Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft hält starre Haltung der Arbeitgeberseite, bei stark steigenden Infektionszahlen, für unangemessen und gefährlich!

 

Im Zusammenhang mit stockenden Tarifverhandlungen fanden letzte Woche deutschlandweit Streikmaßnahmen statt.

Wir bemängeln, dass Berufszweige vergessen werden, die im Frühjahr dafür gesorgt haben, dass die Sicherheitsarchitektur während des Lockdowns standgehalten hat.

Beschäftigte in der Pflege, medizinisches Fachpersonal, Feuerwehr- und Rettungskräften und andere systemrelevante Berufsgruppen, sind unerlässlich für ein funktionierendes Staatssystem.

In den Tarifergebnissen muss die Arbeitgeberseite jetzt zeigen, wie ernst sie und die Gesellschaft es mit der zur Schau getragenen Wertschätzung meinen.

Es scheint als wäre die zweite Corona Welle angekommen und die Infektionszahlen steigen, zum Teil in nie dagewesenen Dimensionen.

Das heißt die Sicherheitsarchitektur, mit den Menschen in den genannten Bereichen, wird sich erneut gegen Corona stemmen müssen und versuchen den Menschen zu helfen, wo es nur geht.

Wir kritisieren, dass die Arbeitgeberseite, es trotz dieser kritischen Situation zu Streikmaßnahmen kommen lässt. Durch eine mauernde Verhandlungstaktik werden zum Teil wichtige Zweige der Sicherheitsstruktur und Daseinsvorsorge lahmgelegt.

Dazu der Bundesvorsitzende der DFeuG, Siegfried Maier:

„Wir fordern die Arbeitgeberseite auf, die Sicherheit aller in den Vordergrund zu stellen und die Arbeit, die durch die Arbeitnehmer/innen geleistet wird, monetär wertzuschätzen.

Verhindern sie durch eine schnelle Einigung weitere Streiks und Arbeitskampfmaßnahmen.

Zeigen sie sich kompromissbereit für berechtigte Forderungen!

Es muss für Helfer und Gesellschaft erkennbar werden, dass das Klatschen und die Lobesreden ernst gemeint waren.“

Wer gute Arbeit und gute Arbeitnehmer/innen, in der für uns alle so wichtigen Daseinsvorsorge will, der muss auch gutes Geld bezahlen!


Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

 

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Der Bundesvorstand der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft wurde heute darauf aufmerksam gemacht, dass in den sozialen Netzwerken ein offener Brief eines Hamburger Mitglieds kursiert.

In diesem Brief wird unter anderem betont, dass es innerhalb des Landesverbandes, im Bezug einer Zusammenarbeit mit dem Personalrat der BF Hamburg,zu Verunglimpfungen gekommen sei.

Wir möchten betonen, dass es sich hierbei um die Äußerung einer einzelnen Person handelt, deren Ziel die Klärung von Interna zu sein scheint.

Wir distanzieren uns ausdrücklich von diesem offenen Brief und dieser Art und Weise.

Um die Vorwürfe in diesem Brief zu prüfen, wurde ein interner Vorgang eingeleitet.

 

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Maier

Bundesvorsitzender

Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

Gute Nachrichten für alle Notfallsanitäter*innen - Bundeskabinett erlaubt Ausnahme vom Heilpraktikergesetz für Notfallsanitäter

Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, unsere intensiv geführten Gespräche haben sich gelohnt! 

Parallel zum Berufsverband Rettungsdienst (BDRD) haben wir in den letzten Monaten mehrfach Gespräche mit der Politik geführt um zeitnah eine sinnvolle, praxisorientierte Änderung des Notfallsanitätergesetzes zu erreichen, um mehr Rechtssicherheit für unsere Kolleg*innen zu schaffen.

Nun können wir mit Stolz berichten, dass unsere Arbeit sich gelohnt hat, das Bundeskabinett dem Entwurf bereits zugestimmt hat. Vorausgesetzt der Zustimmung des Bundesrates kann das novellierte Gesetz vermutlich im Frühjahr 2021 in Kraft treten.

Detaillierte Erläuterungen könnt ihr dem unten angefügten Link, der Erläuterung des SK-Verlages entnehmen.

 https://www.skverlag.de/rettungsdienst/meldung/newsartikel/bundeskabinett-erlaubt-ausnahme-vom-heilpraktikergesetz-fuer-notfallsanitaeter.html

 

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Informationsaustausch zwischen der Deutschen Feuerwehr Gewerkschaft (DFeuG) und dem Deutschen Berufsverband Rettungsdienst e.V. (DBRD)

Täglich versuchen wir in Einsätzen unsere Ressourcen zu optimieren, greifen zur Bewältigung der unterschiedlichen Lagen auf Fachexpertisen und -berater zurück. 

Was sich im Einsatzdienst bewährt, gilt auch für unsere basisnahe Gewerkschaftsarbeit. 

Kräfte bündeln, gemeinsam etwas bewegen: Unter diesem Motto fand am 3. August 2020 in Lübeck ein erstes "Kennenlerngespräch mit Informationsaustausch" zwischen der DFeuG und dem DBRD statt. 

In bilateralen Gesprächen wurden Themen behandelt, an deren Lösungen man künftig gemeinsam arbeiten möchte. Hierzu gehören unter anderem:

➢ Gewalt gegen Einsatzkräfte 

➢ Notfallsanitätergesetz und die Auswirkungen auf den Rettungsdienst und die Feuerwehr

➢ Schnittpunkte zwischen der DFeuG und dem DBRD ausloten 

➢ Präsenz bei den Entscheidungsträgern in der Politik herstellen 

➢ Studien die z.Zt. im Rettungsdienst laufen 

➢ Einsatzstellenhygiene

Aus Sicht der DFeuG war dieses Treffen ein voller Erfolg. Viele Schnittmengen und Themen sind erarbeitet und besprochen worden, die wir auch in Zukunft gemeinsam verfolgen wollen. Eine weitere zielorientierte Zusammenarbeit wurde vereinbart.

Diana Bergmann

Leiterin AG Rettungsdienst

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Gemeinsame Kampagne der Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) und der Gewerkschaft der Polizei NRW (GdP) wirbt für mehr Respekt, gegenüber Einsatzkräften

 

Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte kümmern sich in ihrem täglichen Dienst um die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. Immer häufiger werden unsere Einsatzkräfte mit aggressiven Verhalten konfrontiert. Dem stellen wir uns entschieden entgegen. Mit der Kampagne „Respekt?!Ja Bitte!“ werben Polizisten, Feuerwehrleute und Rettungssanitäter für mehr Respekt gegenüber den Einsatzkräften und in unserer Gesellschaft.

Die Zunahme des respektlosen Verhaltens ist mittlerweile durch viele Vorfälle belegt. Auch die Berichte unserer Kolleginnen und Kollegen über gewalttätige Angriffe nehmen in den letzten Jahren immer mehr zu. Dabei kommt es zu einem immer extremer werdenden Ausmaß von Gewalt. Immer häufiger werden die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr durch gewalttätige Angriffe für einen längeren Zeitraum oder sogar auf Dauer dienstunfähig.

Mit unserer gemeinsamen Homepage www.respekt-ja-bitte.de appellieren wir gemeinsam an alle Menschen, dass sie die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ihre Arbeit machen lassen und sie weder behindern, noch angreifen. Unsere Einsatzkräfte sind diejenigen, die 365 Tage im Jahr 24 Stunden rund um die Uhr für die Bürgerinnen und Bürger da sind und ihnen helfen. 

Deshalb sollte jeder Bürger Respekt gegenüber unseren Einsatzkräften zeigen und dankbar sein, dass er in einer Notlage jederzeit ihre Hilfe bekommt.

Mit der Homepage möchten wir zur Aufklärung beitragen, unsere Kampagne näher vorstellen. Unser Ziel ist die Sensibilisierung der Bevölkerung, damit wir gemeinsam ein Zeichen gegenüber aggressiven Verhalten setzen, die Angriffe auf Einsatzkräfte bald der Vergangenheit angehören.

 

#Respekt?!JaBitte!

 

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Bereits zu später Stunde am Abend des 13.07.2020 ereilten uns erste Meldungen über den Vorfall, der sich während eines vermeintlichen Routineeinsatzes der Berufsfeuerwehr Mannheim ereignete. 

Durch das völlig unverständliche und höchst gefährliche Verhalten eines PKW-Fahrers, konnten während eines Einsatzes Feuerwehrmänner nur knapp einer Katastrophe entgehen. Im Laufe des Geschehens gefährdete der Fahrer einen Feuerwehrmann, der sich nur durch einen beherzten Sprung zu Seite retten konnte. Im Anschluss fuhr der Fahrer des PKWs auf einen anwesenden Polizeibeamten zu, worauf es in Folge zur Schussabgabe auf das Fahrzeug kam.

Dieser Vorfall zeigt erneut auf, welcher Gefährdung unsere Kolleginnen und Kollegen täglich aussetzt sind und wie schnell aus einem Routineeinsatz eine nicht mehr einschätzbare Lage entstehen kann. 

Mit der Kampagne „Respekt?! Ja Bitte!“ geht die DFeuG (Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft) bereits seit mehreren Jahren zusammen mit der GdP (Gewerkschaft der Polizei) gegen Respektlosigkeit, Beleidigung und körperliche Gewalt gegen Einsatzkräfte vor. 

Im Zuge dieser Kampagne fordern wir die Politik auf, endlich aktiv zu werden und härter durchzugreifen. Dass solch eine Person keine 24 Stunden später bereits auf freiem Fuß ist und hier leidglich von einer „erheblichen Verkehrsstraftat“ gesprochen wird, macht uns fassungslos!

Der Landesverband der DFeuG Baden-Württemberg konnte bereits telefonisch mit der Amtsleitung der Berufsfeuerwehr Mannheim in einen ersten Dialog treten. 

In Kürze wird es zu diesem Vorfall zu einem weiterten, persönlichen Treffen zwischen der Amtsleitung und dem DFeuG Landesverband Baden-Württemberg kommen. Wir begrüßen dies ausdrücklich, denn nur gemeinsam lassen sich effektive Konzepte erarbeiten und den Verantwortlichen der Politik vorbringen.

Auf diesem Wege wünschen wir den beteiligten Einsatzkräften alles Gute und bedanken uns für Ihren täglichen Einsatz!

 

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