Gute Nachrichten für alle Notfallsanitäter*innen - Bundeskabinett erlaubt Ausnahme vom Heilpraktikergesetz für Notfallsanitäter

Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, unsere intensiv geführten Gespräche haben sich gelohnt! 

Parallel zum Berufsverband Rettungsdienst (BDRD) haben wir in den letzten Monaten mehrfach Gespräche mit der Politik geführt um zeitnah eine sinnvolle, praxisorientierte Änderung des Notfallsanitätergesetzes zu erreichen, um mehr Rechtssicherheit für unsere Kolleg*innen zu schaffen.

Nun können wir mit Stolz berichten, dass unsere Arbeit sich gelohnt hat, das Bundeskabinett dem Entwurf bereits zugestimmt hat. Vorausgesetzt der Zustimmung des Bundesrates kann das novellierte Gesetz vermutlich im Frühjahr 2021 in Kraft treten.

Detaillierte Erläuterungen könnt ihr dem unten angefügten Link, der Erläuterung des SK-Verlages entnehmen.

 https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/bundeskabinett-erlaubt-ausnahme-vom-heilpraktikergesetz-fuer-notfallsanitaeter.html

 

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Der Bundesvorstand der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft(DFeuG) hat einen  Favoriten für die Wahl des Präsidenten des Deutschen Feuerwehr Verbandes (DFV) im Oktober: denBerliner Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen.

Herr Dr. Homrighausen hat in den vergangenen zwei Jahrenbewiesen, dass er kritische Situationen bewältigen kann, notwendige Veränderungen vorantreibt und zielorientierte Entscheidungen trifft.

Aus unserer Sicht hat Herr Homrighausen mit seiner basisnahen Arbeitsweise und seinem professionellen Auftreten und Handeln die besten Voraussetzungen, den Feuerwehrverband aus der Krise zu führen“., so Siegfried Maier, Bundesvorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft.

Herausgeber:​​

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG)

Pressekontakt:

Tobias Thiele​​

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Informationsaustausch zwischen der Deutschen Feuerwehr Gewerkschaft (DFeuG) und dem Deutschen Berufsverband Rettungsdienst e.V. (DBRD)

Täglich versuchen wir in Einsätzen unsere Ressourcen zu optimieren, greifen zur Bewältigung der unterschiedlichen Lagen auf Fachexpertisen und -berater zurück. 

Was sich im Einsatzdienst bewährt, gilt auch für unsere basisnahe Gewerkschaftsarbeit. 

Kräfte bündeln, gemeinsam etwas bewegen: Unter diesem Motto fand am 3. August 2020 in Lübeck ein erstes "Kennenlerngespräch mit Informationsaustausch" zwischen der DFeuG und dem DBRD statt. 

In bilateralen Gesprächen wurden Themen behandelt, an deren Lösungen man künftig gemeinsam arbeiten möchte. Hierzu gehören unter anderem:

➢ Gewalt gegen Einsatzkräfte 

➢ Notfallsanitätergesetz und die Auswirkungen auf den Rettungsdienst und die Feuerwehr

➢ Schnittpunkte zwischen der DFeuG und dem DBRD ausloten 

➢ Präsenz bei den Entscheidungsträgern in der Politik herstellen 

➢ Studien die z.Zt. im Rettungsdienst laufen 

➢ Einsatzstellenhygiene

Aus Sicht der DFeuG war dieses Treffen ein voller Erfolg. Viele Schnittmengen und Themen sind erarbeitet und besprochen worden, die wir auch in Zukunft gemeinsam verfolgen wollen. Eine weitere zielorientierte Zusammenarbeit wurde vereinbart.

Diana Bergmann

Leiterin AG Rettungsdienst

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Gemeinsame Kampagne der Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) und der Gewerkschaft der Polizei NRW (GdP) wirbt für mehr Respekt, gegenüber Einsatzkräften

 

Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte kümmern sich in ihrem täglichen Dienst um die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Immer häufiger werden unsere Einsatzkräfte mit aggressiven Verhalten konfrontiert. Dem stellen wir uns entschieden entgegen. Mit der Kampagne „Respekt?!Ja Bitte!“ werben Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungssanitäter für mehr Respekt gegenüber den Einsatzkräften und in unserer Gesellschaft.

Die Zunahme des respektlosen Verhaltens ist mittlerweile durch viele Vorfälle belegt. Auch die Berichte unserer Kolleginnen und Kollegen über gewalttätige Angriffe nehmen in den letzten Jahren immer mehr zu. Dabei kommt es zu einem immer extremer werdenden Ausmaß von Gewalt. Immer häufiger werden die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr durch gewalttätige Angriffe für einen längeren Zeitraum oder sogar auf Dauer dienstunfähig.

Mit unserer gemeinsamen Homepage www.respekt-ja-bitte.de appellieren wir gemeinsam an alle Menschen, dass sie die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ihre Arbeit machen lassen und sie weder behindern, noch angreifen. Unsere Einsatzkräfte sind diejenigen, die 365 Tage im Jahr 24 Stunden rund um die Uhr für die Bürgerinnen und Bürger da sind und ihnen helfen. 

Deshalb sollte jeder Bürger Respekt gegenüber unseren Einsatzkräften zeigen und dankbar sein, dass er in einer Notlage jederzeit ihre Hilfe bekommt.

Mit der Homepage möchten wir zur Aufklärung beitragen, unsere Kampagne näher vorstellen. Unser Ziel ist die Sensibilisierung der Bevölkerung, damit wir gemeinsam ein Zeichen gegenüber aggressiven Verhalten setzen, die Angriffe auf Einsatzkräfte bald der Vergangenheit angehören.

 

#Respekt?!JaBitte!

 

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Müssen Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettungsdienste künftig um ihre Gesundheit und ihr Leben bangen?

Mit großer Sorge beobachtet der Bundesvorsitzende der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) die Berichte über Gewalt und stetig schlimmer werdende Übergriffe auf Einsatzkräfte. 

„Für uns als Fachgewerkschaft sind die anwachsenden und jetzt wohl organisierten Übergriffe ein alarmierendes Zeichen“, so Siegfried Maier. „Wenn Polizisten, organisiert, in einer Art und Weise angegriffen und verletzt werden, wie jetzt in Stuttgart, wer ist dann der nächste?

Feuerwehr, Rettungsdienst, THW?

Sollen oder wollen wir künftig Verhältnisse wo Rettungskräfte zum Eigenschutz bewaffnet ihren Aufgaben nachgehen? Das kann nicht die Lösung sein. Müssen unsere Einsatzkräfte künftig mit Bodycams ausgerüstet zum Patienten fahren? Ist es das was die Bevölkerung in Deutschland will?

Wir fühlen uns fest verwurzelt, über das Ehrenamt und Nachbarschaftsveranstaltungen, über unsere tägliche gute Arbeit.

Jetzt brauchen wir aber Austausch und Aufklärung darüber, wem Angriffe auf Einsatzkräfte wirklich schaden: Solche Taten blockieren und verlangsamen Hilfe, die meist schnell kommen muss. Jeder der Einsatzkräfte attackiert, tötet vielleicht indirekt andere Menschen. Hören Sie auf damit!“, so Maier weiter.

Allein in den letzten 6 Monaten gibt es genügend Beispiele, für stetig steigende Straftaten gegen Einsatzkräfte, die zunehmend organisiert und geplant erscheinen. Silvesternacht in Berlin, Hydranten in Gera, Hinterhalt in Dietzenbach und jetzt Stuttgart, das ist nur ein Bruchteil von Beispielen, die sich leider beliebig fortsetzen lassen.

„Es ist an der Zeit, dass die Politik endlich Taten folgen lässt, die Epoche für Lippenbekenntnisse ist vorbei. Es ist nicht länger akzeptabel, dass unsere Einsatzkräfte, deren Aufgabe das Retten von Menschenleben ist, selbst um ihr eigenes Leben und ihre Gesundheit bangen müssen. Wir erwarten hier durch unsere Gerichte eine konsequente Strafverfolgung unter Ausschöpfung aller rechtlich möglichen Mittel. Hierbei ist auch nicht die immer wieder von Politikern geforderte Erhöhung der Strafmaße die Notwendigkeit. Diese Floskeln sind unnötig.

Wer Polizisten angreift und verletzt, ebnet den Weg für den nächsten Schritt! Die Hemmschwelle sinkt leider.

Kolleg*innen der Polizei arbeiten mit uns täglich an Einsatzstellen zusammen und sorgen dafür, dass wir helfen können. Diesen Menschen muss jetzt geholfen werden. Lassen Sie unsere Kolleg*innen nicht allein. “.

Wir als Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft können nicht länger hinnehmen, dass Anzeigen unserer Kolleginnen und Kollegen eingestellt werden, diese Straftaten im Sande verlaufen, denn dieser Umstand führt regelmäßig zu einer Resignation bei unseren Einsatzkräften, enthemmt auf der anderen Seite die Täter zunehmend.

Wir fordern:

- eine konsequente Strafverfolgung aller Täter

- regelmäßige Schulung zur Notwehr/Nothilfe für alle Kolleg*innen

- entsprechende persönliche Schutzausrüstung für alle Kolleg*innen

- intensivere Zusammenarbeit aller Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben

- Aufklärung der Bevölkerung

- zentrale Sammlung der Daten zu Übergriffen

        Siegfried Maier​​​​         ​​  

         Bundesvorsitzender ​

 

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AG- Gesundheit der DFeuG empfiehlt G26.3 bzw. G31- Untersuchungen bei „geheilten“ Einsatzkräften, nach COVID-19-Infektion

Bezugnehmend auf einen aktuellen Bericht von https://www.rainews.it/, zu Langzeitschäden der Lungen, nach einer SARS-CoV-2-Infektion, empfiehlt die AGGesundheit der DFeuG  eine unverzichtbare und unverzügliche G26.3 bzw. G31 Untersuchung bei “geheilten” COVID-19-Patienten mit der Qualifikation AGT und Taucher, bevor sie wieder eingesetzt werden. 

In dem Artikel „Dauerhaft geschädigt“, wird von Patienten, mit „irreversiblen Schäden an der Lunge“ berichtet.

Laut Oberarzt der Universitätsklinik Innsbruck, Frank Hartig, sollen sich Personen mit entsprechenden Tätigkeiten, nach einer überstandenen Covid-19-Infektion, auf jeden Fall gründlich von einem Taucharzt untersuchen lassen, auch wenn sie nur leichte Symptome hatten und noch eine aufrechte Tauchtauglichkeitsuntersuchung haben.

Das Dokument findet ihr unter: https://www.rainews.it/tgr/tagesschau/articoli/2020/04/tag-Coronavirus-Lungeschaden-Forschung-Uniklinik-Innsbruck-6708e11e-28dc-4843-a760-e7f926ace61c.html?wt_mc=2.www.fb.undefined_ContentItem-6708e11e-28dc-4843-a760-e7f926ace61c.&wt

Bleibt gesund!

Euer Bundesvorstand

Im Auftrag M.Bätge, AG Gesundheit

 

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