Feuerwehr-Gewerkschaft gründet Landesgruppe Niedersachsen

„Ein weiterer Fleck auf unserer Gewerkschafts-Landkarte kann nun rot eingefärbt werden“ sagt Ingo Schäfer, Bundesvorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft DFeuG. „Wir freuen uns, nun auch in Niedersachsen eine eigenständige Landesgruppe gegründet zu haben und somit, direkt vor Ort bei den Kollegen, für deren Belange einzustehen und als Ansprechpartner für die Verantwortlichen aus Verwaltung und Politik zur Verfügung zu stehen.“

Am gestrigen Donnerstag hat sich in Delmenhorst eine Landesgruppe der DFeuG gegründet und den Landesgruppenvorstand gewählt. Dem Vorstand gehören Vertreter etlicher Feuerwehren an, die aus Hannover, Wolfsburg, Emden, Delmenhorst und Oldenburg stammen.

Die neue Landesgruppe wird sehr gerne in das Netzwerk der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft aufgenommen.

Der neue Vorstand in Niedersachsen v.l.n.r. : Sebastian Neuwirth (Wolfsburg), Matthias Schmidt (Hannover), Christian Budde (Delmenhorst), Martin Manneck (Delmenhorst), Harald Steinmann (Wolfsburg), Mariella Canella (Oldenburg), Pierre Hellwig (Delmenhorst), Eike Garrelts (Delmenhorst), nicht im Bild sind Heiko Klaaßen (Oldenburg), Jens Heinrich (Delmenhorst) und Timo de Buhr (Emden)

Als ein erstes Ziel kann die Beteiligung bei den kommenden Personalratswahlen angesehen werden, um in den Kommunen die Arbeitsbedingungen der Kolleginnen und Kollegen zu verbessern.

Aber auch auf die Politik soll zugegangen werden um Probleme, wie Übergriffe auf Rettungskräfte, oder laufbahnrechtliche Belange zu verbessern.

Wir wünschen der neuen Landesgruppe Niedersachen viel Erfolg für die bevorstehende Arbeit.

Für die DFeuG

Detlef Schütz

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Die Gewerkschaften DFeuG, GdP und ver.di sind verärgert über die Nichteinlösung der Zusagen, die ihnen seitens des Senats von Berlin mit der Vereinbarung vom 30. April 2018 gegeben wurden. Vereinbart wurde unter anderem, eine ab 1.1.2018 wirkende Erhöhung und Dynamisierung der Feuerwehrzulage, eine noch in diesem Jahr wirksam werdende bessere Eingruppierung von Notfallsanitäter*innen sowie eine Abgeltung bisher aufgelaufener Überstunden. Keine dieser Zusagen wurde aktuell eingelöst.

Der Verhandlungsführer der Gewerkschaften, Roland Tremper (ver.di) sieht die Gefahr einer Verschärfung des Konfliktes auf die Stadt zukommen, wenn nicht schnell gehandelt wird. Tremper: „Wir haben die Vereinbarung unterzeichnet, um zügig zu einer Verbesserung der Arbeitssituation der Kolleg*innen zu kommen und um den Dialog mit dem Senat wieder aufzunehmen! Das Interesse des Senats den Konflikt dauerhaft zu beruhigen, scheint jedoch nicht sehr ausgeprägt zu sein!“

Seitens der Gewerkschaften wird mit Unverständnis festgestellt, dass trotz eindeutiger Zusagen, die Umsetzung der Verbesserungen anscheinend durch die Senatsverwaltung für Finanzen blockiert wird.

Der Vorsitzende der DFeuG, Michael Quäker reagiert sauer, weil die Gewerkschaften von vielen Feuerwehrkolleg*innen für diese Vereinbarung kritisiert wurden, die sie für nicht ausreichend ansahen. Quäker wirft nun dem Senat vor, mit seinem indifferenten Handeln genau diese Haltung zu unterstützen. Quäker: „Wenn der Senat nicht wieder brennende Tonnen haben will, muss er nun endlich zu seinen Zusagen stehen!“

Norbert Cioma der Berliner GdP-Vorsitzende sieht nur noch ein kleines Zeitfenster, um die Vereinbarung zu retten. Cioma: „Viel fehlt nicht mehr, um die Situation endgültig unkontrollierbar zu machen. Ich hoffe, wir können unsere Übereinkunft noch mit Leben erfüllen!“

Alle drei Gewerkschaften erwarten nun vom Regierenden Bürgermeister eine schnelle Klärung der Situation. Mittlerweile ging ein Vorschlag zur Weiterführung der Gespräche mit dem Senat im November dieses Jahres ein. Die Beschäftigtenvertretungen sehen momentan jedoch keinen Sinn in einem neuen Termin, solange nicht die bisherigen Zusagen umgesetzt sind.

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Durch die lang anhaltende Trockenheit sind unsere Wälder und Landwirtschaftsflächen in diesem Jahr einer extremen Dürre ausgesetzt.

Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) möchte daher an die Besonnenheit aller Bürgerinnen und Bürger appellieren, keine brennenden Zigaretten aus den Fahrzeugen zu werfen.

Täglich sind unsere Kolleginnen und Kollegen mit Flächenbränden beschäftigt, die nachweislich unter anderem durch achtlos weggeworfene Zigaretten ausgelöst wurden. „Aufgrund der akuten Trockenheit in unserer Natur kann solch eine Unachtsamkeit fatale Folgen nach sich ziehen“, so der Pressesprecher der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft, Tobias Thiele. Tagtäglich kämpfen unsere Kollegen derzeit mit Wald- und Flächenbränden, die durch Fahrlässigkeit ausgelöst wurden und dementsprechend verhindert werden könnten.

In unseren Wäldern herrscht derzeit die höchste Waldbrandgefahr, daher ist der Umgang mit offenen Feuer in den Wäldern verboten. Neben Lager- und Grillfeuern gilt dies auch für das Rauchen. Weiterhin bitten wir alle Autofahrer nicht auf Gras- oder Waldflächen zu parken. Schon die Wärmestrahlung der Katalysatoren von PKWs reicht aus, um einen Flächenbrand zu entzünden.

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger in der derzeitigen Wettersituation besonders aufmerksam zu sein und schon bei kleinsten Wahrnehmungen unseren Feuerwehrnotruf 112 zu wählen und Zufahrten zu den Wäldern unbedingt freizuhalten.

Tobias Thiele Pressesprecher DFeuG

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Feuerkrebs MelderRenommierte Forschungseinrichtung der WHO ordnet Brandrauchbestandteile* speziellen Krebsarten zu

Die internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), eine Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO), hat bereits 2007 festgestellt, dass Brandrauch krebserregend ist.

Jetzt wurde von der IARC eine Liste karzinogener Stoffe veröffentlicht, aus der hervorgeht, welche Brandrauchinhaltsstoffe bestimmte Krebsarten verursachen. Und dadurch das Risiko der Feuerwehrleute daran zu erkranken, weltweit auf bis zu 30% gegenüber der restlichen Bevölkerung, steigen lässt.

Für die gemeinnützige Gesellschaft FeuerKrebs (haftungsbeschränkt) ist dies ein weiterer Beweis und auch die Bestätigung dafür, dass sich gerade bei Feuerwehreinsatzkräften in Deutschland daraus ein Anspruch auf Anerkennung, zumindest dieser nachgewiesener Krebsarten, als Berufskrankheit ergibt.

„Eine gesetzliche Grundlage für Entschädigungszahlungen sowohl bei den Berufs- als auch bei den freiwilligen Kräften ist nur die logische Konsequenz daraus“ sagt Marcus Bätge, Geschäftsführer der Gesellschaft aus Hamburg.

„Wir fordern die Bundesregierung auf, im Sinne der 1,2 Millionen Feuerwehrleute in Deutschland, eine Gesetzeslage zu schaffen, auf deren Grundlage eine Entschädigung und pauschale Anerkennung, unbürokratisch und kurzfristig möglich sind“, so Bätge weiter.

FeuerKrebs gUG und ihre Partner, der Berufsverband Feuerwehr e.V. und die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), weisen seit Jahren auf die Gefahren durch krebserregende Bestandteile im Brandrauch und die daraus entstehenden Folgen für die Feuerwehreinsatzkräfte hin.

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Sommerzeit ist Reisezeit

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Liebe Kollegen,
am Montag und Dienstag war ich auf unserer Bundeshauptversammlung in Hamburg und habe mich sehr darüber gefreut, welches Interesse in den Pausen an unserem Protest „BerlinBrennt“ vorhanden war.Berlin Brennt 4

Ich war aktiver Teilnehmer an dieser Mahnwache. Dort hat ein harter Kern aus allen Gewerkschaften sowie unorganisierten Kollegen, 5 Wochen, 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag mitgewirkt.

Das habe ich über den Aufbau einer Chatgruppe auf "Telegram" erreicht und die Organisation möglich gemacht.

Ich möchte an dieser Stelle nicht alles aufzeigen, was in Berlin stattgefunden hat. In einem späteren Beitrag werde ich dies nachholen.

Berlin Brennt 1

Es gibt aber ein tolles Rap-Video eines Kollegen aus Berlin, der die Dinge musikalisch auf den Punkt bringt. Er macht Dienst auf einer Innenstadt-Wache Berlins. Über eine Bewertung oder einen Kommentar würde wir uns freuen,  denn damit werden wir noch interessanter und präsenter.

Berlin Brennt Tonne

Gruß, Seele aus Berlin

Potcasts im Deutschlandfunk

LG Berlin-Brandenburg

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