Kinderhände weg von heißen Flächen!”

„Dabei sein und ein Zeichen setzen!” Am 7. Dezember findet zum achten Mal der deutschlandweite „Tag des brandverletzten Kindes” statt.
Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V., Initiator des Aktionstages, legt in diesem Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf Kontaktverbrennungen an heißen Oberflächen wie Kaminöfen, Backöfen, Herdplatten oder Bügeleisen. Aktionspartner aus ganz Deutschland nehmen teil, um auf Unfallgefahren aufmerksam zu machen, Behandlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und Kinder vor Verbrennungen und Verbrühungen zu schützen.

Die größte Gefahr einer Kontaktverbrennung besteht im häuslichen Umfeld. Prof. Dr. med. Henrik Menke, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Verbrennungsmedizin e.V., erklärt: „Schwere Verbrennungen an den Handinnenflächen sind die Folge, wenn kleine Kinder an Kaminofenscheiben oder auf Herdplatten fassen. Diese sind so heiß, dass die Kinder förmlich daran „kleben“ bleiben. Vernarbungen an den Händen sind immer eine besondere Herausforderung. Ziel der Behandlung ist es, Funktionseinschränkungen der Hand zu vermeiden.“


Kliniken, Feuerwehren, Kitas, Praxen und andere Organisationen aus ganz Deutschland nehmen mit einer eigens initiierten Aktion teil. Auch international liegen bereits einzelne Aktionen vor, wie z. B. von dem „Speransky Children Hospital Fund” in Moskau. Je mehr Aktionen stattfinden, desto mehr Aufmerksamkeit erhält das Thema „Brandverletzungen im Kindesalter”.

Viele Unfälle lassen sich durch Prävention verhindern. „Eltern von Kleinkindern sollten sich der großen Gefahr durch heiße Flächen bewusst sein, denn nur dann können sie ihre Kinder schützen. Besonders gefährlich sind in der Winterzeit die Kaminöfen, die in vielen Wohnungen stehen“, weiß Adelheid Gottwald, Vorsitzende von Paulinchen – Initiative für brandverletzte Kinder e.V.

Auf der Website www.tag-des-brandverletzten-kindes.de sind alle Veranstaltungen zum „Tag des brandverletzten Kindes” am 7. Dezember eingetragen. Ob Hamburg, Dortmund, München, Dresden oder Kassel – finden Sie eine Aktion in Ihrer Umgebung. Machen Sie mit und helfen Sie uns dabei den Aktionstag in den Medien zu verbreiten, um Kinder vor diesen folgeschweren Unfällen zu schützen.


Tipps zum Schutz vor heißen Oberflächen:

  • Eltern von kleinen Kindern sollten sich die Gefahren durch heiße Flächen bewusst machen.
  • Kinder von Kaminöfen und Backofentüren fernhalten.
  • Oberflächen wie an Kaminöfen oder Heizungen sichern/abdecken.
  • Auf den hinteren Herdplatten kochen. Das Kochfeld mit einem Herdschutzgitter
  • sichern.
  • Kirschkernkissen nur anwärmen.
  • Heizdecken sind für kleine Kinder ungeeignet.
  • Bügeleisen immer ausschalten, wenn diese nicht unter direkter Aufsicht sind, und für
  • Kinder unerreichbar abstellen. Auf herabhängende Kabel achten!

PDF zum Artikel

Links:

http://www.tag-des-brandverletzten-kindes.de/

http://www.paulinchen.de/

BHV 2017 06Am 30.11.2017 haben sich die Delegierten der einzelnen Bundesländer zur Bundeshauptversammlung 2017 in Frankfurt am Main getroffen.

Nach dem Grußwort unseres Ehrenmitgliedes Uwe Scherf, vorgetragen durch  Christian Oertel, startete die Veranstaltung pünktlich.

Im Anschluss folgte der Bericht des Bundesvorsitzenden Ingo Schäfer. Danach stellte der Ressortleiter Detlef Schütz die Umfangreiche Arbeit der Arbeitsgruppen vor, um hier auch nochmal für die Mitarbeit in den Gruppen zu werben.

Thorsten Wiedelmann legte den Haushalt für 2018 und den Kassenbericht für 2016 vor. Durch die Deligierten wurde dieser dann mit Mehrheit abgesegnet. Abschließend konnte der Geschäftsführende Vorstand auf Antrag des Kassenprüfer  entlastet werden.

Um die Verschmelzung mit dem Berufsverband Feuerwehr voran zu bringen musste ein rechtlicher Beschluss gefasst werden, der die Absicht einer Verschmelzung beinhaltete, dies wurde einstimmig beschlossen.

Anschließend wurde durch den Vorsitzenden des Berufsverbandes Feuerwehr und gleichzeitig Mitglied des Geschäftsführenden Vorstandes der DFeuG Olaf Reichelt vorgestellt, wie man sich die gemeinsame Zukunft vorstellt. 

Frei nach dem Motto: "Stärken zu bündeln und unsere Herzen  gleich takten zu lassen!"  

Allen angereisten Delegierten und Gästen danken wir für ihre rege und konstruktive Teilnahme an der eintägigen Sitzung.

 

 

Feuerkrebs MelderIm folgenden Schreiben möchte die gemeinnützige Gesellschaft Feuerkrebs Informationen über Krebserkrankungen in Form einer Datenbank sammeln um damit mögliche Ansprüche von an Krebs erkrankten Feuerwehrleute zu unterstützen.

Helft mit!

Mehr zu diesem Thema…

„Wir bleiben sauber und gesund!“ Verleihung des FeuerKrebs Nachhaltigkeits-Award 2017/18

Unter diesem Motto startet erstmalig von der Stiftung Feuerkrebs gUG ein Wettbewerb zum Thema Einsatzhygiene.

„Denn WIR sind die Fachleute“, wenn es darum geht, im Team und unter einem großen Druck Lösungen zu finden. Da zählt manchmal jede Minute.
Selbst Standardsituationen stellen uns vor Ort, oftmals vor vermeintlich unlösbare Situationen. Die dann mit Kreativität, Einfallsreichtum, Improvisationstalent und nicht zuletzt unserem Fachwissen abgearbeitet werden müssen.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen findet Ihr auf der Webseite von: www.FeuerKrebs.de

Deine Ideen und Kreativität ist gefragt.

Viel Erfolg

Das Thema Gewalt gegen Rettungskräfte ist präsenter, als es der Ein oder Andere vermuten mag.

Auch die Unfallversicherer haben dies erkannt und nun eine Handlungsempfehlung veröffentlicht.

Mit der beiliegenden AG Gesundheit informiert! möchten wir auf diese Veröffentlichung der DGUV hinweisen.

DGUV Information 205-027Prävention von und Umgang mit Übergriffen auf Einsatzkräfte der Rettungsdienste und der Feuerwehr

 

Erneut

Gewalt gegen Einsatzkräfte ???!!!! ???

Respekt?? Ja - Bitte!!

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit erschrecken lesen wir alle, Berichte, dass Personal und Gerät das zur Rettung von Menschen auf unseren Straßen unterwegs war, wieder einmal „angegriffen“ wurde.

Erneut kam es zu einem Übergriff auf Rettungsdienstpersonal, diesmal während einer lebensrettenden Maßnahme an einem kleinen Kind. Dabei wurde der Rettungswagen von einem, „wütendem“, Bürger absichtlich beschädigt und das Rettungsdienstpersonal bedroht, Berlin: Freitag 03.11.2017.

Es darf nicht sein, dass so ein Verhalten toleriert wird. Die Kolleginnen und Kollegen, die täglich helfen und das Leben von Menschen retten, brauchen jetzt Unterstützung. Ein solcher „Einzelfall“ muss dazu dienen um Zeichen zu setzen. Wir (Personal der Rettungsdienste und Feuerwehren) können verstehen, dass es nicht angenehm ist, wenn man wegen einem medizinischen Notfall, oder einer Brandbekämpfung bzw. technischen Hilfeleistung warten muss, oder gar andere Unannehmlichkeiten hinnehmen muss. Es muss aber für jeden verständlich sein, dass die Rettungsdienste und Feuerwehren, um helfen zu können schnell sein müssen, am Einsatzort Zeit und Platz brauchen.

Wir versuchen jeden Tag eine Hilfe zu leisten, die für unbeteiligte Bürger so wenig belastend ist, wie möglich. Manchmal geht es aber nicht ohne solche Unannehmlichkeiten!

Bei Notfällen, so wie in der Einsatzlage in Berlin, sind Sekunden wertvoll. Jede verlorene Sekunde kann eine Sekunde zu viel sein. Wenn z. B. Kinder Hilfe benötigen, können wir keinen freien Parkplatz suchen um möglichst unauffällig und störend zu sein. Dann ist Eile geboten!!!!!

Wer möchte die Verantwortung dafür übernehmen, wenn Menschen Schaden nehmen, weil Rücksicht eben Zeit in Anspruch nimmt???

Unsere Kolleginnen und Kollegen werden immer öfter beschimpft, bedroht, bespuckt und verletzt. Nur weil sie versuchen anderen Menschen zu helfen.

Wie lange wird noch dabei zugesehen, dass Übergriffe immer mehr werden?

Wie oft wird das noch als bedauerlicher Einzelfall abgetan?

Wir entschuldigen uns bei allen Mitbürgern, die wegen unserer Hilfe Unannehmlichkeiten hinnehmen müssen, aber stellen uns immer öfter die Frage, weshalb darf man so mit uns umgehen?

Was muss noch passieren?

Die Aufgabe von Rettungsdienst und Feuerwehr ist anderen Menschen zu helfen. Nur das tun wir!

Bitte helfen Sie, dass diese immer öfter stattfindenden Übergriffe aufhören und unterbunden werden. Sprechen Sie es an und geben Sie den Rettern eine Stimme und damit Rückhalt. Egal ob Bürger, Kollegen, Presse, Politik oder Justiz. Sorgen Sie dafür, dass Angriffe auf Rettungsdienst- und Feuerwehrpersonal geahndet und geächtet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Maier

 

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