Die Auswirkungen der Föderalismusreform von 2007 führen bei den deutschen Berufsfeuerwehren zu immer größeren Ungerechtigkeiten in der Besoldung.

Dazu Swen Kalowsky: „Es ist nicht nachvollziehbar, dass unsere Kolleginnen und Kollegen für die gleiche Arbeit in den Bundesländern unterschiedlich besoldet werden. Ein Feuer brennt in Dresden nicht weniger gefährlich als in Frankfurt am Main“.

Nach wie vor werden Feuerwehrbeamtinnen und -beamte in Deutschland, abhängig von der Regelungswillkür des jeweiligen Bundeslandes bezahlt. „Dieser Zustand ist nicht länger akzeptabel“, so der stellvertretende Bundesvorsitzende weiter.

Seit Jahren beklagen, beispielsweise die Berufsfeuerwehren in Hessen, eine massive Abwanderung fachlich sehr gut ausgebildeter Kolleginnen und Kollegen. Das resultiert in erster Linie aus dem Umstand, dass das Land Hessen nicht mehr zur Tarifgemeinschaft der Länder gehört. Dieser Umstand stellt die Kommunen in Hessen vor massive Personalprobleme.

Besoldungsunterschiede von bis zu 12 Prozent, quer durch unsere Republik, sind inakzeptabel!

Diese Problematik bemängeln die Polizeigewerkschaften ebenfalls seit Jahren. Auch hier werden Kolleginnen und Kollegen, je nach Zugehörigkeit zum Bundesland, unterschiedlich besoldet.

Die DFeuG fordert deshalb die Bundesregierung auf, diesen Missstand zu beseitigen.

Nur so kann sichergestellt werden, dass auch in Zukunft deutsche Berufsfeuerwehren und Feuerwehren mit hauptamtlichen Kräften motiviert ihren extrem fordernden Beruf ausüben können und somit der Schutz der Bevölkerung sichergestellt ist.

Neiddebatten und Abwanderung wegen zu schlechter Besoldung dürfen unserem Berufsbild nicht länger schaden.

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Führt meine Diabeteserkrankung oder der Ersatz eines Hüft- oder Kniegelenkes automatisch zur Dienstunfähigkeit und somit zum vorzeitigen Ruhestand? Diese und ähnlich lautende Fragen erreichen uns in den vergangenen Wochen mehrfach. Wir möchten versuchen, heute etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Dem Föderalismus in Deutschland ist es geschuldet, dass es derzeit keine bundesweit einheitliche Feuerwehrdienst-Tauglichkeits-Untersuchung gibt. Die UVV legt nur fest, dass eine Eignungsuntersuchung durch einen Arzt zu erfolgen hat, der „mit den Aufgaben der Feuerwehr vertraut ist“, so z.B. Feuerwehr-Ärzte.

Spezielle Untersuchungen nach den arbeitsmedizinischen Grundsätzen, beispielsweise G 25, G 26 oder G 41, dürfen wiederum nur von Ärzten durchgeführt werden, welche die Zusatzbezeichnung „Arbeitsmedizin“ oder „Betriebsmedizin“ führen. Die Verantwortung für einen sicheren Dienstbetrieb, und somit für die Gesundheit der Mitarbeiter, obliegt der Kommune als versicherungsrechtlicher Unternehmer.

Während Untersuchungen nach den „G-Grundsätzen“ bundesweit einheitlich sind, sieht es mit den Eignungsuntersuchungen anders aus. Und dennoch: die letztliche Entscheidung über eine uneingeschränkte, eingeschränkte oder eben keine Diensttauglichkeit obliegt dem untersuchenden Arzt.

Uns liegen derzeit regional sehr unterschiedliche Entscheidungen vor, was eine Diensttauglichkeit mit Diabetes oder einem Gelenkersatz betrifft. Nicht nur, dass es in der Verantwortung des bescheinigenden Arztes liegt, nein, auch der betreffende Kollege selbst trägt erheblich zu dieser ärztlichen Entscheidung bei.

Bei Diabetes beispielsweise, spielt nicht nur die Typisierung eine wichtige Rolle, sondern auch die Frage wie gut oder schlecht der Betroffene mit der Erkrankung umgehen kann. Ein gut eingestellter und wenig einschränkender Diabetes kann zur Beibehaltung der Diensttauglichkeit führen, während ein belastungseinschränkender Diabetes zur Dienstunfähig führen kann.

Gleiches zeigt sich nach einem Gelenkersatz. 

Wird der Ersatz gut angenommen, und es besteht keine Leistungseinschränkung, bleibt i.d.R. die Diensttauglichkeit erhalten. Ist dem nicht so, droht Dienstuntauglichkeit.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass die Frage nach dem Erhalt der Diensttauglichkeit durch schwere Erkrankung nicht grundsätzlich beantwortet werden kann.

Hier spielen Faktoren wie Meinung der bescheinigenden Ärzte, persönliche Leistungsfähigkeit und nicht zuletzt die Auffassung des Arbeitgebers die entscheidende Rolle.

Die Diensttauglichkeit ist zu speziell zu betrachten und erlaubt nach unserer Ansicht keine allgemeingültige Aussage.

Tex für den Aushang...

In den Morgenstunden des 05.09.2017 verunglückten 2 Kameraden der Feuerwehr Lehnin, im Einsatz tödlich. Die beiden Kameraden von der Lehniner Ortsfeuerwehr waren am
Dienstagmorgen bei einem Einsatz zwischen den Anschlussstellen Brandenburg und Netzen auf tragische Weise ums Leben gekommen.

„Wir sind alle tief betroffen und traurig. Unser Gedenken und unser Mitgefühl gilt den Toten und ihren Angehörigen“, sagte ein schockierter Bundesvorsitzender der DFeuG, Ingo Schäfer.

Der Landesfeuerwehrverband Brandenburg hat ein Spendenkonto eingerichtet, um die Familien der Getöteten zu unterstützen.

Text für den Aushang...

Mit tiefer Bestürzung müssen wir Euch mitteilen, dass ein weiterer Kollege der Werkfeuerwehr BASF seinen Kampf verloren hat.

Der Kollege erlag seinen Verletzungen, welche er sich bei dem verheerenden Unglück im Oktober 2016 zugezogen hatte.

Unser tiefstes Mitgefühl gilt der Familie sowie den Angehörigen und den Kolleginnen und Kollegen der Werkfeuerwehr BASF, in diesen schweren Stunden sind unsere Gedanken bei ihnen.

Swen Kalowsky
stellv. Bundesvorsitzender

Text für den Aushang...

FlyerDie Firma Texport verlängert ihr Angebot, den Mitgliedern der DFeuG bei der Teilnahme der ActionDays in Kühlsheim, am 29. und 30. September 2017, einen Rabatt von 5€ zu gewähren.

Somit kosten die Theorie lediglich 10€ und die Theorie und Praxis 25€.

Neben der Möglichkeit, moderne Schutzkleidung zu testen werden in der Praxis aktuelle Feuerwehrzeitgeschehens Einsatzprobleme und -situationen dargestellt und mögliche Lösungswege aufgezeigt. Folgende Workshops gehören hierbei zum Programm:

Wärmeerfahrungsanlage
Einsatzmanagement
Schlauchmanagement und Strahlrohrhandling
Gurtsysteme und Selbstsicherung
Atemschutznotfall und Rettung

Wir sehen in der Veranstaltung grundsätzlich eine sehr gute und interessante Fort- und Weiterbildungsmöglichkeit.

Die Workshops werden von erfahrenen nationalen wie auch internationalen Kolleginnen und Kollegen betreut, getreu unserem Motto „von der Basis für die Basis“.

Die Anzahl der Karten ist begrenzt, bei Interesse bitte in der Geschäftsstelle melden  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 0212- 64 56 48 55
Weitere Informationen könnt ihr dem beiliegenden Flyer entnehmen.

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...endlich geschafft...! Wie in einer der letzten News schon versprochen ist der Onlineshop ab sofort eröffnet.

www.shop4bos.de

Nach langer Suche ist es uns gelungen, einen Partner zu finden, der unter anderem unsere Merchandising-Produkte anbietet. Parallel hierzu werden auch Artikel aus unserer Kampagnen «Rettungsgasse-rettet-Leben» und «Sicherheit für Einsatzkräfte» angeboten.

Somit kann jedes Mitglied aber gern auch interessierte Kolleginnen und Kollegen, Freunde und Bekannte unsere Produkte erwerben.

Besonders freut uns, das all unsere Mitglieder, nach Verifizierung durch ihren Mitgliedsausweis, auf ALLE Artikel (außer den Artikeln aus den Bereichen der Kampagnen) einen Nachlass von 20% erhalten. Für die Schutzweste bietet der Hersteller allen Mitarbeitern aus dem Bereich der Gefahrenabwehr und dem Rettungsdienst eine monatliche Finanzierung an. Informationen hierzu folgen zeitnah separat.

Mit der Eröffnung dieses Shops durch unseren Partner haben wir einen weiteren Meilenstein, in kürzester Zeit erreicht.

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Stöbern... www.shop4bos.de
Für weitere Fragen stehen Euch die Betreiber des Onlineshops jederzeit zur Verfügung.

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