Das für den öffentlichen Dienst erzielte Tarifergebnis entspricht in keiner Weise den Erwartungen. Über das Ergebnis sind unsere Kolleginnen und Kollegensehr enttäuscht, hätten sich mehr Durchhaltewillen seitens der verhandelnden Gewerkschaften gewünscht.

Warum wurde hier nicht mehr Druck aufgebaut?Konnte man nicht oder wollte man nicht? UnsereMitglieder vor Ort berichteten davon, dass sie bei den Demos von den Verantwortlichen der Gewerkschaften dazu aufgerufen wurden nicht mitzulaufen. Man wollte von ihnen keine Unterstützung!    

„Der Abschluss deckt von der Höhe her noch nicht einmal die derzeitige Inflation und ist somit ein klassisches Minusgeschäft. Ich habe kein Verständnis dafür, dass der Abschluss unter dem des TVöD geblieben ist“, so Siegfried Maier, Bundesvorsitzender der DFeuG.

Der Sprecher der Tarifkommission, Lars Wieg, begrüßt, dass der Focus auf die Gesundheitsberufe gelegt wurde, fragt aber auch kritisch,“ Sind dieMitarbeitenden aus den Rettungsdiensten und denFeuerwehren in Berlin, Bremen und Hamburg, dietagtäglich ihr Leben riskieren und ihre Gesundheit aufs Spiel setzen, um anderen Menschen zu helfen, es nicht auch wert, dass z.B. ihre Wechselschicht – und Schichtzulage angehoben wird“?

Für uns als Fachgewerkschaft zeigt dieses Ergebnis klar, dass wir weiter mit Nachdruck an einer klaren Differenzierung der Berufsgruppen, bezüglich Tarifabschlüsse, arbeiten müssen. Wer seine Gesundheit, sein Leben zugunsten anderer Menschen riskiert, gehört hierfür auch entsprechend entlohnt. Eine pauschale Verhandlung ist definitiv nicht mehr zeitgemäß!

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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