Bereits zu später Stunde am Abend des 13.07.2020 ereilten uns erste Meldungen über den Vorfall, der sich während eines vermeintlichen Routineeinsatzes der Berufsfeuerwehr Mannheim ereignete. 

Durch das völlig unverständliche und höchst gefährliche Verhalten eines PKW-Fahrers, konnten während eines Einsatzes Feuerwehrmänner nur knapp einer Katastrophe entgehen. Im Laufe des Geschehens gefährdete der Fahrer einen Feuerwehrmann, der sich nur durch einen beherzten Sprung zu Seite retten konnte. Im Anschluss fuhr der Fahrer des PKWs auf einen anwesenden Polizeibeamten zu, worauf es in Folge zur Schussabgabe auf das Fahrzeug kam.

Dieser Vorfall zeigt erneut auf, welcher Gefährdung unsere Kolleginnen und Kollegen täglich aussetzt sind und wie schnell aus einem Routineeinsatz eine nicht mehr einschätzbare Lage entstehen kann. 

Mit der Kampagne „Respekt?! Ja Bitte!“ geht die DFeuG (Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft) bereits seit mehreren Jahren zusammen mit der GdP (Gewerkschaft der Polizei) gegen Respektlosigkeit, Beleidigung und körperliche Gewalt gegen Einsatzkräfte vor. 

Im Zuge dieser Kampagne fordern wir die Politik auf, endlich aktiv zu werden und härter durchzugreifen. Dass solch eine Person keine 24 Stunden später bereits auf freiem Fuß ist und hier leidglich von einer „erheblichen Verkehrsstraftat“ gesprochen wird, macht uns fassungslos!

Der Landesverband der DFeuG Baden-Württemberg konnte bereits telefonisch mit der Amtsleitung der Berufsfeuerwehr Mannheim in einen ersten Dialog treten. 

In Kürze wird es zu diesem Vorfall zu einem weiterten, persönlichen Treffen zwischen der Amtsleitung und dem DFeuG Landesverband Baden-Württemberg kommen. Wir begrüßen dies ausdrücklich, denn nur gemeinsam lassen sich effektive Konzepte erarbeiten und den Verantwortlichen der Politik vorbringen.

Auf diesem Wege wünschen wir den beteiligten Einsatzkräften alles Gute und bedanken uns für Ihren täglichen Einsatz!

 

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