Verständnis aufbauen. Unsere Expertise wird immer öfter eingefordert. Tarifverhandlungen, Beratungen der politischen Entscheidungsträger zu Feuerwehrfragen, Fragen zur Dienstplangestaltung, Möglichkeiten des speziellen Gesundheitsschutzes im Feuerwehrdienst, Presseanfragen zu Gewalt im Einsatzdienst oder großen Einsatzlagen- die DFeuG wird jetzt wahrgenommen!

In den letzten Jahren fand die Idee einer eigenen Fachgewerkschaft immer mehr Unterstützer, die DFeuG ist gewachsen und sie wächst stetig weiter. Unser hohes Engagement an der Basis spiegelt sich auch in den Personalräten wider. Regelmäßig steigt die Anzahl der Personalvertretungen, in denen unsere Stimme eine Wichtung erfährt, nicht selten stellen wir mittlerweile sogar den oder die Personalratsvorsitzenden. 

Der größte Erfolg war sicher der jetzt vollzogene Zusammenschluss der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft und des Berufsverbandes Feuerwehr, zur größten Interessenvertretung für den Bereich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr.

Darauf wurde nun angestoßen, am 01.Mai. Und darüber können sich alle freuen, die Interesse an einer starken, authentischen Interessenvertretung aus ihrem Fachbereich haben- von der Kommune, über die Länder bis zur Bundesebene. 

Vielen Dank an unsere Kolleginnen und Kollegen. 

Und vielen Dank an die Gründer der DFeuG! Es fühlt sich gut an Eure Idee, der DFeuG, und sie tut gut!

Siegfried Maier

1.stellvertretender Bundesvorsitzender

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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 Hexenjagd auf Kollegen der Feuerwehr Hamburg durch den eigenen Dienstherren 

Die Amtsleitung der Feuerwehr Hamburg hat sich leider dazu entschlossen, Disziplinarverfahren gegen Feuerwehrbeamte einzuleiten, die sich nicht dazu bereit erklären, einen zusätzlichen Berufsabschluss, nämlich den des Notfallsanitäters zu erwerben. 

Im Laufe des letzten Jahres sind hierzu dienstliche Weisungen ergangen, in denen die Kolleginnen und Kollegen aufgefordert werden, an den Ergänzungslehrgängen zum/zur Notfallsanitäter/in teilzunehmen, das Staatsexamen zu beantragen, abzulegen, die Berufsurkunde zu beantragen und dem Dienstherrn vorzulegen. Dieser Schritt war offensichtlich für die Feuerwehr Hamburg unumgänglich, um genügend Kolleginnen und Kollegen zu „motivieren“, denn die Rettungswagen dürfen nur noch bis zum 31.12.2020 mit Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten besetzt werden. 

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft Hamburg (DFeuG-HH) sieht es als sehr kritisch an, diesen Konfrontationskurs einzuschlagen. Bei den Kollegen handelt es sich um gewissenhafte Staatsbürger in Uniform, die sich nach einer Gewissensprüfung gegen die zusätzliche Ausbildung und Verantwortung entschieden haben. Die Dienststelle verstößt mit ihrem Vorgehen gegen Gesetze: 

  • • Das Grundgesetz (Art.12 Freie Berufswahl) gilt auch für Feuerwehrleute. 
  • • Eine Unterschrift unter einen Antrag ist eine freie Willensbekundung und kann nicht durch den Dienstherrn abgepresst werden. 

Nicht unerwähnt sollte in diesem Zusammenhang bleiben, dass jetzt schon großer Unmut darüber in der Feuerwehr herrscht, dass die Beamtinnen und Beamten, die die zusätzliche Ausbildung zum/zur Notfallsanitäter/in erfolgreich abgeschlossen haben oder sich gar zum Praxisanleiter haben ausbilden lassen, keinen Cent mehr bekommen und auch keine Verbesserung in ihrem Karriereverlauf absehbar ist. 

Wir fordern den neuen Amtsleiter Herrn Dr. Schwarz auf, die eingeleiteten Disziplinarverfahren umgehend zu schließen und einen angemessenen Weg zu finden, um den Kolleginnen und Kollegen der Feuerwehr Hamburg gerecht zu werden. Diese müssen im Brandschutz, Technischer Hilfe, Gefahrenstoff und Umweltschutz, sowie jetzt auch schon im Rettungsdienst zu 100 Prozent ihre Leistung bringen, unter Einsatz ihrer Gesundheit und manchmal auch ihres Lebens, allerdings bei nur 50 Prozent der nötigen Aus- und Fortbildung und zum Nulltarif.

Wann ist Schluss damit? 

 

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Weihnachtsgruß 2018

Weihnachtsruß_2018

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft weist auf den 7.12. „Tag des brandverletzten Kindes” hin. 
Zum neunten Mal veranstaltet der Verein Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. den bundesweiten Aktionstag.
Der diesjährige „Tag des brandverletzten Kindes“ am 7. Dezember 2018 warnt unter dem Motto
„Noch ganz klein – schon brandverletzt“ vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen bei Säuglingen, Neugeborenen und Kleinkindern. 76 % aller thermisch verletzten Kinder sind jünger als 5 Jahre. „Die meisten dieser Unfälle passieren im häuslichen Bereich und nicht, wie von vielen Eltern vermutet, im Straßenverkehr“, weiß Dr. Kay Großer, Vorstandsvorsitzender des Arbeitskreises „Das schwerbrandverletzte Kind“. „Die Unfallzahlen in der Hochrisikogruppe – Kinder unter 5 Jahren – stagnieren seit Jahren auf hohem Niveau. Deshalb muss Prävention rechtzeitig ansetzen, bestenfalls schon in der Schwangerschaft, spätestens mit der Geburt.“ „Zu der Hauptunfallursache bei Kindern unter 5 Jahren zählt die Verbrühung durch beispielsweise eine Tasse mit heißem Tee“, betont Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. „Die Kinderhaut ist im Vergleich sehr viel dünner. Deshalb reicht bereits eine Tasse mit heißem Tee aus, um 30 % der Körperoberfläche eines Kleinkindes zu verbrühen“, weiß Adelheid Gottwald. Präventionsarbeit ist wesentlich, um Eltern, Verwandte und Angehörige auf Unfallgefahren hinzuweisen und zu zeigen, wie man kleine Kinder vor Verbrennungs- und Verbrühungsunfällen schützen kann. 

So schützen Sie Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder Heiße Flüssigkeiten nicht am Tischrand abstellen 
Kabel (Wasserkocher) und Tischdecken nicht herunter hängen lassen 
Heiße Oberflächen wie Kaminöfen oder Herdplatten absichern 
Badewassertemperatur kontrollieren
Wärmflaschen fest verschließen
Streichhölzer und Feuerzeuge außer Reichweite von Kindern aufbewahren 
Speisen aus der Mikrowelle umrühren und probieren 
Steckdosen sichern 
Föhn und Heizdecken nicht in Babybettchen legen 
Vorsicht mit Rotlichtlampen 
Putzmittel sicher wegschließen

Wenden Sie sich im Notfall an den Notruf 112 und schildern Sie was passiert ist!Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V. berät und begleitet Familien mit brandverletzten Kindern in jeder Phase nach dem Unfall. Ein großes Kompetenznetzwerk steht zur Verfügung, sodass keine Frage rund um die thermische Verletzung im Kindesalter offen bleibt. Ziel ist es, für jedes brandverletzte Kind individuell die bestmögliche Versorgung zu erreichen und präventiv auf Unfallursachen hinzuweisen.
Paulinchen Hotline
Sie erreichen uns unter der kostenlosen Hotline: 0800 0 112 123

   Ihre Spende hilft

Mithilfe Ihrer Spende können wir Familien mit brandverletzten Kindern bestmöglich zur Seite stehen und sie durch den langjährigen, schmerzhaften Prozess begleiten. Veranstaltungen wie das Paulinchen-Seminar oder das Paulinchen-Jugendwochenende sind ohne Ihre Unterstützung nicht durchführbar. 
Zusätzlich machen Sie sich durch Ihre Spende für unsere Präventionsarbeit stark: Gemeinsam Unfälle verhindern!

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