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Gefahr in der Silvesternacht: DFeuG warnt vor illegalem Feuerwerk und appelliert an Vernunft der Bevölkerung

Mit Sorge blickt die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG) auf das bevorstehende Silvesterfest: Regelmäßig gab es in der Vergangenheit Übergriffe und Anfeindungen gegenüber unseren Einsatzkräften. Zwiegespalten sieht der Vorsitzende Siegfried Maier auch das erneute Verkaufsverbot von Feuerwerksartikeln in Deutschland. „Aus brandschutztechnischer Sicht ist dies sicherlich zu begrüßen, sinkt hierdurch das hohe Brandpotential aufgrund fehlerhafter Bedienung der Feuerwerkskörper“, so Maier. Gleichzeitig warnt er vor illegalen Böllern und Raketen, mit denen sich einige Bürger*innen gerade in den östlichen Grenzgebieten eingedeckt haben: „Diese oft aus osteuropäischer Produktion stammenden Artikel verfügen in Deutschland über keine zertifizierte Zulassung. Die davon ausgehende Gefahr für Menschen wird leider sehr oft unterschätzt und birgt erhebliche, gesundheitliche Gefahren“. Die mit dem erneuten Verkaufsverbot verbundene illegale Beschaffung bringt vielleicht eine Reduzierung der Verletztenanzahl mit sich, jedoch steigt hierdurch die Art der Verletzungen, gerade in Bundesländern, in denen die Klinikauslastung eh schon am Limit liegt. Ein Nutzen aus dem Verkaufsverbot ist aus dieser Sicht, für uns als Fachgewerkschaft, daher nicht erkennbar.

Die DFeuG hofft gerade in diesem besonderen Jahr auf die Vernunft der Bevölkerung und bittet darum, den Einsatzkräften mit Wertschätzung und Dankbarkeit zu begegnen. Denn wir sind gern und jederzeit bereit, allen in Notlage geratenen Personen schnellstmöglich und hochprofessionell zu helfen.
Wir wünschen allen Bürger*innen einen guten Rutsch und vor allem: Bleiben Sie gesund!