Liebe Kolleg*innen, 

nach dem jetzt die Möglichkeiten geschaffen wurden, um den schon lange in der Kritik stehenden Solidaritätszuschlag, teilweise, zum 01.01.2021 abzuschaffen, melden sich immer mehr DFeuG Mitglieder und berichten, dass auf den vorliegenden Gehaltsabrechnungen Januar 2021 immer noch ein "Soli" abgezogen wurde. 

Auf Nachfragen bei verschiedenen Gehaltsstellen wurde uns hierzu mitgeteilt: 

Die Schaffung der Möglichkeiten, zur teilweisen, Abschaffung des Solidaritätszuschlages wurde durch die Politik leider zu spät getroffen, um diese Veränderung in die Gehaltabrechnungen für Januar 2021 einarbeiten zu können. Eine Rückrechnung der Beträge erfolgt, schnellstmöglich, mit den nächsten Gehaltabrechnungen. 

Wir empfehlen unseren Mitgliedern: 

Bitte kontrolliert eure Lohn- oder Bezügenachweise, bzw. Gehaltsabrechnungen, für den Januar 2021 und die folgenden. Sollte im Februar 2021, spätestens aber im März 2021, eine Rückrechnung der Solidaritätszuschlagbeträge nicht erfolgt sein, ist eine Kontaktaufnahme mit den zuständigen Stellen (Hinweis für Beamte: Es besteht die Pflicht bzw. das Recht der Remonstration) notwendig und es muss auf den Umsetzungsfehler hingewiesen werden, bzw. ein Einspruch erfolgen. 

Viele Grüße 

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG)

 

 

Ein in der vergangenen Woche aufgetauchter, als vertraulich eingestufter Entwurf, zur „Priorisierung der Bevölkerungsgruppen für eine COVID-19-Impfung unter Berücksichtigung der Impfziele“, sorgt bei der DFeuG für Unmut und Unverständnis.

Hiernach sollen, nach Bewertung der ständigen Impfkommission am Robert Koch – Institut (STIKO), Feuerwehreinsatzkräfte erst zu einem späteren Zeitpunkt gegen das SARS-CoV-2-Virus geimpft werden.

Die AG Gesundheit der DFeuG begrüßt die vordringliche Versorgung von Personen mit besonders hohem Risiko für einen schweren oder tödlichen Verlauf, da dies auch primär unsere Rettungsdienstkräfte entlastet. Auch Berufsgruppen die aufgrund ihrer Tätigkeit in häufigem Kontakt zu besonders durch COVID-19 gefährdeten Personen stehen und damit ein besonders hohes arbeitsbedingtes Expositionsrisiko, trotz Schutzmaßnahmen, durch hohe Erregertransmission besitzen, müssen vorrangig geimpft werden.

Dennoch gehören Feuerwehren aus Sicht der AG, mit seinen angegliederten Rettungsdiensten und „First-Responder-Einheiten“, ebenfalls zur o.g. Berufsgruppe. Eine vorrangige Impfung kann so weiter zu einer Entlastung des Gesundheitssystems führen und zur Entspannung der Corona-Lage.

Marcus Bätge, Leiter der AG Gesundheit dazu: „Auch unsere Leute setzen sich täglich den zusätzlichen, erweiterten Gefährdungen durch das Virus aus. Zusätzlich können sie, gerade bei den immer noch täglich steigenden Zahlen an positiv getesteten Personen, schnell zu Kontaktpersonen der Kategorie 1 werden, weitere Mitarbeiter und auch andere Patienten gefährden und das Gesundheitssystem schwächen“.

Neben den von uns geforderten, ausgeweitetem Schnelltestangebot bei den systemrelevanten Berufsgruppen von Feuerwehr und Rettungsdiensten, fordert die DFeuG jetzt auch eine Anpassung der STIKO –Matrix, mit einer höheren Priorisierung von Feuerwehreinsatzkräften bei der Corona-Schutzimpfung.

 

„Damit wir auch noch helfen können, wenn es anderen schlecht geht. Wer versorgt die Bürger, wenn wir nicht mehr helfen können“, schließt Bätge ab.

Bleibt gesund!

 

Eure AG Gesundheit Bund der DFeuG

 

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Der in der Presse veröffentlichte Beschlussentwurf der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) löst unter den Kolleg*innen großes Erstaunen aus.

In diesem Entwurf wird zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst unterschieden. Die Angehörigen der Feuerwehren sind in der veröffentlichten Tabelle zur Priorität der Impfgruppen in der Gruppe „gering erhöht“ eingestuft. Die Angehörigen des Rettungsdienstes werden, je nach Aufgabengebiet, drei bzw. vier Priorisierungsgruppen höher eingestuft.

 

In dieser Priorisierungstabelle wurde vergessen, dass der größte Teil der Berufsfeuerwehren in Deutschland aktiv im Rettungsdienst tätig ist. Zusätzlich helfen die Feuerwehren bei sogenannten First-Responder-Einsätzen den Kräfte der Rettungsdienste jeden Tag. Die Feuerwehren in Deutschland haben sich in den letzten Jahren weiterentwickelt und unterstützen die gesamte nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr.

 

„Wir haben bereits bei den COVID-19-Testempfehlungen erlebt, dass die Mitarbeiter*innen der kritischen Infrastruktur Feuerwehr Corona-Reihentestungen nicht in Anspruch nehmen können. Dies war für uns Anlass Kooperationspartner zu suchen, die für unsere Mitglieder günstigere Corona-Schnelltests anbieten. Mit solchen Test können die Kolleg*innen Familienbesuche mehr genießen. Denn wir wissen nie, was wir von der Straße mit nach Hause bringen“, so Siegfried Maier, Bundesvorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG).

Gerade der Rettungsdienst in den Ballungsräumen braucht die Kräfte der Feuerwehr. Deswegen fordert die DFeuG: Der Entwurf muss dringend noch einmal überarbeitet werden. 

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Die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) mö chte sich bei allen Kolleg*innen für die Unterstützung unddas entgegengebrachte Vertrauen bei den Personalratswahlen der Bundeswehrfeuerwehr bedanken. Nur mit dieserHilfe war es möglich, dass unsere Fachgewerkschaft gleich an mehreren Standorten große Wahlerfolge erzielenkonnte: Auf Anhieb erkä mpften wir uns unter anderem vier Sitze im Gesamtpersonalrat.

„Ein toller Erfolg, der wieder einmal zeigt, dass unsere basisnahe, kompetente Arbeit geschä tzt wird. DieAufgaben und Anforderungen in unserem Beruf sind speziell und individuell. Das trifft auch auf die Sorgen undProbleme unserer Kolleg*innen zu“, so Udo Bingemann, neuer Vorsitzender des Gesamtpersonalrats derBundeswehrfeuerwehr.

„Fokussiert und lösungsorientiert werden wir nun die Umsetzung unserer Wahl- versprechen anpacken undgemeinsam Lö sungen erarbeiten“, so Bingemann weiter. Er hofft, dass die Personalratsarbeit kü nftig dem Slogander DFeuG folgt: Von der Basis fü r die Basis.

 

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Mit Sorge blickt die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) auf die stetig steigenden Infektionszahlen und bemängelt die oft fehlende Bereitschaft der Dienstherren und Arbeitgeber, ihre Mitarbeiter*innen regelmä ßig zu testen.

Dabei wü nschen sich immer mehr Kolleg*innen  aufgrund  ihrer  Einsatztä tigkeit regelmä ßige Tests. Tä glichtransportieren sie Menschen mit Corona-Verdacht oder bestä tigter COVID-19-Erkrankung.

„Fü r uns ist es weder nachvollziehbar noch akzeptabel, dass unseren Kolleginnen und Kollegen eine regelmä ßigeTestmö glichkeit verwehrt wird. Keiner von uns mö chte das Virus unbewusst in die eigene Familie tragen und soFamilienmitglieder, die womö glich zu einer Risikogruppe gehö ren, gefä hrden“, so Siegfried Maier,Bundesvorsitzender der DFeuG.

Schon jetzt kö nnen wir beobachten, dass Einheiten der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr aufgrund von Corona-Erkrankungen ausfallen. Der Schutz dieses systemrelevanten Bereichs muss vor der Frage des Geldes stehen.

Tests auf freiwilliger Basis bieten aber nur die wenigsten Dienstherren an. Maier sieht hier die Ministerien in derPflicht: In diesen schwierigen Zeiten muss die Aufrechterhaltung der Notfallversorgung und -rettung im Interesse derRegierung liegen.

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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