Der nächste Verhandlungstermin steht an und die Arbeitgeber sehen keinen Verhandlungsspielraum.  

Wir, die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG), solidarisieren uns mit den tarifverhandelnden Gewerkschaften und sichern in den anstehenden Arbeitskämpfen unsere volle Unterstützung zu.  

Die Tarifkommission der DFeuG unterstützt ausdrücklich die Forderung nach einer Erhöhung der Einkommen für die Beschäftigten und Beamten der Länder im öffentlichen Dienst. 

„Allerdings geht uns die Forderung von 5% im Angesicht der derzeitigen Inflation von fast 5% nicht weit genug, so würde nur das bisherige Niveau gehalten und es droht ein Reallohnverlust“, so Siegfried Maier, Bundesvorsitzender DFeuG. „Daher müsse eine Einmalzahlung von mindesten 500€ gezahlt werden, auch um die Belastung während der Pandemie auszugleichen“.

Für den Bereich der Pflegekräfte wird sogar eine Erhöhung der Entgelte um mindestens 300 € im Monat gefordert. 

Wir, im Rettungsdienst und bei den Feuerwehren, versorgen Notfallpatienten zusammen mit den Pflegekräften und haben dieses auch in der Pandemie zuverlässig, trotz des erheblichen Fachkräftemangels, getan.

Daher fordern wir für unsere Tarifbeschäftigten, bei den Rettungsdiensten und den Feuerwehren sowie den Rettungsleitstellen, in den Ländern wie Berlin, Hamburg und Bremen analog eine Erhöhung der Entgelte um mindestens 300€ monatlich. Diese Forderung ist bei der derzeitigen Belastung im Notfallrettungsdienst in unseren Augen mehr als gerecht.

Sollte es den Arbeitgebern aufgrund der aktuellen finanziellen Lage nicht möglich sein, müsse über andere Möglichkeiten wie z.B. die Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 37 Wochenstunden nachgedacht werden.

Zusätzlich fordern wir als Fachgewerkschaft für Feuerwehr- und Rettungsdienstpersonal sowie die Kolleginnen und Kollegen der Rettungsleitstellen, Brand- und Katatstrophenschutzämter:

  • Die Überarbeitung des § 47mit den Sonderregelungen für Beschäftigte im Justizvollzugsdienst der Länder und im feuerwehrtechnischen Dienst der Freien und Hansestadt Hamburg sowie des Landes Berlin. Hier muss das Rettungsfachpersonal und die Beschäftigten in den Leitstellen mitaufgenommen werden. Der überwiegende Teil dieser Beschäftigten wird bei den Feuerwehren der Länder beschäftigt und es finden durch die unterschiedlichen tariflichen Zuordnungen Ungleichbehandlungen statt.

  

  • Die Erarbeitung eines Konzeptes zum Erreichen der Rentefür die Tarifbeschäftigten im Feuerwehreinsatzdienst und im Rettungsdienst – keiner kann ernsthaft davon ausgehen, dass die körperlich fordernde Arbeit bis zum 67 Lebensjahr ausgeübt werden kann.
  • Die Länder müssen sich verpflichten endlich Lebensarbeitszeitkonteneinzuführen.
  • Eine jährliche Gesundheitsvorsorgeuntersuchungfür alle Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst und die Möglichkeit von präventiven Kuren.
  • Absenkung der Wochenarbeitszeit für in Schichten arbeitende Tarifbeschäftigt 
  • Streichung des § 9 (3) TV-L– Bereitschaftszeiten müssen individuell in den einzelnen Standorten mit den jeweiligen regionalen Besonderheiten gestaltet werden können.  
  • Faire Eingruppierungbei Berücksichtigung der gemachten Vorerfahrung.
  • Rückkehr aller Bundesländerin die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL)

 

Die Tarifkommission für den Bundesvorstand 

Yves Pasquini                                                                                            Andreas Kacsur

Robert Pohl                                                                                                Lars Wieg  

 

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