Berufsverband Feuerwehr führt erstes Gespräch mit dem neuen Innensenator Andy Grote (SPD)

Die Vorsitzenden des Berufsverband Feuerwehr e.V. (BvFw), Landesverband Hamburg, Daniel Dahlke und der Personalratsvorsitzende der Feuerwehr Olaf Reichelt, haben sich heute mit dem Innensenator Andy Grote zum ersten Informations- und Meinungsaustausch in der Innenbehörde getroffen.

Ein Themenschwerpunkt des Treffens lag aufgrund der aktuellen Berichterstattung über Angriffe auf Rettungsdienstmitarbeiter bei den möglichen Maßnahmen, die seitens der Innenbehörde getroffen werden müssen, um die Situation zu entschärfen.

Der Landesvorsitzende des Berufsverband Feuerwehr, Daniel Dahlke, ergänzte seine grundsätzliche Forderung nach mehr Personal, damit eine dringend benötigte Aus- und Fortbildung im Bereich Deeskalation und Selbstverteidigung überhaupt adäquat durchgeführt werden kann. Weiter unterstrich Dahlke seine Forderung nach Stich- und Schlagschutzwesten. Flankiert werden müssen diese Maßnahmen von einer von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern akzeptierten Datenerfassung.
Der Einstellung von Ermittlungsverfahren durch die Staatsanwaltschaft bei Straftaten gegen Feuerwehrbedienstete aufgrund fehlender öffentlicher Interessen erteilte Dahlke eine klare Absage.

Weiterer Themenschwerpunkt war die Vertragssituation der Beschäftigten im Rettungsdienst. Immer wieder befristete Arbeitsverträge stellen keinen wertschätzenden Umgang mit den Beschäftigten im Rettungsdienst dar, die einen unverzichtbaren Beitrag im Rettungsdienst leisten. Hier unterstützt der BvFw die Forderung des Personalrats der Feuerwehr Hamburg, die Arbeitsverträge nach zwei Jahren zu entfristen. Die aktuell gelebte Praxis von „Kettenverträgen“ wird aus Sicht des Berufsverbandes einer SPD-geführten Innenbehörde nicht gerecht.

Die Qualifizierungsmaßnahmen der Kolleginnen und Kollegen mit anschließender staatlicher Prüfung für den neuen Beruf Notfallsanitäterin / Notfallsanitäter wurden als weiterer Punkt sehr intensiv besprochen. Der Berufsverband Feuerwehr unterstützt die Erwartung der Kolleginnen und Kollegen, dass es ein Mehr an Qualität, Verantwortung und Kompetenzen nicht zum Nulltarif gibt.

Eine Zulage von 200 Euro/Monat sieht der BvFw als angebracht und gerechtfertigt. Unabhängig von dieser Zulage ist die Vergütung von Nacht- und Wochenendarbeit, die momentan zwischen 77 Cent und 3,19 Euro liegt, auf 5 Euro anzuheben.

Der schlechten strukturellen Aufstellung der Feuerwehr Hamburg möchte der Senator durch die Erhöhung der Ausbildungsoffensive auf 100 Plus und den Bau der Portalwachen und der Feuerwache Schnelsen begegnen.
Diese Vorgehensweise begrüßt der BvFw, da sich hierdurch die Personalsituation und die Erfüllungsquote nach AGBF verbessern werden!

Die Thematik „Feuerkrebs“ sowie Maßnahmen für den Arbeits- und Gesundheitsschutz werden ein Hauptthema für das nächste Treffen sein.

Zum Fazit des ersten Treffens sagt der Landesvorsitzende Daniel Dahlke:
„Für den Berufsverband Feuerwehr ist deutlich zu erkennen, dass Innensenator Andy Grote den von seinem Vorgänger eingeschlagenen Weg weiter verfolgt, um die Feuerwehr Hamburg zu entwickeln“.

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