Berlin Brennt 2Ist die Feuerwehrschule in Berlin wieder ein Fall für die Tonne mit dem Motto #BerlinBrennt?

Seit vielen Jahren weisen wir als Gewerkschaft den Senat von Berlin darauf hin, dass es einen massiven Platzmangel an der Berliner Feuerwehr und Rettungsdienstakademie (BFRA) gibt.
Die BFRA ist in einer ehemaligen Flakhelfer-Kaserne aus dem Zweiten Weltkrieg untergebracht, welche unter Denkmalschutz steht. Im Jahr 2020 ist es doch absurd, dass es wichtiger ist, wenn alte Kasernengebäude einen höheren Stellenwert haben, als eine moderne Ausbildungsstätte für Feuerwehrleute.

Nach vielen Gesprächen konnten wir als Gewerkschaft erreichen, dass Finanzmittel in Höhe von 20 Mio. € für den Bau eines Lehrsaalgebäudes zur Verfügung gestellt wurden.
Da sich die Baumaßnahmen durch das Einschreiten des Berliner-Immobilien-Managements (BIM) auf 48 Monaten verlängerte, ist das Geld jetzt weg und inzwischen anderweitig verplant. In Zeiten von Corona und der Ausbildungsoffensive, wurde entschieden nach dringend benötigten Ersatzstandorten zu suchen.

Auf der Suche nach Ersatzstandorten fiel die Wahl auf das nicht weit entfernte Gelände
„Am Borsigturm“ in Berlin-Tegel, welches seit dem Auszug der Firma MOTOROLA leer steht. Nach der ersten Besichtigung stand fest, der perfekte Standort, um eine zeitgemäße und moderne Ausbildung durchführen zu können. Endlich ausreichend Platz und auch die Essensversorgung der Auszubildenden wäre sichergestellt. Für das Gelände hatte das Land Berlin ein Vorkaufsrecht in Höhe von ca. 16 Mio. €. Doch diese hatte einen völligen Blackout und ließ diese riesen Chance ungenutzt verstreichen. Angeblich wussten Sie von dem Bedarf der Berliner Feuerwehr nichts, trotz der jahrelangen Bedarfsanmeldungen. Nun verlangt ein Immobilienentwickler inzwischen ca. 65 Millionen € für das Gelände. Damit findet die Ausbildung der Notfallsanitäter weiterhin unter miserablen Bedingen statt und die Zukunft des Rettungsdienstes in Berlin, ab dem Jahr 2030 durch die geringe Anzahl von ausgebildeten Notfallsanitätern, ist in erheblicher Gefahr.

Wir fordern ein schnelles und konsequentes Eingreifen der Politik! Es kann aus unserer Sicht nicht sein, dass wegen eines Behördenfehlers und der Corona bedingten Sparwut, die Zukunft des gesamten Berliner Rettungsdienstes auf dem Spiel steht.

 

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